Wann ist sie sinnvoll? Magenspiegelung: Fragen und Antworten zur Gastroskopie

Eine Magenspiegelung ist eine zuverlässige und sichere Diagnose-Möglichkeit des Gastroenterologen, um Erkrankungen festzustellen. Alle wichtigen Infos finden Sie hier.

Magenspiegelung: Fragen und Antworten zum zuverlässigen Diagnose-Eingriff
Eine Magenspiegelung ist oft eine sinnvolle Art der Diagnose. Aber wann?
Inhalt
  1. Was passiert bei einer Magenspiegelung?
  2. Tut eine Magenspiegelung weh?
  3. Die Vorbereitung einer Magenspiegelung: Was ist zu beachten?
  4. Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?

Bauchschmerzen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Häufig sind sie auf schlechte Ernährung wie fettreiche Speisen, zu viel Kaffee oder übermäßigen Alkoholkonsum zurückführen. Trotzdem sollte die Ursache abgeklärt werden. Dafür nutzen Ärzte die Magenspiegelung oder auch Gastroskopie, die sich als zuverlässiges und schnelles Verfahren bewährt hat. Dr. Eckard Martens erklärt, was Sie darüber wissen sollten.

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Was passiert bei einer Magenspiegelung?

Bei der Magenspiegelung wird ein fingerdickes biegsames Gerät (Video-Gastroskop) durch Mundhöhle, Speiseröhre und Magen bis in den Zwölffingerdarm geschoben. Luft wird eingeblasen, damit der Arzt die Schleimhäute besser betrachten kann und so Veränderungen, Verletzungen oder Entzündungen erkennt. Außerdem kann er Gewebeproben entnehmen oder Ausstülpungen der Magenschleimhaut (Polypen) entfernen.

Im Video zeigen wir, was hinter dem Reizmagen-Syndrom stecken kann (Artikel wird darunter fortgesetzt):

 
 

Tut eine Magenspiegelung weh?

Der rund 15- bis 30-minütige Eingriff ist zwar schmerzlos, allerdings kann es zu einem Würgereiz kommen. Dieser kann mit einem Betäubungsspray unterdrückt werden, das vorher in den Rachen gesprüht wird. Oft erhalten Patienten zudem eine Beruhigungsspritze, die sie kurz schlafen lässt. Puls, Blutdruck und Sauerstoffversorgung werden während dieser Zeit überwacht. Rund zehn bis 20 Minuten nach der Untersuchung sind die Patienten wieder wach.

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Die Vorbereitung einer Magenspiegelung: Was ist zu beachten?

Vor dem Eingriff erhält der Patient vom Arzt detaillierte Informationen über den Ablauf, aber auch über mögliche Komplikationen. Fünf bis sechs Stunden vor der Gastroskopie sollte der Patient nicht mehr essen und trinken. Zudem darf er nach einer Beruhigungsspritze zwölf Stunden nicht selbst mit dem Auto fahren.

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Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?

Bei Beschwerden wie dauerhaftem Sodbrennen, aber auch bei Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren und Erkrankungen im Dünndarm ist die Magenspiegelung zur Abklärung sinnvoll. Auch zum Ausschluss einer Dünndarmerkrankung wie beispielsweise der Gluten-Intoleranz, wird die Magenspiegelung eingesetzt.

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