Starke Beere Mit heißem Holunder gut gewappnet für die Erkältungssaison

Holunder wird Wunderwirkungen gegen Erkältungen nachgesagt - doch stimmt das wirklich? Wir gehen der Beere auf den Grund.

Mit heißem Holunder gut gewappnet für die Erkältungssaison
Wenn der Herbst kommt, kann Holunder Wunder wirken.
Inhalt
  1. Die (Un-) Gesundmacher im Holunder
  2. So holen Sie das meiste aus dem Saft raus
  3. Heißen Holunder selbst herstellen
  4. Auch lecker und Gesund: Holunderblüten-Tee

Heißer Holunder aus der Apotheke ist für viele aus dem heimischen Teeschrank nicht wegzudenken. Die Werbung verspricht: Das Getränk unterstützt das Immunsystem mit Vitamin C und Zink, wenn täglich eine Portion davon getrunken wird (zum Beispiel von Doppelherz, zehn Sachets für circa 6,50 Euro, hier zu kaufen). Es geht aber auch natürlicher: Reiner Holundersaft ist lecker und schmeckt gesund - doch ist er das auch?

 

Die (Un-) Gesundmacher im Holunder

Flavonoide und Anthocyane sind zwei hauptverantwortliche Inhaltsstoffe der schwarzen Beeren, die das Immunsystem stärken und somit gegen Erkältungen schützen. Der Haken: Bei der Herstellung des Saftes geht ein Großteil der gesunden Stoffe verloren. Doch ohne Erhitzen beim Herstellungsprozess geht es nicht, da die Beeren nicht nur positive Auswirkungen auf den Körper haben: Das in den unreifen Beeren enthaltene Sambunigrin kann bei Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.

 

So holen Sie das meiste aus dem Saft raus

Auch wenn im Holundersaft nur noch ein Teil der gesunden Stoffe vorhanden ist, wirkt er mit einer Extraportion Vitamin C wahre Wunder für das Immunsystem. Am besten ist der sogenannte Muttersaft des Holunders in reiner Bioqualität - er erhält die meisten Gesundmacher (zum Beispiel von Rabenhorst, 330 Milliliter, hier zu kaufen).

 

Heißen Holunder selbst herstellen

Um Ihrem Immunsystem einen großen Gefallen zu tun und es optimal auf die Erkältungssaison vorzubereiten, sollten Sie bereits im Spätsommer täglich ein Glas heißen Holunder trinken. Mit Näherrücken des kalten Herbstes (oder den ersten Anzeichen einer Erkältung) sollten Sie die Holunder-Dosis auf drei bis vier Gläser pro Tag erhöhen. Dieses kleine Rezept ist dafür optimal:

Erhitzen Sie Holunder-Muttersaft (jedoch nicht mehr als 40 Grad Celsius!) und geben Sie eine Prise Zimt und zwei Gewürznelken hinzu. Lassen Sie den heißen Holunder fünf Minuten ziehen und entnehmen Sie anschließend die Gewürznelken.

 

Auch lecker und Gesund: Holunderblüten-Tee

Nicht nur die schwarzen Beeren, sondern auch die Blüten des Holunderbuschs können Ihrer Gesundheit guttun: Brühen Sie sich einmal täglich eine Tasse Holunderblüten-Tee auf (zum Beispiel von Vita Natura, 100 Gramm, circa 5,50 Euro, hier zu kaufen).

Etwas weniger gesund, dafür aber umso leckerer: selbstgemachter Holunderblütensirup. Im Video zeigen wir Ihnen das Rezept:

 

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