Für Brot und Gebäck Pflaumenmus nach Omas Rezept einfach selber machen

Ob als Brotaufstrich oder Gebäckfüllung: Pflaumenmus ist eine süße Versuchung, der man kaum widerstehen kann. Wir verraten Ihnen hier unser liebstes Rezept für den vielseitigen Klassiker.

Inhalt
  1. Omas Rezept für süßes Pflaumenmus
  2. Wie lange ist das Pflaumenmus haltbar?
  3. Mit diesen Tipps wird Ihr Mus besonders fein

Jedes Jahr zur Pflaumensaison werden die Früchtchen zu allerlei Leckereien verarbeitet. Ob als Belag für saftigen Pflaumenkuchen vom Blech oder Zutat für süße Pflaumenknödel: Das Obst veredelt viele Speisen. Aus Pflaumen oder Zwetschgen (beziehungsweise Zwetschen), einer Unterart der Pflaumen, lässt sich auch leckeres Mus zubereiten - dieses wiederum kann als Brotaufstrich oder Füllung für Gebackenes dienen. Auch herzhafte Bratensoßen oder Rotkohl können damit verfeinert werden

Sie sind auf den Geschmack gekommen? Dann lesen Sie im folgenden Rezept nach, wie Sie leckeres Pflaumenmus selber zubereiten können.

Pflaume oder Zwetschge? Sehen Sie hier, woran Sie die Unterschiede erkennen können (Artikel geht unter dem Video weiter):

 
 

Omas Rezept für süßes Pflaumenmus

Folgende Zutaten benötigen Sie für 6 bis 7 Einmachgläser à 250 Milliliter Fassungsvermögen:

  • 3 kg Pflaumen
  • 600 g Zucker
  • 8 Gewürznelken
  • 5 Zimtstangen
  • evtl. 2-3 EL Rum
  • Trichter
     

1. Die Pflaumen waschen, entstielen und entsteinen. Etwa zehn der ausgelösten Steine zur Seite legen und für später aufbewahren. Dann das Obst in (kleine) Stücke schneiden und in einen Bräter geben. Unter Rühren etwas weich kochen lassen. Für ein besonders feines Mus können Sie die Fruchtstücke auch noch mit einem Pürierstab weiter zerkleinern.

2. Zimtstangen mit in den Topf geben. Die Nelken entweder in einen Teefilter legen und diesen mit etwas Garn zubinden oder in ein Tee-Ei geben. Anschließend Nelken zum Pflaumenmus hinzufügen. 200 g Zucker unterrühren und auch Pflaumensteine mitkochen - sie verleihen dem Brei eine feine Mandelnote.

3. Alles bei 175 Grad (Umluft: 150 Grad) etwa vier Stunden einkochen lassen. Währenddessen nach und nach, etwa alle 30 Minuten, weiteren Zucker einstreuen (etwa 50 Gramm) und alles gut umrühren. Anschließend weitere 60 bis 120 Minuten einkochen lassen. Mehrfach umrühren, damit die dicker werdende Masse nicht anbrennt. Der Brei ist fertig, wenn Sie mit einem Löffel eine Linie darin ziehen und diese bestehen bleibt, ohne direkt wieder in sich zusammenzufallen.

4. Entfernen Sie Zimtstangen, Nelken und Steine und geben Sie, wenn Sie mögen, noch zwei bis drei Esslöffel Rum hinzu. Das fertige Mus sofort mithilfe eines Trichters in mit kochendem Wasser ausgewaschene Gläser füllen. Diese dann Verschließen, umdrehen und circa fünf Minuten warten, bis sich die Masse gesetzt hat. Dann die Gläser wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Lesen Sie auch: So machen Sie Pflaumenlikör einfach selbst

 

Wie lange ist das Pflaumenmus haltbar?

Lagern Sie Ihren Brei an einem möglichst dunklen, trockenen und kühlen Ort (höchstens Zimmertemperatur) und stellen Sie ihn in den Kühlschrank, sobald das Glas angebrochen worden ist. Durch den hohen Zuckerhalt ist Pflaumenmus dann mehrere Monate haltbar. Geschlossene Gläser können sogar, sofern sie beim Abfüllen steril waren, über mehrere Jahre halten.

 

Mit diesen Tipps wird Ihr Mus besonders fein

Beachten Sie: Je saftiger die von Ihnen verwendeten Früchte sind, desto länger dauert es, bis die Pflaumen zu einer breiigen Masse eingekocht sind. Nehmen Sie deshalb am besten überreifes Obst, das vielleicht sogar schon ein wenig schrumpelig ist. Dadurch wird der Brei außerdem deutlich aromatischer.

Greifen Sie auf überreife Früchte zurück, brauchen Sie allerdings auch weniger Zucker - etwa ein Fünftel des Gesamtgewichts Ihrer Früchte (in unserem Fall also 600 Gramm Zucker bei drei Kilogramm Pflaumen) sollte es aber schon sein. Bei jüngerem Obst sollte der Zuckeranteil etwa ein Viertel vom Fruchtgewicht betragen.

Übrigens: Ob Sie für das Mus auf Zwetschgen oder Pflaumen verwenden, ist Ihnen überlassen. Einen Unterschied werden Sie wahrscheinlich in erster Linie an der Konsistenz des Breis feststellen: Während bei Zwetschgen häufig noch Stückchen übrig bleiben (sofern Sie die Masse nicht püriert haben), verlieren Pflaumen schneller ihre Form und werden matschig. Das Mus wird also flüssiger, beziehungsweise breiiger. Dafür sind Pflaumen generell etwas saftiger.

Weitere tolle Rezepte mit Pflaumen finden Sie bei unseren Kollegen von lecker.de.

Auch für Sie interessant:

Kategorien:
Komm in unsere Community!
Ihr Jahreshoroskop 2019
Abonnieren Sie jetzt unsere Newsletter!
Sturm der Liebe
Hier gibt's alle Infos zu 'Sturm der Liebe'
Haustiere - Hund und Katze
Wir lieben unsere Haustiere
Hufeisen mit Kleeblatt
Unsere Gewinnspiele - viel Glück!
So bereiten Sie Lachs im Backofen zu.
So lecker! Unsere Lieblings-Rezepte
Beliebte Themen
Copyright 2019 liebenswert-magazin.de. All rights reserved.