Forscher finden heraus Händchen zu halten lindert den Schmerz geliebter Personen

Im Krankheitsfall jemanden bei sich zu haben, tut nicht nur der Seele gut: Wie Forscher herausfanden kann das Händchenhalten mit dem Partner in dieser Situation sogar Schmerzen verringern.

Neuen Studienergebnissen zufolge kann Händchenhalten Schmerzen lindern.
Es tut nicht umsonst unheimlich gut, den Partner am Krankenbett bei sich zu haben: Einer Studie zufolge lindert es Schmerzen, die Hand des anderen zu halten.

Manchmal fühlen wir uns vielleicht machtlos, wenn wir von starken Beschwerden gequält werden oder eine von uns geliebte Person leiden muss. So erging es auch Dr. Pavel Goldstein, einem Schmerzforscher der University of Colorado Boulder, als seine Frau vor vier Jahren in den Wehen lag: "Mein einziger Gedanke war: Was kann ich nur tun, um ihr zu helfen?", erinnert sich der Wissenschaftler gegenüber The Telegraph. Anschließend habe er einfach die Hand seiner Liebsten genommen - und es schien zu wirken.

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Warum dieser Körperkontakt so wichtig ist

Dieses Erlebnis nahm er zum Anlass für eingehende Forschungen zu dieser Beobachtung. Zusammen mit seinem Team untersuchte er für eine entsprechende Studie 22 Paare zwischen 23 und 32 Jahren, die verschiedene Szenarien durchspielen mussten. Sobald die Frauen für zwei Minuten einer leicht schmerzenden Hitze am Unterarm ausgesetzt wurden, hielten sich ihre Männer entweder in einem anderen Raum auf oder saßen bei ihr im Zimmer - entweder Händchen haltend oder ohne Körperkontakt zu ihr. Das Ergebnis: Sobald sich das Paar an den Händen halten konnte, wurde der Schmerz weniger. Herzschlag- und Atemfrequenz der beiden würden sich in diesem Moment einander anpassen.

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"Es scheint, als hätte der Schmerz die interpersonelle Synchronisation der Partner unterbrochen und diese würde durch den Körperkontakt wieder hergestellt", sagt Dr. Goldstein. Dieses Phänomen der Synchronisation, also das Abgleichen des eigenen Körpers mit dem einer anderen Person, lässt sich auch im Alltag erkennen: Zum Beispiel dann, wenn nebeneinander laufende Personen ihre Schrittfolge unbewusst aufeinander abstimmen oder sie im Gespräch die Körperhaltung des Gegenübers spiegeln.

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Dr. Goldstein widmet sich diesem Aspekt der Synchronisation nun besonders im Hinblick auf die Schmerzforschung. Er schlussfolgert: "Je einfühlsamer ein Partner ist, desto größer ist der schmerzlindernde Effekt und desto größer ist die Synchronisation der beiden Liebenden während sie sich berühren." Die genaueren Umstände dieser Schmerzlinderung müssten allerdings noch untersucht werden.

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