Tipps & Tricks Pfotenpflege im Winter: So erleichtern Sie Ihrem Hund die kalten Tage

Im Winter werden die Pfoten Ihres Hundes auf eine harte Probe gestellt. Mit dieser besonderen Pflege unterstützen Sie sie.  

Pfotenpflege im Winter ist für den Vierbeiner sehr wichtig.
Die richtige Pfotenpflege ist im Winter sehr wichtig für das Wohlbefinden Ihres Hundes.
Inhalt
  1. Fell an den Pfoten kürzen
  2. Mehrere kleinere Runden gehen
  3. Streusalz, Glätte und Co. 
  4. Die richtige Pflege vor dem Spaziergang
  5. Pflegemaßnahmen nach dem Spaziergang
  6. Hundeschuhe: Nützliche Hilfe für besonders empfindliche Pfoten

Ein Spaziergang durch die weiße Winterlandschaft klingt zwar verlockend, kann empfindliche Hundepfoten aber enorm strapazieren. Durch Tiefschnee, Matsch, Streusalz oder Splitt, sind die Pfoten nämlich einer besonderen Belastung ausgesetzt. Mit der richtigen Pflege vor und nach dem Spaziergang, können Sie Ihren Vierbeiner in der Winterzeit gezielt unterstützen. 

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Fell an den Pfoten kürzen

Insbesondere bei langhaarige Hunderassen empfiehlt es sich, das Fell zwischen den Zehen und um den Ballen im Winter vorsichtig mit einer Schere zu kürzen. Dies sorgt dafür, dass sich keine Eiskristalle im dichten Fell festsetzen und einen unangenehmen Druckschmerz bei Ihrem Hund verursachen. 
Tipp: Legt sich Ihr Hund plötzlich hin oder mag nicht weiterlaufen, lohnt es sich, die Pfoten nach festsitzenden Eisklumpen zu durchsuchen. Lösen Sie diese am besten vorsichtig, indem Sie sie schmelzen lassen, um dem Hund keine Schmerzen zu verursachen. 

 

Mehrere kleinere Runden gehen

Auch wenn Hunde es lieben, ausgiebig im Schnee zu toben und ihnen die frostigen Temperaturen meistens wenig ausmachen, sollten Sie zu Beginn der Schneesaison lieber mehrere kleine Runden mit Ihrem Vierbeiner drehen, als eine große Runde. Das hat den Vorteil, dass die Pfoten, die diese Wetterverhältnisse in der Regel nicht gewohnt sind, nicht überbeansprucht werden und in der Zwischenzeit ein wenig regenerieren können. 

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Streusalz, Glätte und Co. 

Außerdem birgt der Schnee auch ein paar Risiken für Ihren Hund. Hierzu zählen zum Beispiel Streusalz und Splitt, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass der Schnee auf Fußwegen schmilzt oder Rutschfester wird. Für den Vierbeiner sind die kleinen Körnchen natürlich nicht gerade angenehm und es besteht eine erhöhte Gefahr des Wundlaufens. Zudem trocknet insbesondere das Salz die Hundepfoten stark aus und kann sogar zu Entzündungen an den Fußballen führen, wenn es nicht nach dem Spaziergang sorgfältig mit lauwarmem Wasser entfernt wird. Auch das Ablecken der salzigen Pfoten oder die Aufnahme von Streusalz über das Fressen von Schnee ist nicht gut für Ihren Hund. In diesem Fall kann es zu Magenproblemen bei Ihrem Vierbeiner kommen. Bestenfalls vermeiden Sie die mit Salz oder Splitt gestreuten Wege bei Ihrem winterlichen Spaziergang, sofern Ihre eigene Sicherheit gewährleistet ist. 
Auch Glätte kann für Sie und Ihren Vierbeiner zum Risiko werden. Alten Hunden kann zum Beispiel die Stabilität in den Gelenken fehlen, sodass sie zum Ausrutschen neigen. 

Schauen Sie im Video, was Sie von Ihrem Hund alles lernen können: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

 
 

Die richtige Pflege vor dem Spaziergang

Um die Hundepfoten schon vor dem Spaziergang vor Eis und Schnee zu schützen hilft es, sie dick mit Vaseline, Melkfett oder Hirschtalg einzuschmieren. So bildet sich eine Schutzschicht und es kann sich weniger Schnee, Eis und Salz zwischen den Zehen absetzen oder am Ballen haften bleiben. Das Einfetten der Pfoten beugt auch einem Wundlaufen vor und schützt die empfindliche Ballenhaut vor Reizungen. 
Tipp: Je aktiver Sie mit Ihrem Hund sind, desto mehr sollten Sie auf die winterliche Pfotenpflege achten. 

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Pflegemaßnahmen nach dem Spaziergang

Nach dem Gassi gehen empfiehlt es sich, die Hundepfoten in lauwarmem Wasser abzuwaschen und Salz, Splitt und Schneereste aus dem Zwischenräumen zu entfernen. Anschließend können die Pfoten Ihres Lieblings gut abgetrocknet und mit einem pflegenden Balsam eingecremt werden. Hierfür eignet sich zum Beispiel der Pfotenwachs zum Selbermachen. Die in ihm enthaltenen pflegenden Öle fördern die Regeneration und beugen trockene, rissige Haut vor. Sehr wunde oder verletzte Pfoten sollten einem Tierarzt vorgestellt werden. Hier kann eine Wundsalbe mit Dexpanthenol hilfreich sein. 
Bei fertigen Pflegeprodukten sollten Sie darauf achten, dass sie keine Konservierungsstoffe oder Parfüm enthalten, für den Fall, dass Ihr Hund seine Pfoten nach der Anwendung ausgiebig ableckt. Damit das nicht passiert, können Sie ihn zum Beispiel mit einem Kauknochen ablenken. 
Tipp: Damit der Pfotenwachs schnell einzieht, können Sie Ihrem Vierbeiner auch eine sanfte Pfotenmassage verpassen. 

Hundeschuhe können empfindliche Pfoten im Winter schützen.
Besonders empfindlichen Pfoten oder langhaarigen Hunderassen kann mit Pfotenschuhen geholfen sein. 
 

Hundeschuhe: Nützliche Hilfe für besonders empfindliche Pfoten

Hat Ihr Vierbeiner besonders empfindliche Pfoten oder sich bereits eine kleine Verletzung durch die Wetterbedingungen zugezogen, können Pfotenschuhe das Mittel der Wahl sein. Sie sind insbesondere dann sehr hilfreich, wenn die Pfote nicht mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen darf. Außerdem werden die Pfoten vor Salz, Splitt und Eis geschützt und bleiben wohl temperiert. 
Testen Sie jedoch im Vorwege, ob Ihr Hund einen Hundeschuh akzeptiert, indem Sie ihm zum Beispiel eine kleine Babysocke überziehen. Ist dies der Fall, können passende Pfotenschuhe bei winterlichen Wetterbedingungen für Erleichterung bei Ihrem Vierbeiner sorgen. Sie ersetzen jedoch nicht die Pfotenpflege im Winter. 

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