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Krimi-Kult-Serie

'Rosenheim Cops'-Star Max Müller: "Ich glaube ans Schicksal"

Im Interview spricht 'Rosenheim Cop'-Star Max Müller über seine Rolle als 'Michi Mohr', seine Arbeit als Bariton und sein Hobby die Astrologie.

Schauspieler Max Müller.
Schauspieler Max Müller gehört mit zum Ur-Ensemble der 'Rosenheim Cops'. Foto: Manfred Siebinger / imago

Seit dem 13. Oktober läuft die 20. Staffel der Kult-Krimi-Serie 'Die Rosenheim Cops' (Dienstags, 19:25 Uhr, ZDF). Max Müller (55) gehört seit der ersten Folge der in seiner Rolle als Polizeihauptmeister 'Michi Mohr' zu der Rosenheim-Crew. Im Interview mit Liebenswert verrät der Schauspieler, ob der Beruf als Polizist auch im echten Leben etwas für ihn wäre, ob er seine Solo-Programme an der Oper selbst schreibt und was ihn an seinem Hobby, die Astrologie so fasziniert.

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Liebenswert: Her Müller seit dem 13. Oktober läuft die 20. Staffel von den „Rosenheim Cops“. Wie hat sich der Dreh in der Corona-Zeit verändert und wie geht es Ihnen damit?

Max Müller: Wir werden wöchentlich getestet. Täglich wird gleich nach Ankunft am Set Temperatur gemessen und Maske, Abstand und Händewaschen werden ständig kontrolliert. Und das ist gut so!

Was macht Ihnen beim Spielen Ihrer Rolle als 'Michi Mohr' besonders viel Spaß?

Schwere Frage. Ich liebe diese Rolle sehr! Ich glaube, am meisten Freude habe ich am Spielen mit der Sprache. Am bayrischen Dialekt, ich selber bin ja Österreicher, am Aufsuchen von ungewöhnlichen, teilweise auch unmodernen Ausdrücken, und an einer gewissen, herzlichen 'political incorrectness', die ich sehr schätze.

Sind Sie mit Ihren Kollegen aus der Serie auch privat verbunden?

Ja. Mit einem großen Spektrum: von warmherziger Kollegialität bis zu echter Verbundenheit, wie mit meinem Freund Joseph Hannesschläger.

Werden Sie auf der Straße als 'Michi Mohr' erkannt?

Freilich. Wobei sich 'Michi Mohr' und 'Max Müller' durchaus die Waage halten.

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Sie sind bereits Ehrenkommissar der bayrischen Polizei. Wäre der Beruf als Polizist auch im echten Leben etwas für Sie?

Nie im Leben - bin viel zu feige dazu!

Sie sind ausgebildeter Bariton, doch durch Corona ist es derzeit schwierig auf der Bühne zu stehen. Was fehlt Ihnen daran am meisten?

Ich singe wahnsinnig gern vor Publikum. Und ich hoffe, dass Live-Auftritte bald wieder erlaubt sein werden.

Schreiben Sie Ihre Solo-Programme selbst?

Ja, in Zusammenarbeit mit zwei großartigen Dramaturginnen, die mir beim Texte suchen helfen. Meine eigenen Programme sind immer eine Mischung aus Wort und Musik.

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Gibt es eine Wunschrolle(n), die Sie gerne mal spielen würden?

Der Papageno in der 'Zauberflöte', Professor Higgins in 'My Fair Lady' und der 'Mann von La Mancha' im gleichnamigen Musical.

Eins Ihrer Hobbys ist seit 30 Jahren die Astrologie. Was fasziniert Sie daran besonders?

Astrologie ist für mich eine Möglichkeit, uns selber und unsere Mitmenschen ein bissl besser zu verstehen und Vorurteile etwas kleiner zu machen.

Können Sie sich vorstellen, dass im Leben vieles durch das Schicksal und Sterne vorbestimmt ist?

Ich glaube ans Schicksal - die Sterne können uns helfen, ein klein wenig darin zu lesen.

Was ist es, dass ihr Leben besonders liebenswert macht?

Für mich selber: dass ich sehr oft tun durfte, was ich wollte. Und für meine Mitmenschen: dass ich das nie ausgenutzt habe.

Vielen Dank für das Interview.

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