Tipps zu Socken & Schuhen Kalten Füßen vorbeugen und Sie richtig wärmen - so geht's

Endlich Schluss mit kalten Füßen? Wir verraten, wie Sie selbst bei ungemütlichem Wetter nicht mehr frieren müssen und kalten Füßen vorbeugen.

Inhalt
  1. Socken und Einlagen gegen kalte Füße
  2. Tipps für einen gute Durchblutung
  3. Welche Schuhe beugen kalten Füßen vor?
  4. Extra-Tipp: Wie Sie Schuhe richtig imprägnieren

Um Ihre Füße zu wärmen, sollten Sie vor allem auf das richtige Schuhwerk und kuschelige Einlagen setzen. Welche Tipps sonst noch helfen, lesen Sie hier.

 

Socken und Einlagen gegen kalte Füße

Eines der ältesten Materialien bleibt das beste: Socken aus Schurwolle. Die isolierende Luftschicht zwischen ihren Maschen schützt vor Kälte. Feuchtigkeit wird abgeleitet. Bevor man sie überstreift, sollten die Füße ganz trocken sein. Außerdem darf der Bund nicht zu eng sitzen. An sehr kalten Tagen ist es sinnvoll, darunter noch dünne Socken aus atmungsaktiver Kunstfaser zu tragen. Die doppelte Schicht schützt zudem vor Blasen, falls Sie sich gerade neue Winterschuhe gegönnt haben.

Wer keine gefütterten Schuhe hat, kann zu dünne Treter schnell aufwerten. Auch hier gilt: Die gute alte Lammfelleinlage (ab circa 8 Euro, im Schuhladen) schützt am besten – egal was Gel, Zimt oder Aktivkohle versprechen.

Mehr zum Thema: Tipps gegen kalte Füße

 

Tipps für einen gute Durchblutung

Aus zwei Gründen haben gerade Frauen mit kalten Füßen zu kämpfen: Sie verfügen über weniger Muskelmasse – die Heizkraftwerke des Körpers – und schlechter durchblutete Glieder als Männer. Deshalb sorgt ein wenig regelmäßige Gymnastik auch gleich für warme Füße. Für eine bessere Durchblutung reicht es, abends vor dem Fernseher die Füße über einen Igelball (ab 3 Euro im Drogeriemarkt erhältlich) zu rollen. Gut ist es auch, sie mit Franzbranntwein einzureiben.

Auch für Sie interessant: Neuropathie - Wie Diabetes für kalte Füße sorgt

 

Welche Schuhe beugen kalten Füßen vor?

Jetzt schlägt die große Stunde für Schuhe, die ein wenig zu groß gekauft wurden. In den Freiräumen zirkuliert die Luft besser. Schuhe mit hohen Absätzen sollten aber lieber gemieden werden, weil die dadurch erzwungene Fußstellung kaum wärmende Muskelaktivität zulässt. Wer gerade ein neues Paar für den Winter kaufen will: Lammfellstiefel sind nicht zu toppen, aber teuer. Alternative: Einfach die genannten Socken und Sohlen mit preiswerten Membranschuhen (aus Gore-Tex) kombinieren.

Lesen Sie auch: Der Körperatlas des Frierens - Achten Sie auf diese Signale

 

Extra-Tipp: Wie Sie Schuhe richtig imprägnieren

Diese Behandlung der Schuhe schützt vor Feuchtigkeit, allerdings sollte das Imprägnierspray auch richtig verwendet werden. Beachten Sie: Sprays sollten direkt nach dem Schuhkauf und nur draußen angewandt werden. Außerdem gilt: Immer erst sprühen, dann pflegen.

Nachimprägnieren: Bei Glattleder sollten Sie zur Mitte des Winters noch ein zweites Mal zur Sprühdose greifen. Bei Kunstleder sollten Sie nachimprägnieren, sobald Sie merken, dass kalte Luft oder Wasser die Sohlennaht durchdringen. Wer auch bei Schnee und Regen gerne Wildleder tragen will, sollte dieses einmal wöchentlich imprägnieren.

Mehr zum Thema: So pflegen Sie Ihre Winterstiefel richtig

Kategorien:
Holen Sie sich jetzt
Ihr HEFT im Abo
curablu
Abonnieren Sie jetzt unsere Newsletter!
Liebenswert Shop
Beliebte Themen
Copyright 2019 liebenswert-magazin.de. All rights reserved.