Erkennen und behandeln Nasenpolypen: Erste Symptome richtig deuten und behandeln

Unter Nasenpolypen sind Wucherungen der Schleimhaut zu verstehen. Wie sich erste Symptome äußern und wie Polypen behandelt werden, erfahren Sie hier.

Die Ursachen und Symptome von Nasenpolypen.
Die Ursachen und Symptome von Nasenpolypen.
Inhalt
  1. Was sind Polypen in der Nase?
  2. Welche Symptome deuten auf Nasenpolypen hin
  3. Wie entstehen die Wucherungen und wie werden sie behandelt?
  4. Wie kann vorgebeugt werden?
 

Was sind Polypen in der Nase?

Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen der Nasenschleimhäute. Diese Auswüchse können mehrere Zentimeter groß werden und entweder flach auf der Schleimhaut aufliegen oder sind über einen Stiel mit ihr verbunden. Diese Wucherungen können bis in die Nasennebenhöhle und Nasenhaupthöhle hineinragen. Die Polypen in der Nase bestehen aus weichem, mit Flüssigkeit gefülltem Bindegewebe.

 

Welche Symptome deuten auf Nasenpolypen hin

Sind die Nasenpolypen klein, bleiben sie meistens unbemerkt. Wenn die Polypen gewachsen sind, treten Symptome wie beinträchtiges Atmen durch die Nase, Erkältungskrankheiten, eine veränderte Aussprache oder Schnarchen auf. Auch Mundgeruch durch die Atmung durch den Mund, statt durch die Nase, kann ein Anzeichen für Nasenpolypen sein. Außerdem können Krankheitserreger ungehindert in die Atemwege eindringen, wenn nur noch durch Mund geatmet wird.
Schmerzen verursachen die Nasenpolypen nicht, außer es kommt zu einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung.

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Wie entstehen die Wucherungen und wie werden sie behandelt?

Schleimhautentzündungen, Allergien oder Infekte können Nasenpolypen verursachen. Möglicherweise können auch Veranlagungen oder Asthmaerkrankungen zu Polypen in der Nase führen. Ganz genau sind die Ursachen aber nicht geklärt.
Nasenpolypen können mit Medikamenten wie beispielsweise kortisonhaltigen Nasensprays oder –tropfen behandelt werden. Das Kortison wirkt entzündungshemmend und lässt die Polypen schrumpfen. Wirkt diese Therapie nicht, kann zu Tabletten mit Kortison gegriffen werden. Dies kann jedoch zu unliebsamen Nebenwirkungen wie Blutdruckanstieg und Gewichtszunahme führen.
Bleibt die medikamentöse Therapie ohne Erfolg oder sind die Polypen zu groß, müssen sie operativ entfernt werden. Sind die Nasenpolypen gut zugänglich, kann der Eingriff ambulant durchgeführt werden. Dabei werden die Polypen mit einer Schlinge oder einem Laser entfernt.
Um Neubildungen vorzubeugen kann es sein, dass der Arzt bei dem Eingriff die Nasennebenhöhlen saniert. In manchen Fällen kann auch eine Begradigung der Nasenscheidewand notwendig sein.

Unter dem Video geht er Artikel weiter.
 

 
 

Wie kann vorgebeugt werden?

Vorbeugende Maßnahmen sind nicht möglich. Unterstützend zur medikamentösen Therapie bei bereits vorhandenen Nasenpolypen helfen Nasenduschen mit Salzwasser und das Trinken von viel Wasser. Außerdem sind Inhalationen mit Salzsole oder Thymian hilfreich, um die Nasenschleimhäute feucht zu halten.

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