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Familienmensch

Marianne Sägebrecht: "Uroma sein, ein wunderbarer Gedanke!"

Schauspielerin Marianne Sägebrecht könnte sich die Rolle als Uroma gut vorstellen, der Gedanke berietet ihr Gänsehaut.

Schauspielerin Marianne Sägebrecht.
Bei dem Gedanken daran, Uroma zu sein, bekommt Marianne Sägebrecht vor Freude Gänsehaut. Foto: imago images / CHROMORANGE

Sie ist so unglaublich positiv, und ihre Stimme klingt so warmherzig, dass einem selbst auch sofort warm wird ums Herz. Obwohl Sonntag ist, hat Marianne Sägebrecht unserem Interview zugestimmt. "Meinen Kaffee mit Zitronenwasser habe ich getrunken, es kann also losgehen mit unserer journalistischen Tagesreise", sagt sie gutgelaunt. Die Schauspielerin war auf dem 'Traumschiff' unterwegs, das mit ihr am 26. Dezember (20.15 Uhr, ZDF) in See sticht – diesmal geht es nach Kapstadt.

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Die Schauspielerin ist praktizierende Christin

Wie haben Sie Ihre drehfreie Zeit auf dem Schiff verbracht?

Seit Jahren hatte ich keinen langen Urlaub mehr und habe es sehr genossen, ins große Meer abzutauchen. Auf dem Mini-Balkon meiner kleinen Kajüte habe ich die Küsten bewundert und mich von der Sonne küssen lassen. Beim Frühstück hatte ich interessante Gespräche mit Kollegen und Gästen. Ich habe Gymnastik gemacht, meine geliebte Nachmittagsruhe im Schaukelschlaf verbracht und bin auch sonst früh ins Bett.

Sie spielen Schwester Magdalena, die im Auftrag der Kirche unterwegs ist. Wie sieht Ihr Glaube aus?

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und als praktizierende Christin, schon seit früher Jugend, mental sehr stark mit meinem großen Vorbild Jesus Christus verbunden.

Auch als Buchautorin konnte sich Marianne Sägebrecht einen Namen machen.

Dann beten Sie sehr oft?

Ja, ich bete ganz intensiv jeden Tag, vor allem als Ritual vor dem Schlafen. An die energetische Wirkung unserer Gebete in Verbindung von Kerzenlicht glaube ich von ganzem Herzen und setze es auch täglich zum Schutz für meine Familie ein.

Der Gedanke daran, eine Uroma zu sein, berietet Marianne Sägebrecht vor Freude Gänsehaut

Apropos Familie: Ihre Enkelin Alina ist 27 – Sie könnten bald Uroma werden. Wäre das ein großer Traum?

Eine Uroma zu sein, ist ein so wunderbarer Gedanke, dass ich sofort Gänsehaut bekomme. Ich habe, was Kinder auf meinem Schoß betrifft, durch meine Rollen als Beda Andersson in der „Pettersson und Findus“-Reihe ja schon einen großen Bezug zu ihnen aufbauen können. „Beda, Beda“, rufen die Kleinen zum Erstaunen manch junger Kindergärtnerin, wenn sie mich ausfindig machen.

Wie bleiben Sie so neugierig?

Ich bin dankbar für jeden Tag in meinem Leben, an dem ich alleine aus meinem Bett herausspringen, sagen wir herausschlüpfen darf. Ich bin ein waches Kerlchen inmitten des aktuellen Lebensgeschehens.

Sie ist offen für eine neue Liebe

Sie sind, wenn ich das so sagen darf, Single. Könnten Sie sich eine neue Liebe vorstellen?

Ich fühle mich in meinen Freundschaften, auch zu männlichen Haudegen, meinen homosexuellen Freunden, und im Schoß meiner Familie sehr geborgen. Würde ich jetzt noch einen glaubensstarken Mann mit gleichen Interessen kennenlernen, gäbe es nur Freude in meinem Herzen.