Fit für den Sommer Markise reinigen: So strahlt Ihr Sonnenschutz wieder wie neu

Egal, ob Ihre Markise elektrisch ist oder manuell betätigt wird: Sauber sollte sie schon sein. Was hilft, wenn der Stoff mit der Zeit dreckig geworden ist.

So reinigen Sie Ihre Markise am besten.
Damit Ihre Markise immer gepflegt aussieht, sollten Sie einige Tipps beherzigen.
Inhalt
  1. Wann eine intensive Reinigung fällig wird
  2. Aus welchem Material bestehen Markisen?
  3. Wie und mit was sollte ich meine Markise reinigen?
  4. Womit kann ich Schimmel und Stockflecken entfernen?
  5. So sieht die richtige Pflege Ihrer Markise aus

Wenn die Temperaturen endlich richtig steigen und der Sommer wieder bei uns Einzug hält, lieben wir es, im Garten oder auf dem Balkon ein Bad in der Sonne zu nehmen. Um uns und unsere Pflanzen jedoch vor allzu starker Sonneneinstrahlung zu schützen, sind praktische Helfer wie Markisen und Sonnenschirme eine echte Wohltat. Doch was gilt es bei der Reinigung zu beachten, damit man auch lange Freude am Sonnenschutz hat? Wir klären die wichtigsten Fragen.

 

Wann eine intensive Reinigung fällig wird

Generell gilt: Pflegen Sie Ihre Markise richtig, werden Sie deutlich weniger Last mit Flecken haben und Ihr Sonnenschutz hält länger. Trotzdem sollten Sie die Markise am besten in jedem Frühjahr einmal gründlich säubern, um sie fit für den Sommer zu machen. Spätestens, sobald Schimmel-, beziehungsweise Stockflecken aufgetreten sind, sollten Sie eine Reinigung vornehmen. Beachten Sie dabei die jeweiligen Pflegehinweise der unterschiedlichen Stoffe und achten Sie darauf, Handschuhe zu tragen.

 

Aus welchem Material bestehen Markisen?

Neben Markisentüchern aus Baumwolle haben sich vor allem mehr UV-Schutz bietende Materialien wie Polyacryl, Polyester und PVC durchgesetzt. Diese synthetischen Fasern sind deutlich pflegeleichter, da sie meist sogar eine Nano-Beschichtung aufweisen und dadurch Feuchtigkeit und Schmutz besser abweisen. Staubpartikel werden durch Regen außerdem schnell entfernt und die Gewebe trocknen sehr schnell. Achten Sie deshalb am besten schon beim Kauf auf das richtige Material.

Ein weiteres wichtiges Utensil im Sommer ist der Grill - doch wie reinigt man ihn am besten? Sehen Sie hier hilfreiche Tipps (Artikel geht unten weiter):

 
 

Wie und mit was sollte ich meine Markise reinigen?

Putzen Sie Ihre Markise am besten an einem sonnigen, warmen Vormittag, bevor Sie sie das erste Mal nach dem Winter benutzen wollen. Stellen Sie eine standfeste Leiter auf und wischen Sie zunächst das Markisengehäuse mit etwas Seifenlauge und einem weichen Schwamm ab.

Fahren Sie den Sonnenschutz dann aus und entfernen Sie den groben, trockenen Dreck mit einem Handfeger oder einem weichen Besen - Blütenstaub lässt sich auch mit einem Staubsauger entfernen. Spritzen Sie das Markisentuch anschließend vorsichtig mit einem Gartenschlauch ab - niemals mit einem Hochdruckreiniger, da dieser das Gewebe beschädigen könnte. Dann zunächst die Oberseite, anschließend die Unterseite des Gewebes mit Seifenwasser reinigen, mit Wasser nachspülen.

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Haben sich bereits Flecken gebildet (zum Beispiel durch eingetrockneten Vogelkot), sollten Sie nicht versuchen, diese auszubürsten. Nehmen Sie das Markisentuch am besten aus der Halterung und tragen Sie von außen nach innen arbeitend eine fünf- bis zehnprozentige Lauge aus Feinwaschmittel und warmem Wasser auf den Fleck auf - dabei Handschuhe tragen. Alternativ hilft auch Gallseife. 20 Minuten einwirken lassen und dann mit klarem Wasser nachspülen. 

Wichtig: Nach dem Reinigen sollten Sie den Stoff erst vollständig trocknen lassen, bevor Sie die Markise wieder einfahren.

 

Womit kann ich Schimmel und Stockflecken entfernen?

Haben Sie sich nicht daran gehalten, eine (durch Regen oder Putzen) feuchte Markise vor dem Einfahren richtig durchtrocknen zu lassen, können sich Schimmel- und Stockflecken bilden. Auch Blütenstaub und anderes organisches Material, das sich auf dem Gewebe ansammelt, kann ohne regelmäßiges Abbürsten zu Grünbelag und Schimmel führen. Dieser lässt sich mit Spezialreinigern (möglichst ohne Chlor) oder Essigwasser (Verhältnis 1:1) beseitigen - Gummi- oder Plastikelementen der Markise sollten damit allerdings nicht in Berührung kommen.

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Wollen Sie unschöne bräunlich-gelbe Stockflecken entfernen, ist das meist leider kein so einfaches Unterfangen, doch bei hellen Markisen können Sie es mit folgenden Hausmitteln versuchen: Mischen Sie aus Natron oder Backpulver und Wasser einen dickflüssigen Brei an und tragen Sie ihn vorsichtig mit einem weichen Schwamm auf den Fleck auf. 20 Minuten einwirken lassen und mit einem Gartenschlauch abspülen. Ist das Ergebnis noch nicht zufriedenstellend, können Spezialreiniger für Markisen eine Alternative sein.

 

So sieht die richtige Pflege Ihrer Markise aus

Etwa alle fünf bis zehn Jahre, am besten nach einer gründlichen Reinigung, sollten Sie den Markisenstoff am besten noch imprägnieren, um ihm eine möglichst lange Lebensdauer zu bescheren. Nach dem Säubern tragen Sie das Imprägniermittel Ihrer Wahl (zum Beispiel Wachs oder Sprays mit Extra-Schutz gegen Schimmel) mit einer Sprühflasche oder einem weichen Schwamm auf die durchgetrocknete Markise auf. Dann einwirken lassen - fertig!

Um lange etwas von Ihrer Markise zu haben, sollten Sie diese außerdem nicht tagelang ausgefahren lassen und spätestens vor jedem Regenguss oder bei starkem Wind einfahren. Darüber hinaus hilft es, den Stoff regelmäßig von Laub und Staub zu befreien. Extra-Tipp: Eine Markisenvorrichtung, in deren Kassette eine Bürste integriert ist, fegt Schmutzpartikel automatisch beim Einfahren weg.

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Glamouröse Wohnideen

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