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Haustiere

Hundeschutzwesten im Check: Sicher durch dunkle Stunden

Wer seinen Vierbeiner liebt, der schützt ihn gut. Vor allem in dunklen Stunden ist Sicherheit das A und O. Eine Hundeschutzweste sorgt dafür, dass Ihr flauschiger Freund auch in den dunkleren Stunden nicht übersehen wird. Wir haben die besten Westen überprüft und verraten Ihnen Tipps und Tricks, die das Leben Ihres Hundes schützen können.

Hundeschutzweste
Egal ob im Winter oder Sommer - wenn es draußen dunkel ist, sollte der Vierbeiner eine Hundeschutzweste mit Reflektoren tragen. iStock/alexei_tm

Wie beim Menschen auch, gilt: Wenn es dunkel wird, wird es gefährlich im Straßenverkehr. Umso wichtiger also, dass wir unseren Hund besonders sichtbar machen. Das klappt vor allem mit der richtigen Hundewarnweste oder einem hellen Leuchthalsband. Warnwesten sind mit Reflektoren bedruckt, die hell leuchten, wenn das Licht von Autoscheinwerfern darauf trifft. Der Fahrer kann Ihren Hund also schon aus der Ferne sehen und entsprechend reagieren.

Die besten Hundewarnwesten im Check

Die passende Warnweste für jeden Hund

Die Warnweste von SlipDoctors gibt es in den Größen S bis XL. Egal ob Dackel oder Dogge - hier finden Sie garantiert die richtige Größe für Ihren Vierbeiner. Die Weste ist rundum mit einem Reflektorstreifen und einigen Aufnähern bedruckt, die im Dunkeln extra hell leuchten. Dazu gibt es zwei praktische Trageschlaufen, an denen Sie zusätzlich LEDs anbringen können. Da die Reflektoren so weit hinten sitzen, kann Ihr Hund die Hundeschutzweste auch problemlos unter einem Geschirr tragen.

Die Fakten im Überblick:

  • Größen: S, M, L und XL

  • Material: Oxford-Gewebe mit Polyurethan-Beschichtung, wasserabweisend und reißfest

  • Verschluss: Klettverschluss

  • Besonderheiten: Extra helle Reflektoren, zwei Schlaufen für zusätzliche LEDs

Sicherheitsweste für große Hunde von Trixie

Die Hundewarnweste von Trixie ist vor allem für große Hunde (64-81cm) geeignet. Die Weste ist etwas kleiner, dafür aber nicht weniger hell. Der Pfotenaufdruck an den Seiten leuchtet im Dunklen auffallend und warnt Autofahrer frühzeitig. Dadurch, dass die Weste nur zwei Klettverschlüsse an Hals und Bauch besitzt, kann der Hund sich damit völlig frei bewegen. Noch dazu ist der Stoff sehr dünn, weshalb die Weste auch für Tiere geeignet ist, die sich an Decken und Mänteln stören.

Die Fakten im Überblick:

  • Größen: L

  • Material: dünnes Polyester

  • Verschluss: Klettverschluss

  • Besonderheiten: große Reflektoren, viel Bewegungsfreiheit

Warnweste für kleine Hunde

Wenn Sie einen kleinen Hund, wie zum Beispiel einen Jack Russell Terrier oder einen Mops besitzen, passt diese Leuchtweste von 4LegsFriend optimal zu Ihrem Vierbeiner. Die Hundeschutzweste ist von innen aus besonders weichem Stoff, sodass der Vierbeiner keinerlei Druck- oder Scheuerstellen bekommt. Besonders praktisch an diesem Modell: Die Weste hat einen Schlitz, durch den die Leine geführt werden kann, damit das Halsband bequem unter die Weste passt.

Die Fakten im Überblick:

  • Größen: S und M

  • Material: atmungsaktiver und wasserabweisender Stoff

  • Verschluss: Klettverschluss

  • Besonderheiten: große Reflektoren, weiche Innenseite für ein angenehmes Tragegefühl, Schlitz für die Leine

Hundeschutzwesten: Diese Modelle schützen den Hund

Neopren-Weste für den Wasserspaß

Damit der Hund beim Schwimmen nicht irgendwann müde wird, eignet sich die Tourbon Neoprenweste optimal für Ihren Vierbeiner. Diese ist 5 Millimeter dick und hält dadurch auch in kalten Gewässern länger warm. Außerdem wird der Auftrieb des Hundes verbessert, wodurch das Schwimmen erleichtert wird.

Die Fakten im Überblick:

  • Größen: L und XL

  • Material: Neopren

  • Verschluss: Reißverschluss

  • Besonderheiten: viel Auftrieb, 5 Millimeter dick für Schutz vor kaltem Wasser

Darum sind wir Experten, wenn es um Hunde geht

Aus unserem Leben sind die Vierbeiner schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Ich wohne schon von Kindesbeinen an mit Hunden unter einem Dach. Und egal ob der sabbernde Boxer Chico, die etwas zickige Straßenhündin Bruni oder die gutmütige Schäferhund-Mix-Hündin Susi - alle haben sich in mein Herz gebellt. Seit einem Jahr hält mich ein spanischer Galgo namens Dobby auf Trab. Und weil ein Windhund schnell durchdreht, wenn er nicht genug Bewegung bekommt, weiß ich nur zu gut, wie es sich anfühlt bei Wind und Wetter und zu jeder Tageszeit mit dem vierbeinigen Freund vor die Tür zu gehen. Besonders in den dunkleren Wintermonaten passiert es viel zu schnell, dass Frauchen und Hund von Autofahrern übersehen oder zu spät gesehen werden. Umso wichtiger also, dass beide mit Warnwesten und Leucht-LEDs ausgestattet sind.

Dobbys Favorit ist übrigens die Hundeschutzweste von 4LegsFriend. Denn die ist von innen gefüttert und bietet dem dünnen Windhundfell auch an kälteren Tagen etwas Wärme. Und beim Rennen stören keine lästigen Schlaufen oder Riemen - da kann der Spielspaß beginnen!

Wie groß sollte eine Warnweste für den Hund sein?

Nicht zu groß und nicht zu klein! Wenn Sie sich in der Größe nicht sicher sind, empfehlen wir Ihnen, eine Warnweste mit Klettverschlüssen zu besorgen. Durch diese können Sie die Weste flexibel auf den Hund einstellen und größer oder kleiner schnallen. Die meisten Hersteller geben außerdem in ihren Produktbeschreibungen die Größe der Hunde an, welche zu den Westen passt. So können Sie dann ganz sicher sein, dass Sie die richtigen Maße erwischen.

Ist die Weste nämlich zu klein, kann das Tier sich nicht mehr bequem darin bewegen und die Gassirunde wird schnell zur ungemütlichen Qual. Spätestens wenn Druck- oder Scheuerstellen entstehen, wird es für den Vierbeiner auch noch schmerzhaft.

Ist die Decke zu groß, kann der Hund damit in Ästen oder Gebüschen hängen bleiben und sich im schlimmsten Fall sogar damit strangulieren.

Optimal liegt die Warnweste also, wenn sie auf dem Fell aufliegt und sie bequem eine Hand darunterschieben können.

Wie wird eine Hundesignalweste am Hund befestigt?

Die Standard-Ausführung einer Signalweste für Hunde wird mit einem Klettverschluss verschlossen. Manche Modelle müssen Sie dem Hund über den Kopf ziehen, da die Westen sich am Hals nicht öffnen lassen. Andere Modelle haben auch am Halsriemen einen Verschluss und werden nur auf den Rücken gelegt und dann angepasst.

Hundeschutzwesten für die Sicherheit sind häufig auch mit einem Reißverschluss versehen. Hier müssen die Hunde mit den Pfoten durch die Beinaussparung steigen, damit der Reißverschluss unkompliziert verschlossen werden kann.

Ist eine Warnweste für den Hund bequem?

Das hängt ganz von der Passform ab. Wenn Sie alle oben genannten Tipps befolgen, wird der Hund sich auch beim Tragen wohlfühlen. Ist die Weste nämlich zu klein, engt sie das Tier ein. Ist sie zu groß, kann der Hund damit hängen bleiben.

Unbequemer sind Warnwesten für Hunde, die zum Beispiel für die Jagd geschützt werden sollen. Diese haben einen dicken, festen Stoff, der den Vierbeiner vor Wildangriffen schützen soll.

Aus welchem Material sollte eine Hundewarnweste bestehen?

Das Material ist bei einer Hundewarnweste nicht ganz unwichtig. Denn damit Sie lange Spaß daran haben, sollte das Material robust und reißfest sein. Besonders wenn Ihr Hund gerne mal mit Freunden spielt und es wilder wird, sollten nicht nach dem ersten Toben direkt Löcher im Material sein.

Ebenfalls sinnvoll ist eine wasserabweisende Oberfläche. So machen auch Spaziergänge im Regen Spaß und Dreck und Schmutz lassen sich einfach abwischen.

Empfehlenswerte Materialien sind also zum Beispiel Polyurethan oder Polyester. Je nachdem, ob der Stoff ein bisschen dünner oder dicker sein soll.

Bei den Verschlüssen bietet sich Klettverschluss an. Doch auch dieser sollte robust und hochwertig sein, damit der Verschluss auch lange hält. Reißverschlüsse sind zwar etwas stabiler, die Weste lässt sich dann aber nicht so optimal auf das Tier anpassen. Anders sieht es bei Hundeschutzwesten, zum Beispiel für Jagdhunde aus. Bei einem Wildangriff muss die Weste nämlich fest und stabil sitzen - in solchen Fällen ist ein Reißverschluss deutlich sinnvoller.

Wie viele Reflektoren sollte die Warnweste für den Hund haben?

Je mehr Reflektoren an der Warnweste angebracht sind, desto besser. Denn umso heller leuchtet Ihr Hund, wenn er von Autoscheinwerfern angestrahlt wird. Wichtig ist, dass nicht nur der Rand oder der Klettverschluss mit kleinen Leuchtstreifen versehen sind, sondern auch ein größerer Reflektor an den Seiten der Warnweste angebracht ist. In Kombination mit einer Neonfarbe, ist Ihr Hund bei Nacht deutlich besser sichtbar.

Ist eine Warnweste für den Hund Pflicht?

Für Menschen sind Warnwesten schon seit Jahren Pflicht. Zumindest für jeden Autofahrer, denn bei einem Unfall müssen alle Insassen eines Fahrzeugs eine Warnweste über die Kleidung ziehen. Zu Recht, denn eine Warnweste erhöht die Sichtbarkeit um ein Vielfaches.

Für Hunde sind Warnwesten keine Pflicht. Dennoch sollte jeder Besitzer eine Leuchtweste für den Vierbeiner besitzen. Denn bei nächtlichen Gassirunden wird der Hund von anderen Verkehrsteilnehmern so besser gesehen. Vor allem wenn der Hund ohne Leine läuft und die Gefahr besteht, dass er unkontrolliert auf die Straße läuft, ist eine Warnweste ein absolutes Muss.

Was bringt mehr - Leuchthalsband oder Signalweste?

Wir empfehlen ganz klar eine Kombination aus beidem. Eine Signalweste funktioniert, indem Scheinwerfer- oder Laternenlicht auf die Reflektoren fällt und diese dann aufleuchten. Ein Leuchthalsband braucht genau dieses Fremdlicht nicht. Denn es ist mit integrierten LEDs ausgestattet, die von selbst leuchten.

Wenn also beides den selben Zweck hat, warum ist die Kombination aus Leuchthalsband und Warnweste dann die richtige Lösung? Das Leuchthalsband ist oft allein nicht hell genug, um aus der Ferne von Autofahrern gesehen zu werden. Allerdings haben Sie Ihren Hund damit besser im Blick, auch wenn er mal zum Schnuppern in den Büschen verschwindet. So können Sie vermeiden, dass der Hund plötzlich auf die Straße rennt und Sie ihn nicht sehen.

Die Signalweste dagegen, macht den Hund sichtbar für Autofahrer. Und das schon aus weiter Entfernung. Für Sie selbst bringt die Warnweste dagegen eher weniger. Es sei denn, Sie leuchten den Hund mit einer Taschenlampe an, oder er läuft zufällig durch den Lichtkegel einer Straßenlaterne.

Worauf muss man in Sachen Sichtbarkeit bei einer Warnweste für den Hund achten?

Das Wichtigste an einer Warnweste sind die Reflektoren. Diese können gar nicht groß genug sein, denn je größer, desto heller ist auch das reflektierte Licht.

Der zweite Punkt, den aber grundsätzlich die meisten Hundeschutzwesten mitbringen, ist die Neonfarbe. In Kombination mit den Reflektoren sorgt diese für optimale Sichtbarkeit auch schon in der Dämmerung.

Schützt eine Weste Hunde vor Jägern?

Nein, zumindest nicht wenn sie nicht kugelsicher ist. Das ist aber trotzdem kein Grund, Angst vor Jägern zu haben, sobald es mit dem Hund in den Wald geht. Denn ein Jäger kann auch auf weite Entfernung unterscheiden, ob er einen Hund oder ein Reh vor der Flinte hat. Dem Hund im Wald eine Warnweste anzuziehen erhöht also nicht die Sicherheit.

Im Normalfall dürfen Jäger nicht auf Hunde zielen. Allerdings gibt es hier eine große Ausnahme, die es dem Jäger gesetzlich erlaubt, auf einen Hund zu schießen: Nämlich, wenn der Hund Wild jagt oder sogar selbst wildert. Die gesetzlichen Bestimmungen sind hier von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Damit es überhaupt nicht zu einer Situation kommt, in der der Jäger auf einen Hund schießen muss, empfehlen wir Ihnen, den Vierbeiner im Wald immer an der Leine zu führen. Vor allem in Gebieten, in denen Wild lebt.

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