TV-Abschied

Moderatorin Sabine Sauer: Das steckt hinter ihrem Ausstieg

Nach fast 43 Jahren verabschiedet sich Kult-Moderatorin Sabine Sauer (64) in den Ruhestand, doch ihr Ausstieg war nicht ganz frewillig.

Moderatorin Sabine Sauer.
Sabine Sauer war eine der bekanntesten TV-Moderatorinnen der 80er-Jahre. Foto: teutopress / Imago

"Als ob eine Glaswand zwischen mir und dem Abschied wäre", beschreibt Sabine Sauer (64) ihre Gefühlslage gegenüber ihrem Kollegen 'BR'-Moderator Michael Sporer (53) im 'Wir in Bayern'-Studio. Zum ersten und letzten Mal ist die beliebte TV-Moderatorin selber Gast in der Fernsehsendung, die sie jahrelang moderiert hat. Denn nach 43 Jahren verabschiedet sich Sabine Sauer aus dem Fernsehen, um in den Ruhestand zu gehen.

"Ich habe das Gefühl es ist noch nicht wirklich bei mir angekommen", gesteht sie ihrem Kollegen. Kaum verwunderlich, war doch ihr Beruf als Moderatorin mehr eine Berufung für sie und die Entscheidung in Rente zu gehen nicht ganz so freiwillig.

Sehen Sie hier die Helefrinnen der großen Showmaster (Der Artikel geht unter dem Video weiter):

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Kult-Moderatorin Sabine Sauer: Fühlt sich nicht im Rentenalter

Denn auch wenn ihre Zeit im Fernsehen nun beendet ist, zum alten Eisen zählt sich Sabine Sauer noch lange nicht. "Ich fühle mich nicht mal in der Nähe des Rentenalters. Ich denke immer: Das hat mit mir nichts zu tun. Ich glaube, das geht vielen Menschen so, die ihren Beruf gerne machen und gesund sind. Man fühlt sich einfach 20 Jahre jünger als man wirklich ist", erzählt die Moderatorin im Interview mit 'bild.de'. Doch wenn sich Sabine Sauer nicht im Rentenalter fühlt, wieso hat sie dann entschieden, in den Ruhestand zu gehen?

"Es war nicht ganz allein meine eigene Entscheidung. Aber als sogenannte,feste freie‘ Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks lautet die Regel, dass man mit Beginn des Rentenalters nicht weitermachen darf. Natürlich bin ich wehmütig. Aber ich sehe meinen Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge", erklärt die Kult-Moderatorin. Ein bürokratischer Entschluss, der nicht nur für sie eine Lücke im Leben hinterlässt, sondern auch für ihre Kollegen und Fans.

Lesen Sie hier: Grundrente 2021: Wer profitiert davon?

Sabine Sauer blickt auf eine glanzvolle Karriere zurück

"So sehr ich mich freue, dass du jetzt auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken kannst, so traurig bin ich, dass ich dich als Kollegin verliere", verabschiedet sich ihr Co-Moderator Michael Sporer mit Tränen in den Augen von ihr. Ihn tröste, dass Sabine ihm als Freundin erhalten bleibe. So wie sicherlich vielen ihrer Weggefährten der vergangenen 43 Jahre.

Schließlich startete Sabine Sauer ihre Karriere bereits in den 70er-Jahren als Radiomoderatorin, moderierte mit 28 Jahren ihre erste eigene Sendung 'Kino-Hitparade'. Es folgten TV-Sendungen wie die 'NDR-Talkshow', 'Showfenster' und im Jahr 2002 'Wir in Bayern'. Eine spannende Zeit, auf die sie sicherlich auch in Zukunft stolz zurückschauen wird.

Auch spannend: Hinzuverdienst zur Rente: Diese Jobs sind lukrativ und halten fit