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Verschluckt oder krank?

Katze hustet: Was hinter Katzenhusten stecken kann

Auch Katzen husten manchmal. Wie Sie ernsthafte Erkrankungen von harmlosem Verschlucken von Haaren unterscheiden können.

Katze sitzt mit leicht geöffnetem Maul auf einem Fliesenboden.
Wann Katzenhusten auf Krankheiten hindeutet. Foto: peeterv / iStock

Wie wir Menschen husten auch Katzen. Nicht immer steckt eine schwere Krankheit dahinter, doch ist es für Katzenbesitzer wichtig, zum Wohle des geliebten Haustiers den Katzenhusten richtig einzuordnen.

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Wie Sie erkennen, bei welcher Art von Husten ein Tierarzt aufgesucht werden sollte und wann es doch nur ein Haar im Hals ist.

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Hilfe, meine Katze hustet - Welche Ursachen dahinter stecken können

Hinter Katzenhusten können nicht-infektiöse und infektiöse Ursache stecken. Sehr häufig kommt es vor, dass die hustende Katze nach dem Putzen ein Haar im Rachenraum hat oder sich nach einem Streifzug durch den heimischen Garten ein Grashalm im Hals verklemmt hat. Hustet eine Katze, sieht dies für Katzenbesitzer erschreckend aus, das Tier keucht dabei meistens angestrengt und der kleine Körper bebt.

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Meistens sind Haar oder Halm schnell ausgehustet oder haben sich gelöst und wurden einfach runtergeschluckt. Hält der Hustenanfall jedoch länger an, könnte dem Tier ein größerer Fremdkörper im Hals stecken. In diesem Fall ist es ratsam, schnellstmöglich den Tierarzt aufzusuchen, der den Fremdkörper, möglicherweise sogar unter Narkose entfernt.

Für den sicheren Transport zum Tierarzt ist eine stabile Transportbox unerlässlich.

Zu den nicht-infektiösen Ursachen gehören zudem allergische Reaktionen, Verletzungen der Atemwege oder Tumore sein. Tritt der Husten also häufiger oder über einen längeren Zeitraum auf ist es in jedem Fall ratsam, die Katze dem Tierarzt vorzustellen.

Es könnte nämlich sein, das die Katze unter allergischem Asthma leidet. Diese Erkrankung sollte behandelt werden.

Infektiöse Ursachen für Katzenhusten

Virale oder bakterielle Erreger, Parasiten oder Pilze können ebenfalls Ursachen für Katzenhusten sein. Bei infektiösen Erkrankungen handelt es sich meistens um Caliciviren oder Felines Herpesvirus, bei bakteriellen Erregern handelt es sich am häufigsten um Chlamydophila felis, Mykoplasmen, Bordetella bronchiseptica, Pasteurella und Klebsiella.

Welche Symptome auf eine ernstzunehmende Erkrankung hindeuten

Treten neben dem Husten Symptome wie entzündete Schleimhäute oder eine Bindehautentzündung, Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust auf, ist dies als Hinweis auf eine Infektion oder ein Befall mit Parasiten, zum Beispiel Lungenwürmer und es sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

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Auch laute Atemgeräusche, blutiger, schleimiger oder eitriger Auswurf, häufiges Niesen, Atemnot, Würgen und Schluckbeschwerden als Begleiterscheinung von Husten sollten dringend tierärztlich abgeklärt werden.

So kann Katzenhusten behandelt werden

Nachdem der Tierarzt die Diagnose gestellt hat, kann mit der entsprechenden Therapie begonnen werden. Diese ist davon abhängig, warum die Katze hustet.

Fremdkörper werden (operativ) entfernt, Allergien durch Antihistaminika oder Desensibiisierung behandelt. Bei Infektionen können häufig Antibiotika effektiv eingesetzt werden, Parasiten werden mit Entwurmungsmitteln bekämpft Ist der Katzenhustem tumorbedingt, wird mit Chemoherapeutika oder Bestrahlung behandelt.