Richtig deuten Herzstolpern & Co.: Die Alarmsignale des Herzens

Wenn plötzlich Herzstolpern auftritt, das Herz zu rasen beginnt oder Sie Schmerzen in der Brust haben – so deuten Sie die Symptome richtig.

Herzstolpern & Co: Die Alarmsignale des Herzens
Herzstolpern kann beispielsweise durch Schlafmangel ausgelöst werden.
Inhalt
  1. Schlafmangel kann Herzstolpern auslösen
  2. Bei Stress beginnt das Herz zu rasen
  3. Stiche in der Brust sind meist harmlos
  4. Schmerzen in der Brust gut beobachten

Unser Herz wiegt im Schnitt 300 Gramm – gerade mal so viel wie drei Tafeln Schokolade. Dabei vollbringt der Muskel eine unvorstellbare Leistung. Er schlägt rund 70 Mal pro Minute, 100.000 Mal am Tag. Das Herz befördert fünf Liter Blut pro Minute durch den Körper und versorgt so die Organe mit lebenswichtigem Sauerstoff. Bei großer Anstrengung kann es sogar bis zu 25 Liter Blut in der Minute transportieren.

Im Lauf des Lebens bekommt fast jeder einmal Herzstolpern. Tückisch ist, dass die Grenze zwischen harmlosem Stolpern und lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen fließend ist. Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann dies dem gesamten Organismus schaden. Lesen Sie, was bestimmte Symptome Ihnen sagen wollen und wie Sie am besten mit den Botschaften des Herzens umgehen sollten.

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Schlafmangel kann Herzstolpern auslösen

Wenn der Herzschlag mal kurz aussetzt, sind vor allem seelische Anspannung, Sorgen oder Angstgefühle, aber auch Schlafmangel der Grund für solche Irritationen. Wenn Sie das Herzstolpern öfter haben oder es über Minuten anhält, ist wiederum eine Untersuchung beim Arzt sinnvoll. Denn in seltenen Fällen kann ein Herz-Kreislauf-Leiden der Grund sein.

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Bei Stress beginnt das Herz zu rasen

Stressige Situationen und Aufregung können die Ursache für Herzrasen sein. Tritt es häufiger auf, sollten Sie das von einem Arzt abklären lassen, denn das kann ein Hinweis auf einen niedrigen Blutzucker oder Kaliummangel sein. Mit diesem Trick können Betroffene das Herz beruhigen: Halten Sie sich die Nase zu und pressen Sie bei geschlossenem Mund Luft in die Nase. Halten Sie den Druck einige Sekunden aufrecht. Auch leichtes Aufstoßen, etwa nach einem Glas Mineralwasser, kann helfen. In beiden Fällen erhöht sich vorübergehend der Druck im Brustbereich und beendet so das Herzrasen. Das ist wichtig, damit das Organ ausreichend Blut durch den Körper pumpt.

Video: Wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen (Artikel wird unter dem Video fortgeführt)

 
 

Stiche in der Brust sind meist harmlos

Wenn es im Brustbereich sticht, denken viele sofort an einen Herzinfarkt. Doch hinter leichten Beschwerden stecken meist Muskelverspannungen. Suchen Sie trotzdem einen Arzt auf.

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Schmerzen in der Brust gut beobachten

Haben Sie häufig bei körperlicher oder seelischer Belastung Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust und sind dazu kurzatmig, kann das auf eine Verengung der Herzkranzgefäße hinweisen. Kommen Schmerzen im Kiefer oder in den Armen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen und heftiges Schwitzen dazu, sollten Sie rasch einen Arzt aufsuchen. Denn unbehandelt kann die Verengung zum Herzinfarkt führen. Treten schwere, länger als fünf Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb auf, die in den linken Arm, die Schulter, aber auch bis in Hals oder Kiefer sowie den Oberbauch ausstrahlen, kann das ein Herzinfarkt sein! Achtung: Manchmal äußert sich bei Frauen der Infarkt auch nur über Symptome des Magens wie Übelkeit oder Erbrechen sowie Atemnot und ohne den bei Männern typischen Schmerz. Rufen Sie dann sofort den Notarzt.

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