Gesunder Intimbereich

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren: Was verändert sich in der Vagina?

Die Wechseljahre können so einige Probleme mit sich bringen. Manche Frauen haben mehr mit ihnen zu kämpfen, andere weniger. Darunter zählt auch das Thema Scheidentrockenheit. Wir klären auf, was in der Vagina passiert und warum das vermeintliche Tabu-Thema etwas völlig Normales ist.

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Wenn der Östrogenspiegel sinkt: Mit den Wechseljahren verändert sich der Körper und auch einige unangenehme Symptome im Intimbereich können auftreten Foto: istock/subjob / Bauer Advance KG

Jede zweite Frau über 45 Jahre hat bereits Erfahrungen mit Scheidentrockenheit gemacht*. Trotzdem gilt es immer noch als vermeintliches Tabu-Thema, über das viele Frauen nicht sprechen wollen. Nicht bei uns. Scheidentrockenheit in oder nach den Wechseljahren ist ein ganz normales und natürliches physiologisches Phänomen, wofür sich niemand schämen sollte.

Wichtig zu wissen ist, dass etwas dagegen getan werden kann und dass keine Frau damit allein ist. Wir haben die wichtigsten Fakten über das Thema für Sie herausgesucht und ein hormonfreies Produkt gefunden, das Ihnen bei einer trockenen Vagina helfen kann. Ein wichtiger Schritt, um das Wohlbefinden wieder zurückzugewinnen.  

Ursachen und Symptome – das verändert sich in der Vagina

Die Wechseljahre sind eine Lebensphase, die jede Frau ganz individuell durchlebt. Meist beginnen die Wechseljahre ab Mitte 40 und enden mit der letzten Monatsblutung (Menopause), bei der die Frauen im Durchschnitt ungefähr 51 Jahre alt sind. Manche Frauen durchleben die Wechseljahre ohne jegliche Beschwerden und fühlen sich fit und vital. Andere wiederum haben mit den Begleiterscheinungen zu kämpfen. Wie stark die Beschwerden sind, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

In den Wechseljahren treten oft Symptome wie Schweißausbrüche, Müdigkeit und Schlafstörungen, Zwischenblutungen, Stimmungsschwankungen oder sogar psychische Beschwerden auf. Eine weitere Begleiterscheinung, über die weniger geredet wird, ist Scheidentrockenheit. Der Körper durchläuft eine Hormonumstellung, das bedeutet, weniger weibliche Hormone (Östrogene) werden ausgeschüttet. Das führt dazu, dass die Haut trockener und dünner wird – auch im äußeren Intimbereich und in der Vagina. Die Haut verliert an Elastizität, wird schlechter durchblutet und in der Vagina wird weniger Feuchtigkeit produziert. Brennen, Jucken, allgemeines Trockenheitsgefühl und Schmerzen beim Sex können Symptome einer trockenen Vagina sein.

Das ist den meisten Frauen jedoch nicht bewusst. Ihnen ist es peinlich, in der Arztpraxis, der Apotheke oder mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner darüber zu reden. Dabei gibt es schnelle und einfache Hilfsmittel.   

Nehmen Sie Scheidentrockenheit nicht einfach so hin

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Psychologin und Sexualtherapeutin Ann-Marlene Henning wurde durch ihre Bücher und Fernsehdokumentationen über Aufklärung und Sexualität bekannt Foto: Vagisan

Ann-Marlene Henning ist Sexualtherapeutin und Autorin mehrerer Bücher. Sie möchte, dass Frauen das Piksen beim Gehen und Sitzen oder die Schmerzen beim Sex nicht einfach so hinnehmen. Oft werden diese Symptome nicht in Verbindung mit Scheidentrockenheit gebracht. Viele Frauen denken, bei ihnen würde etwas altersbedingt „nicht mehr stimmen“ und nehmen diesen Zustand schamvoll hin.

"Wenn eine Frau weiß, dass die Trockenheit in der Vagina zu einem ganz natürlichen Prozess gehört, kann sie viel selbstbewusster damit umgehen und gezielt nach einer Lösung suchen", meint die Sexualtherapeutin.

Außerdem ist es wichtig, über das Thema zu sprechen. Warum also nicht einfach die beste Freundin nach ihrer Erfahrung fragen? Es findet sich ganz bestimmt schnell eine Person in Ihrem Umfeld, die mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen hat.

Diese Feuchtcreme kann helfen

Über die bereits genannten Symptome hinaus, kann sich Scheidentrockenheit sogar auf die Psyche auswirken. Viele Frauen fühlen sich durch eine trockene Vagina nicht mehr vital oder beispielsweise als Sexpartnerin attraktiv. Sie haben das Gefühl, nicht mehr richtig zu funktionieren, fühlen sich eingeschränkt und können vieles nicht mehr genießen. Darunter leidet zum einen die Lebensqualität, zum anderen sinkt das Selbstwertgefühl.  

Bei einer trockenen Vagina benötigt die Haut im Intimbereich etwas mehr Unterstützung, ähnlich wie trockene Hände oder Lippen im Winter. Diese Hilfe kann beispielsweise eine Vaginalcreme gegen Scheidentrockenheit leisten. Unser Tipp: die Vagisan FeuchtCreme.

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Scheidentrockenheit? Mit der Vagisan FeuchtCreme lassen sich Beschwerden lindern Foto: Vagisan

Die Vagisan FeuchtCreme lindert Beschwerden wie Brennen, Jucken, allgemeines Trockenheitsgefühl und Schmerzen, die bedingt durch eine trockene Vagina auftreten können. Im Gegensatz zu anderen Produkten gegen Scheidentrockenheit ist die Vagisan FeuchtCreme eine echte Creme und kein Gel auf Wasserbasis. Somit versorgt die Creme die Haut in der Vagina und im äußeren Intimbereich mit Feuchtigkeit und pflegenden Lipiden (Fetten) und hält den Intimbereich geschmeidig.

Durch den Zusatz von Milchsäure hat die Creme einen pH-Wert von ca. 4,5 und unterstützt die Erhaltung eines natürlichen Säurewertes (pH-Wert) in der Vagina. Die Creme ist hormonfrei und kann deshalb auch zusammen mit einer systemischen Hormonersatztherapie oder im Wechsel mit Hormon- (Östrogen-) haltigen Vaginalcremes oder -zäpfchen angewendet werden. Bei Bedarf kann die FeuchtCreme als Gleitcreme verwendet werden, um Schmerzen beim Sex vorzubeugen.

Die Vagisan FeuchtCreme wurde von Vagisan-Expertinnen und Experten entwickelt und überzeugt als die Nummer Eins** bei Scheidentrockenheit. Wie Sie die Vagisan FeuchtCreme anwenden und weitere Tipps finden Sie hier.

3 wichtige Tipps für eine gesunde Intimhygiene

Bei der Intimpflege lautet das Motto: Weniger ist mehr. Der Intimbereich sollte am besten beim Baden oder Duschen mit lauwarmem Wasser und nach Bedarf mit einer sanften Waschlotion gereinigt werden. Weitere Tipps, auf die Sie achten sollten:

  • Wenn Sie gerne Slipeinlagen tragen, achten Sie darauf, dass die Einlagen keine Duftstoffe und einen hohen Baumwollanteil enthalten. Herkömmliche Slipeinlagen mit nicht atmungsaktiver Folie können den pH-Wert der Haut im Intimbereich anheben. Sie können außerdem das Pilz- und Bakterienwachstum begünstigen.

  • Feuchte Waschlappen sind der ideale Nährboden für Pilze und Bakterien. Wenn Sie sich im Intimbereich mit einem Waschlappen waschen, verwenden Sie am besten Einmalwaschlappen oder wechseln Sie die Baumwollwaschlappen nach jeder Reinigung aus und waschen diese bei 60 °C. Sie können Ihren Intimbereich auch mit den Händen reinigen.

  • Vermeiden Sie Unterwäsche aus Kunstfasern. Diese können nämlich zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau führen, da sie keinen Schweiß aufsaugen können. So werden beispielsweise Hautreizungen und Infektionen begünstigt. Greifen Sie lieber zu Baumwollslips, die Sie täglich wechseln und bei 60 °C waschen.

*NAMS Position Statement 2013. Menopause 2013; 20(9):888-902.

**Vagisan FeuchtCreme = Marktführer bei Produkten gegen Scheidentrockenheit; Quelle: Insight Health 2021