Leberkrebs: Symptome, Behandlung und Heilungschancen

Leberkrebs in Form eines Leberzellkarzinoms tritt immer häufiger auf. Wir klären Sie darüber auf. 

Leberkrebs
Leberkrebs ist nur heilbar, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird.
Inhalt
  1. Was Sie über Leberkrebs wissen sollten
  2. Welche Ursachen hat ein Leberzellkarzinom?
  3. Symptome: Wie äußert sich Leberkrebs?
  4. Ist Leberkrebs heilbar?
  5. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

 

Was Sie über Leberkrebs wissen sollten

Der sogenannte primäre Leberkrebs entwickelt sich häufig aus bereits bestehenden Lebererkrankungen, wie Leberzirrhose, einer Fettleber oder Hepatitis. Meist handelt es sich bei der Krebsform um Leberzellkrebs. Innerhalb der Leber bilden sich bösartige Tumore aus Leberzellen, sodass die häufigste primäre Leberkrebsform auch als hepatozelluläres Karzinom (HCC) bezeichnet wird. Seltener tritt das Gallengangskarzinom auf, ebenfalls eine primäre Leberkrebserkrankung. 
Allerdings geht nicht jeder bösartige Tumor aus lebereigenen Zellen hervor. Wenn Tumore, die an einer anderen Körperstelle entstanden sind, in die Leber gelangen und dort Metastasen bilden, spricht man von sekundärem Leberkrebs. Sekundäre Leberkrebserkrankungen kommen infolge einer sehr weit fortgeschrittenen Krebserkrankung weitaus häufiger vor. Im Folgenden liegt jedoch das Augenmerk auf der primären Leberkrebsart, dem Leberzellkarzinom und seinen Ursachen, Symptomen und Therapiemöglichkeiten.  

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Leberzirrhose
Ursachen Leberzirrhose

Wir sagen Ihnen, was Sie über die gefährliche Gewebeveränderung wissen müssen.

 

Welche Ursachen hat ein Leberzellkarzinom?

Auch wenn die genauen Ursachen für die Entstehung von Lebertumoren nicht bekannt ist, geht in den meisten Fällen immer eine, über einen längeren Zeitraum bestehende, Lebervorerkrankung voraus. Ist die Leber bereits an einer Leberzirrhose erkrankt und das Lebergewebe schwer geschädigt, begünstigt das die Entstehung von Leberzellkarzinomen. 
Auch eine chronische Leberentzündung, zum Beispiel eine Infektion mit Hepatitis B, kann das Risiko, im Laufe des Lebens an Leberkrebs zu erkranken, erhöhen. 
Ein weiterer Risikofaktor ist die Fettleber. Diese entsteht bei den meisten Betroffenen durch einen ungesunden Lebensstil (erhöhter Alkoholkonsum, starkes Übergewicht) und wird auch durch Diabetes mellitus begünstigt. Bleibt die Fettleber unbehandelt drohen weitere Gewebeschädigungen, die in einer Hepatitis oder Leberzirrhose münden. Schlimmstenfalls entsteht ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) als Folge der Gewebeschädigung. 
Neben den genannten Krankheitsbildern kommen auch andere leberschädigende Ursachen als Auslöser für eine Bildung von Tumoren im Lebergewebe in Frage, wie beispielsweise die Einnahme leberschädigender Medikamente über einen längeren Zeitraum oder Vergiftungen mit Chemikalien. 

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Symptome: Wie äußert sich Leberkrebs?

Ähnlich wie die anderen Lebererkrankungen, verursacht auch das, im Wachstum befindliche, Leberzellkarzinom zu Beginn keinerlei Symptome oder Schmerzen. Dadurch, dass der Leberkrebs lange Zeit unbemerkt voranschreiten kann, endet er meist mit irreparablen Schäden oder dem Tod des Betroffenen, denn in einem fortgeschrittenen Stadium kann er streuen und Metastasen in anderen Körperbereichen, wie dem Lymphsystem oder der Lunge bilden. 
Folgende Symptome können auf eine Leberkrebserkrankung hindeuten:

  • Druckschmerz im rechten Oberbrauch
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Schwächegefühl
  • Tastbare Schwellung unter dem rechten Rippenbogen
  • Ungewollte Gewichtsabnahme
  • Temperaturanstieg ohne erkennbare Ursache
  • Beginnende Gelbsucht


Beim Auftreten eines oder mehrerer der oben genannten Symptome, sollte ein Arzt aufgesucht werde, um mögliche Lebererkrankungen auszuschließen oder zu einer Früherkennung beizutragen. 
Hinweis: Die Diagnose muss nach einer Untersuchung keinesfalls Leberkrebs sein. Auch andere Lebererkrankungen können mit diesen Symptomen einhergehen. Grundsätzlich gilt jedoch: Je früher eine Lebererkrankung diagnostiziert und eine Therapie eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen und vollständige Rekonvaleszenz der Leber. Dadurch verlängert sich bestenfalls das Leben des Betroffenen und auch die Lebensqualität erhöht sich. 

Schauen Sie im Video, welche Symptome sich bei Brustkrebs äußern: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

 
 

Ist Leberkrebs heilbar?

Die Diagnose Leberkrebs ist natürlich ein Schock für den Betroffenen und seine Angehörigen. Die Heilungschancen bemessen sich stark am individuellen Krankheitsbild, sodass eine pauschale Aussage hier nicht möglich ist. Sie sind jedoch vor allem vom Stadium abhängig, in dem der Krebs entdeckt wird. Sind bereits Größe, Lage und Anzahl der Tumore bekannt, kann eine genauere Einschätzung des Arztes erfolgen und Therapiemaßnahmen eingeleitet werden. Bei einer Früherkennung bestehen noch Chancen auf eine vollständige Heilung. Wird der Krebs in einem späteren Stadium erkannt, können die Lebenserwartungen, zum Beispiel durch eine operative Entfernung des Tumors, immerhin auf mehrere Jahre gesteigert werden. 
Leider wird Leberkrebs in vielen Fällen erst sehr spät erkannt. Dadurch verschlechtern sich die Lebenserwartungen drastisch. Hat der Krebs zudem bereits gestreut, ist mit einer vollständigen Heilung nicht mehr zu rechnen.  

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Je nach Tumorstadium kommen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten in Frage. Grundsätzlich wird sich an zwei verschiedene Therapieverfahren orientiert. Kann das Leberzellkarzinom entfernt und der Krebs somit geheilt werden, finden kurative Therapiemaßnahmen Anwendung. Hierzu gehören die operative Entfernung des Tumors, die Zerstörung des Tumors oder die Lebertransplantation. 
Ist der Leberkrebs unheilbar fortgeschritten, ist das Therapieziel eine Lebensverlängerung und Schmerzlinderung. Zu den palliativen Therapiemaßnahmen zählen Schmerzlinderung, Chemotherapie und die Verstopfung von tumorversorgenden Blutgefäßen, um das Wachstum einzudämmen. 
Hinweis: Welche Therapie zum Einsatz kommt, entscheidet der behandelnde Arzt in Rücksprache mit dem Patienten und weiteren Fachkräften. Jedoch sollte der Patient vor einem Eingriff genauestens über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt werden. 

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