Kügelchen Globuli und Co.: Mit Natur zur Heilung

Globuli und Co.: Mit Natur zur Heilung
Inhalt
  1. Wie funktioniert Homöopathie?
  2. Globuli mögen keinen Kaffee
  3. Stärkere Wirkung durch Verdünnung
  4. Welche Darreichungsformen gibt es?
  5. Wie nimmt man Globuli und Co. ein?
  6. Die richtige Dosierung
  7. Schlafstörungen bekämpfen mit natürlichen Mitteln
  8. Globuli gegen Gelenkprobleme
  9. Stimmungstief wegkugeln
  10. Homöopathie für die Liebe
  11. Globuli gegen Blasenprobleme
  12. Heilmittel für Dauerschnupfen
  13. Kreislaufprobleme, Kopfweh und Migräne
  14. Homöopathie gegen Hitzewallungen
  15. Durchblutungsstörungen in den Griff bekommen
  16. Das sollten Sie beachten, wenn Sie Globuli und Co. einnehmen

Schnelle, sanfte Hilfe bei Alltagsbeschwerden: Dafür sind homöopathische Mittel wie Globuli ideal.

Wir wollen unser Leben genießen und uns in unserem Körper rundum wohlfühlen. Ärgerlich nur, wenn uns Gelenkschmerzen, Blasenprobleme und lästige Schlafstörungen in unseren besten Jahren ausbremsen. Wie gut, dass es die Homöopathie gibt! Denn statt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, gleichen wir Störungen im Organismus sanft aus – mit der Kraft der kleinen Kügelchen.

 

Wie funktioniert Homöopathie?

Allen Unkenrufen zum Trotz: Mit Hokuspokus hat die Homöopathie nun wirklich nichts zu tun. Das ganzheitliche Medizinkonzept folgt lediglich der Leitidee "Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden." Stark vereinfacht heißt das: In Globuli, Tropfen und Co. stecken hochverdünnte Stoffe aus dem Pflanzen-, Tier- oder Mineralreich, die bei Gesunden jene Symptome auslösen, unter denen wir leiden. Die Behandlung mit den richtigen Mitteln bringt uns zurück in Balance und regt die Selbstheilungskräfte an.

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Globuli mögen keinen Kaffee

Bewährt hat sich die Homöopathie nicht nur bei akuten Alltagswehwehchen wie Erkältungen, auch bei chronischen Leiden wie Wechseljahresbeschwerden, Heuschnupfen oder Arthrose zeigt sie Wirkung. Was wir aber unbedingt wissen müssen: Während einer homöopathischen Therapie sollte ein zeitlicher Abstand von zwei Stunden zwischen der Arzneimitteleinnahme und dem Genuss von Kaffee eingehalten werden. Gleiches gilt für ätherische Öle (z. B. Menthol, Pfefferminze, Kampfer). Mehr Tipps zur Verwendung und Einnahme homöopathischer Mittel finden wir z. B. auf der Internetseite der Deutschen Homöopathie-Union (www.dhu.de).

 

Stärkere Wirkung durch Verdünnung

Durch Verdünnen der Arznei wird der messbare Wirkstoff zwar weniger, dessen Heilkraft jedoch stärker.

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Welche Darreichungsformen gibt es?

Wir kennen sie vor allem als winzige Kügelchen, sogenannte Globuli, aus Rohrzucker. Es gibt sie aber auch in Tropfenform oder als Tabletten. Letztere sind aufgrund des enthaltenen Milchzuckers bei Laktoseintoleranz nicht zu empfehlen.

 

Wie nimmt man Globuli und Co. ein?

Globuli lassen wir unter der Zunge zergehen. Zwischen der Einnahme verschiedener Mittel lassen wir mindestens 15 Minuten Abstand, zum Essen oder Trinken 30 Minuten. Tropfen nehmen wir immer mit etwas Wasser verdünnt ein.

 

Die richtige Dosierung

Bei akuten Beschwerden bis zu sechsmal täglich fünf Globuli oder Tropfen oder eine Tablette, bis eine Besserung eintritt. Danach: dreimal täglich fünf Globuli oder Tropfen oder eine Tablette. Bei chronischen Leiden ein- bis dreimal täglich fünf Tropfen oder Globuli oder eine Tablette.

 

Schlafstörungen bekämpfen mit natürlichen Mitteln

Mehrmals pro Nacht aus dem Schlaf zu erwachen ist völlig normal. Und meist schlummern wir nach circa vier Minuten wieder ein. Liegen wir nachts allerdings regelmäßig länger wach und wälzen uns von einer Seite zur anderen, haben unsere Schlafprobleme vermutlich andere, tiefer liegende Gründe. Aber keine Bange, da führen uns homöopathische Dosen sanft zurück ins Land der Träume: Bei seelischer und körperlicher Überlastung, Sorgen oder Ängsten erleichtern uns fünf Globuli Passiflora D6 vor dem Zubettgehen das Einschlafen. Wenn wir uns total erschöpft fühlen, kommen wir mit zweimal täglich fünf Globuli Cocculus D12 wieder auf unsere acht Stunden erholsamen Schlaf pro Nacht.

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Globuli gegen Gelenkprobleme

Zwickt es beim Treppensteigen in den Knien oder tut uns öfter die Schulter weh, müssen wir nicht sofort zu hoch dosierten Schmerzhemmern greifen. Beginnende Beschwerden durch Gelenkverschleiß (Arthrose) und Überlastung können wir auch gut mit milden Mitteln behandeln. Schmerzen lassen sich mit dreimal täglich fünf Kügelchen Harpagophytum procumbens D6 besänftigen. Erschweren uns stechende Schmerzen jede Bewegung, nehmen wir dreimal täglich fünf Globuli Bryonia D6. Sind unsere Gelenke außerdem heiß, angeschwollen und gerötet, helfen uns dreiomal täglich fünf Globuli von Belladonna D12.

 

Stimmungstief wegkugeln

In den Wechseljahren können unsere Stimmungen nun mal ins Wanken geraten. Wir reagieren dann mitunter viel gereizter als sonst auf unser Umfeld, ärgern uns über jede Kleinigkeit und können uns oft selbst nicht leiden. Uns im Schmollwinkel zu verkriechen, weil unsere Hormone Achterbahn fahren, ist aber nicht unser Ding. Deshalb: Mit zweimal täglich fünf Globuli Lachesis D12 sorgen wir für mehr Ausgeglichenheit im Umgang mit uns selbst und unseren Lieben. Die Einnahme von zweimal täglich fünf Globuli Pulsatilla D12 unterstützt uns dabei, in der Zeit des Wandels besser mit körperlichen und seelischen Veränderungen zurechtzukommen. Dieselbe Dosierung des Mittels Cimicifuga D6 hebt unsere Laune und befreit uns von Engegefühlen in der Brust – so können wir viel offener auf unsere Mitmenschen zugehen.

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Homöopathie für die Liebe

Ein inniger Kuss, eine zärtliche Berührung – oft kommt die Nähe im Alltag zu kurz. Mit zweimal täglich fünf Globuli Pulsatilla D12 können wir unsere Lust steigern.

 

Globuli gegen Blasenprobleme

Ob im Theater oder auf der Autobahn – eine Reizblase bereitet uns zwar selten Schmerzen, dennoch kann sie uns ganz schön auf die Nerven gehen. Auslöser können auch Entzündungen sowie Überanstrengungen und Stress sein. Um unterwegs entspannt zu bleiben, nehmen wir Pulsatilla pratensis D12, und zwar zweimal täglich fünf Kügelchen. Leiden wir ständig unter Harndrang, helfen uns zweimal täglich fünf Globuli Petroselinum D6. Sind wir außerdem nervös oder empfinden wir eine Art Lampenfieber, das uns dauernd aufs stille Örtchen treibt, nehmen wir zur Sicherheit zweimal täglich fünf Globuli Argentum nitricum D12. Um wiederkehrende Entzündungen und somit ein chronisches Leiden zu vermeiden, stärken wir die ableitenden Harnwege und unsere Nieren mit dreimal täglich fünf Globuli Pichi-Pichi D6.

 

Heilmittel für Dauerschnupfen

Bitte nicht schon wieder! Da achten wir schon gut auf uns – und trotzdem läuft ständig die Nase. Außerdem tränen unsere Augen, und husten müssen wir auch dauernd. Vermuten wir dahinter eine Allergie, lassen wir deren Ursache natürlich vom Arzt abklären. Bestätigen diese eine allergische Reaktion auf z. B. Hausstaubmilben, können 2-mal tägl. 5 Globuli Luffa operculata D12 oder 3-mal tägl. 5 Globuli Galphimia glauca das Immunsystem gegen Milben und Co. wappnen. Weil wir mit 50+ aber auch zu trockenen Schleimhäuten neigen und Erkältungskeime dadurch leichtes Spiel haben, sagen wir Infekten wie der Bronchitis mit 3-mal tägl. 5 Kügelchen Rumex D3 den Kampf an. Triefnasen beruhigen sich mit 3-mal tägl. 5 Globuli Allium cepa D6.

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Kreislaufprobleme, Kopfweh und Migräne

Es hämmert und sticht öfter hinter der Stirn oder in der Schläfe? Einer der häufigsten Auslöser für Migräne und Spannungskopfschmerzen sind seelische Konflikte. In dem Fall beruhigen zweimal täglich fünf Globuli Ignatia D12 unseren Geist, wir grübeln weniger. Der Druck in unserem Schädel lässt auch mit dreimal täglich fünf Kügelchen Paris quadrifolia D6 nach. Zusätzlich stabilisieren dreimal täglich fünf Globuli Haplopappus D6 unseren Kreislauf.

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Homöopathie gegen Hitzewallungen

Springen unsere Hormone in der zweiten Lebenshälfte im Zickzack, kann uns das ganz schön ins Schwitzen bringen – vor allem in der Nacht! Die gute Nachricht lautet: Wir müssen nicht ständig unsere T-Shirts wechseln, wenn wir zweimal täglich fünf Globuli Acidum sulfuricum D12 einnehmen! Auch zweimal täglich fünf Kügelchen Sanguinaria canadensis D6 bremsen übermäßiges Schwitzen. Und weil das Hin und Her zwischen Östrogen und Progesteron auch unsere Verdauung lahmlegen kann: Mit regelmäßiger Bewegung und dreimal täglich fünf Globuli Nux vomica kurbeln wir unseren Stoffwechsel an.

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Durchblutungsstörungen in den Griff bekommen

Lange Spaziergänge sind für uns kein Problem! Warum? Weil wir die Durchblutung in unseren Beinen mit dreimal täglich fünf Globuli Hamamelis D6 unterstützen. Um das Bindegewebe der Venen zu kräftigen, nehmen wir dreimal täglich fünf Globuli Calcium fluoratum D6. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen oder Kribbeln lässt uns dreimal täglich eine Tablette Cuprum metallicum D6 durchschlafen.

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Das sollten Sie beachten, wenn Sie Globuli und Co. einnehmen

Zahlreiche Studien belegen, dass unser Körper gut auf homöopathische Arzneien anspricht – obwohl deren genaue Wirkweisen (noch) nicht bewiesen werden konnten. Da ist es doch gut zu wissen, dass hierzulande sowohl chemische als auch natürliche Arzneimittel aus der Apotheke strengsten Qualitätsprüfungen unterzogen werden. Seit Jahren wird dennoch hitzig diskutiert, ob alternative Behandlungen, unter die übrigens auch die Bach-Blütentherapie fällt, strengeren Richtlinien unterzogen werden sollten. Denn was heilt, kann schließlich Nebenwirkungen haben. Und schlimmstenfalls dazu verleiten, Symptome falsch einzuschätzen und die Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Obwohl wir in Sachen Selbstmedikation von Büchern und Apothekern gut beraten werden, gilt für uns daher: bei Fieber und unklaren Symptomen immer sofort zum Arzt!

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