Nach trockenem Sommer Igel in Not: Futtermangel bringt den Nachwuchs in Gefahr

Immer heißere und trockenere Sommer werden zum Problem für kleine Igel. Das Nahrungsangebot ist knapp bemessen, Igelmütter haben zu wenig Milch für ihren Nachwuchs.

Kleine Igel leiden unter Futtermangel.
Kleine Igel leiden unter Futtermangel.
Inhalt
  1. Was den Tieren zu schaffen macht
  2. Wie erkenne ich, ob ein Igel in Not ist?
  3. Wie geholfen werden kann
  4. Auch Eichhörnchen haben es immer schwerer 
 

Was den Tieren zu schaffen macht

Für die Natur sind sehr heiße Sommer eine Herausforderung. Die ungewohnte Hitze und die Trockenheit hinterlassen Spuren, die Nachwehen werden deutlich spürbar. Der hohe Insektenschwund wird für Igel zum Problem. Die stacheligen Vierbeiner ernähren sich in erster Linie von Insekten und gerade die Jungtiere leiden unter dem Nahrungsmangel. Die Igelmütter produzieren nur wenig bis gar keine Muttermilch, die Igelkinder sind unterversorgt und können sich nicht richtig entwickeln.

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Wie erkenne ich, ob ein Igel in Not ist?

Igel sind Wildtiere und sollten nicht unüberlegt ins Haus geholt werden. Dass es sich um ein Tier in Not handelt ist nicht immer sofort zu erkennen. Normalerweise sind Igel nachtaktiv. Sind sie tagsüber unterwegs, könnte dies auf einen Notfall hindeuten. Es empfiehlt sich, das oder die Tiere im Auge zu behalten und gegebenenfalls fachlichen Rat hinzuzuziehen. Igelauffangstaionen, Tierheime oder ein Tierarzt kann die Situation beurteilen, falls Unsicherheiten bestehen. Auch bei kleinen Igeln ist Vorsicht geboten. Nur weil das Muttertier gerade nicht zu sehen ist, muss es sich nicht zwangsläufig um verwaiste Tiere handeln. Sinnvoll ist es, die Situation im Auge zu behalten, ob die Mutter zu ihren Jungen zurückkehrt und wie sich die Tiere verhalten und in welchem körperlichen Allgemeinzustand sie sich befinden. Auch hier ist es ratsam bei Unsicherheiten die Fachleute über die Situation zu informieren. Sollten die Tiere Hilfe brauchen, den Nachwuchs möglichst nicht vom Muttertier trennen.

Tipps, wie Igeln über den Winter geholfen werden kann (unter dem Video geht der Artikel weiter): 
 

 
 

Wie geholfen werden kann

Auch wenn einem nun nicht direkt ein offensichtlich hilfsbedürftiger Igel über den Weg läuft, kann den kleinen Vierbeinern geholfen werden. Zur Dämmerung etwas Katzenfutter, gekochtes Ei oder angebratenes Hackfleisch (natürlich ungewürzt) und frisches Wasser bereitstellen. Auch Mehlwürmer sind sehr beliebt bei Igeln. Am besten geschützt durch eine Europalette oder ähnliches, um ungebetene Mitfresser fernzuhalten. Zudem können den Tieren Unterschlupfmöglichkeiten aus Laub und Zweigen geboten werden, welche die Tiere auch für die Überwinterung nutzen können.

ACHTUNG: Igeln sollte auf keinen Fall normale Milch gegeben werden. Die Tiere vertragen keine Laktose und könnten sogar versterben. Auch Obst und Gemüse sollte den kleinen Meckis nicht gegeben werden.

 

Auch Eichhörnchen haben es immer schwerer 

Auch Eichhörnchen leiden unter Futternot.

Nicht nur die Igel, auch Eichhörnchen haben Probleme bei der Nahrungssuche. Viele Nüsse und Eicheln sind hohl. Futter- und Wasserstellen schaffen Abhilfe, verletzet oder stark geschwächte Tiere sollten in Auffangstationen untergebracht werden.  

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