Ursache für kalte Hände Kältekrankheit: Das steckt hinter dem Raynaud-Syndrom

Inhalt
  1. Die Symptome der Kältekrankheit
  2. Wer bekommt das Raynaud-Syndrom
  3. Wie die Kältekrankheit behandelt wird

Das Raynaud-Syndrom, auch als Kältekrankheit bekannt. Es kann auch eine Begleiterscheinung einer Autoimmunkrankheit sein.

 

Die Symptome der Kältekrankheit

Beim Griff zu einer eisgekühlten Flasche durchzuckt Sie plötzlich ein stechender Schmerz.  Der Kälteschock trifft meist die Finger, die Hände oder die Zehen. Dies könnte ein erstes Anzeichen für die Kältekrankheit sein. Bei dem sogenannten Raynaud-Syndrom ist die Gefäßreaktion deutlich heftiger, als normalerweise. Die Arterien ziehen sich schlagartig zusammen, das Blut entweicht und die Haut wird blass und blau. So ein Gefäßkrampf kann bis zu einer halben Stunde andauern. Wenn das Blut dann wieder zurückströmt, röten sich die Finger und schmerzen oft. Es kann vorkommen, dass die Symptome nicht durch Kälte, sondern durch Stress verursacht werden.

 

Wer bekommt das Raynaud-Syndrom

An dem primären Raynaud-Syndrom erkranken meistens Frauen zwischen 20  und 40 Jahren. Viele der Betroffenen leiden unter niedrigem Blutdruck. Auch wenn die Durchblutungsstörung nicht bedrohlich ist, unangenehm sind sie dennoch, auch wenn die Symptome im Laufe der Jahen zurückgehen können. Das sekundäre Raynaud-Syndrom hingegen tritt infolge anderer Erkrankungen oder Schädigungen auf. Männer und Frauen jeden Alters sind gleichermaßen betroffen. Die Gefäßkrämpfe können auf Autoimmunerkrankungen zurückzuführen sein, wie entzündliches Rheuma oder Bindegewebserkrankungen. Außerdem können neurologische Krankheiten wie die multiple Sklerose, Nervenentzündungen, Nervenschäden im Handbereich, zum Beispiel ein Karpaltunnelsyndrom, verantwortlich sein. Für das sekundäre Raynaud-Syndrom können ebenso berufsbedingte Schäden verantwortlich sein, wie das sogenannte Vibrationssyndrom. Hiervon betroffen sein können Menschen, die jahrelang mit stark vibrierenden Geräten gearbeitet haben, etwa mit Presslufthämmern oder Kettensägen.

Unter dem Video geht der Artikel weiter:

 
 

Wie die Kältekrankheit behandelt wird

Um den Gefäßkrämpfen vorzubeugen, kann der vehemente Schutz vor Kälte und Nässe helfen. Dicke Handschuhe, Taschenwärmer und wärmende Socken helfen hier. Das Rauchen sollte bei der Kältekrankheit unbedingt unterlassen werden. Auch Koffein und Alkohol sollte man sich lieber sparen. Regelmäßige Bewegung soll  den Blutdruck in Schwung bringen und Blutniedrigdruck verhindern. Außerdem sollten Stress und Schlafmangel vermiede werden, auf eine ausgewogene Ernährung sollte geachtet werden.

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