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Richtig düngen und gießen

Orchideen pflegen: Die besten Tipps für prächtige Blüten

Ob Gießen, Schneiden, Umtopfen oder die generelle Orchideen-Pflege: So blühen Ihre Pflanzen besonders schön.

Kein Wunder, dass die ursprünglich aus dem tropischen Regenwald stammenden Orchideen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen zählen - sie schillern in den schönsten Farben und veredeln einen Raum im Nu. Lange Zeit galten die Phalaenopsis-Züchtungen als empfindliche Gewächse, die besser in Profihände gehören, doch heutzutage sind die meisten Orchideen auch für Anfänger gut zu handhaben.

Was Sie beim Gießen, Düngen, Schneiden und Umtopfen der Orchideen beachten sollten? Alles über die richtige Pflege Ihrer Orchideen lesen Sie hier, damit Sie möglichst lange Freude an ihnen haben.

Pflege von Orchideen: Das ist der ideale Standort

Sie möchten Ihre Pflanzen auf der Fensterbank gedeihen lassen? Dann beachten Sie, dass Orchideen keine pralle Sonne vertragen. Daher wachsen Sie an einem West- oder Ost-Fenster am besten. Im Winter sollten Sie außerdem vermeiden, dass die warme Heizungsluft direkt an die Blätter der Pflanze strömt - dadurch kann sie vertrocknen.

Wie gieße ich meine Orchideen wirklich richtig?

Viel Wasser brauchen diese Pflanzen in der Regel nicht - seien Sie deshalb beim Gießen Ihrer Orchideen lieber sparsam und wässern dafür besser häufiger, aber weniger. Das Gießwasser sollte möglichst weich sein und etwa Zimmertemperatur aufweisen, auch Regenwasser eignet sich gut zum Benetzen der Orchideen. Vermeiden Sie in jedem Fall Staunässe, um Fäulnis und Sauerstoffmangel vorzubeugen. Denn in diesem Fall geht die Orchidee schnell ein.

Tipp: Bevor Sie Ihre Orchidee (minimal) gießen, sollte der Wurzelballen abgetrocknet sein - das kann je nach Jahreszeit unterschiedlich lange dauern.

Wie Sie Ihre Orchidee abseits des Gießens wässern können

Alternativ zum Gießen können Sie Ihrer Pflanze auch etwa einmal die Woche ein Tauchbad gönnen: Entweder, Sie nehmen die Orchidee aus dem Topf und tauchen die Wurzeln in etwas Wasser, oder aber Sie füllen den Übertopf mit Wasser und gießen dieses nach etwa zehn Minuten wieder aus. Dadurch speichert die Pflanze einen Vorrat für die kommenden Tage. Darüber hinaus können Sie die Blätter der Orchidee mit etwas Wasser aus der Sprühflasche benetzen oder mit einem Schwamm abwischen.

Orchideen düngen: Wie und wann für die optimale Pflege?

Genau wie beim Gießen sollten Sie es auch mit dem Düngen nicht übertreiben - zu viel Orchideendünger schadet den empfindlichen Wurzeln. Doch gerade in ihrer Wachstumsphase (meist vom Frühling bis in den Herbst hinein) brauchen die Pflanzen etwas Dünger.

Normalerweise reicht es aber aus, Ihre Orchideen alle zwei bis vier Wochen zu düngen. Im Winter braucht Ihre Pflanze hingegen keinen Dünger. Auch nach dem Umtopfen der Pflanze sollten Sie bis zu vier Wochen mit dem Düngen aussetzen. Verwenden Sie außerdem am besten speziellen Orchideendünger, der von den Nährstoffen her ideal an die Bedürfnisse dieses Gewächses angepasst ist.

Pflegetipp: Das geeignete Orchideensubstrat wählen

Verwenden Sie statt normaler Blumenerde am besten spezielle Orchideensubstrate aus dem Fachhandel: Je gröber, desto besser. In ihnen sind vor allem Rindenstücke, Torf oder Holzkohle enthalten und sie können Wasser speichern, sind aber gleichzeitig auch sehr luftdurchlässig. Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie das Substrat austauschen, um das Gewächs ausreichend zu pflegen. Dieses Spezialsubstrat von Seramis* zum Beispiel sorgt für eine optimale Belüftung Ihrer Orchideen:

Alternativ können Sie Orchideensubstrat einfach selbst machen. Dafür benötigen Sie nur wenige Materialien, wie wir im folgenden Artikel näher erläutern:

Wann und wie sollte ich meine Orchideen beschneiden?

Sobald die Blüten Ihrer Orchidee weg oder nur noch spärlich vorhanden sind, können Sie die (eingetrockneten) Triebe Ihres Gewächses kurz über dem dritten kleinen Hüllblatt (Verdickungen am Stiel) mit einer speziellen Blumenschere, die scharfe Klingen hat (zum Beispiel die leichte Schere von Connex, 9 Euro)* zurückschneiden - so blühen die Orchideen am gleichen Stängel später wieder.

Mehr Tipps: Alles zum Thema Orchideen richtig schneiden

Orchideen richtig pflegen: Tipps zum Umtopfen

Etwa alle zwei Jahre, wenn Sie auch das Substrat wechseln, sollte die Orchidee umgetopft werden - am besten nach der Blüte im Frühjahr. Im Video zeigen wir Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Orchidee umtopfen (Artikel geht unten weiter):

Die Orchideen-Pflege beginnt schon beim Kauf

Damit sich Ihre Orchidee bestmöglich entwickeln kann, sollten Sie am besten schon beim Einkauf auf die Qualität des Gewächses achten. Sehen die Wurzeln der Orchidee schön grün aus und ist der Wurzelballen nicht zu nass? Dann können Sie bedenkenlos zugreifen - vorausgesetzt, die Blumen stehen im Laden nicht mitten in der Zugluft, denn dann können der Pflanze die Knospen ausfallen, sobald Sie zu Hause angekommen sind.

Generell haben Sie länger etwas von Ihrer Orchidee, wenn Sie Pflanzen kaufen, die noch kaum aufgeblüht sind. Lassen Sie außerdem in Plastik verpackte Pflanzen am besten im Laden stehen: Die Blüten der Orchidee schwitzen darunter und können nach ein paar Tagen verpackt im Regal Schaden nehmen.

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