Tricks für zu Hause Gesund bleiben: Erste Hilfe aus dem Haushalt

Mit diesen erste Erste Hilfe-Tricks aus dem Haushalt bleiben Sie gesund. Ungewöhnlich, aber verblüffend einfach und wirksam: Sogar Klebeband, Lakritz und Buntstifte helfen

Inhalt
  1. Mit diesen einfachen Tricks helfen Sie Ihrer Gesundheit
  2. Olivenöl gegen Ekzeme
  3. Bleistift stoppt Kopfweh
  4. Aspirin hilft bei Schuppen
  5. Sesamöl lindert Gelenkschmerzen
  6. Lakritz entfernt Hühneraugen
  7. Tennisball mildert Rückenschmerzen
  8. Wodka vertreibt Fußgeruch
  9. Klebeband gegen Warzen
  10. Backpulver hilft bei Blasenentzündung
  11. Papier und Buntstift fördern den Schlaf
  12. Kaffee löst Husten
  13. Olive gegen Übelkeit
  14. Zahnspülung bei Herpes
  15. Pfeffer beseitigt Schluckauf
  16. Sekundenkleber für feine Schnittwunden

 

Mit diesen einfachen Tricks helfen Sie Ihrer Gesundheit

Gerade jetzt im Winter macht uns die Gesundheit schon mal zu schaffen. Weil wir uns weniger bewegen, verstärken sich oft die Gelenkbeschwerden. Dicke Winterstiefel bescheren uns Hühneraugen oder Erkältungsviren einen lästigen Husten. Doch zum Glück brauchen wir für solche Wehwehchen nicht immer einen Arzt, oft nicht einmal die Hausapotheke. Denn mit einfachen Zutaten und Hilfsmitteln, die jeder zu Hause im Kühl- oder Küchenschrank findet, lassen sich erstaunliche Heilerfolge erzielen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lakritz und Co. für Ihre Gesundheit nutzen.

 

Olivenöl gegen Ekzeme

Was soll ich tun?

Natives Olivenöl in die Haut einmassieren: auf einer 1-Euro-Stückgroßen Stelle benötigen Sie ½ TL Öl, bei größeren Stellen entsprechend mehr.

Warum hilft es?

Das Öl enthält große Mengen Antioxidantien. Diese wirken Entzündungen entgegen und bekämpfen so die Ursache von Ekzemen. Zwar gibt es auch Olivenöl-Cremes, doch pur ist es für sensible Haut bekömmlicher.

 

Bleistift stoppt Kopfweh

Was soll ich tun?

Klemmen Sie einen Stift locker quer zwischen die Zähne.

Warum hilft es?

Unter Stress pressen wir unbewusst die Zähne zusammen. Das verhärtet die Kiefergelenke sowie jene Muskeln, die Kiefer und Schläfen miteinander verbinden, und kann so zu Spannungskopfschmerzen führen. Der Bleistift-Trick: Wir lockern automatisch die Wangenmuskeln und das Kiefergelenk.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

 
 

Aspirin hilft bei Schuppen

Was soll ich tun?

1 TL gemahlenes Aspirin ins normale Shampoo geben, im Haar verteilen und 5–10 Minuten einwirken lassen. Gründlich ausspülen.

Warum hilft es?

Aspirin besteht hauptsächlich aus Salizylsäure. Diese sorgt unter anderem in Anti-Akne-Mitteln dafür, dass sich abgestorbene Hautzellen ablösen. Dasselbe geschieht auf der Kopfhaut – die Säure befreit uns von Schuppen.

 

Sesamöl lindert Gelenkschmerzen

Was soll ich tun?

¼ TL Sesamöl in die Handflächen geben und diese aneinanderreiben, um das Öl zu erwärmen. Dann mit kraftvollen Bewegungen in die Gelenke einmassieren.

Warum hilft es?

Die Inhaltsstoffe des Sesamöls mindern die Produktion von Schmerz-Botenstoffen. Zusätzlich verbessert die Massage die Durchblutung im Gewebe und löst so Verspannungen.

 

Lakritz entfernt Hühneraugen

Was soll ich tun?

Etwa 3 cm Lakritz (am besten Stark-Lakritz) raspeln oder 1 TL Süßholzpulver (aus dem Gewürzhandel) verwenden. Dies mit ½ TL Vaseline zu einer Paste verrühren. Das Hühnerauge mehrfach damit einreiben.

Warum hilft es?

Die östrogenähnlichen Substanzen in der Süßholzwurzel machen die verhärtete Haut wieder weich.

 

Tennisball mildert Rückenschmerzen

Was soll ich tun?

Mit dem Rücken an eine Wand stellen, einen Tennisball dazwischen klemmen und vorsichtig mit dem Rücken an der Wand entlangrollen.

Warum hilft es?

Es aktiviert Rezeptoren in der Haut, die Nerven bzw. Muskeln das Signal zum Krampflösen geben.

 

Wodka vertreibt Fußgeruch

Was soll ich tun?

Waschlappen oder Wattebausch mit Wodka tränken, Füße damit zweimal täglich abreiben.

Warum hilft es?

Wodka desinfiziert und mindert Feuchtigkeit. Das bekämpft geruchsbildende Bakterien und wirkt ihrer Vermehrung entgegen.

 

Klebeband gegen Warzen

Was soll ich tun?

Warze mit Faser-Klebeband für sechs Tage abkleben (gut geeignet: Verbandsklebeband). Danach warm baden und mit einem Bimsstein abreiben. Am nächsten Tag einen neuen Klebeverband anlegen. Gesamtdauer 3–4 Wochen.

Warum hilft es?

Das Abkleben unterbindet die Sauerstoffzufuhr zu den Warzen verursachenden Viren. Dieses Vorgehen irritiert die Erreger bzw. ruft eine Immunreaktion des Körpers hervor, die ein Nachwachsen verhindert.

 

Backpulver hilft bei Blasenentzündung

Was soll ich tun?

Täglich 1 Glas Wasser mit einer Messerspitze Backpulver trinken (maximal 3 Tage lang).

Warum hilft es?

Das Natron darin hilft, Erreger zu bekämpfen, und lindert das brennende Gefühl beim Wasserlassen.

 

Papier und Buntstift fördern den Schlaf

Was soll ich tun?

Einfach drauflosmalen wie als Kind (noch besser: ein Ausmalbuch für Erwachsene besorgen).

Warum hilft es?

Malen fördert die Kreativität und Feinmotorik und aktiviert so im Gehirn beruhigende Alphawellen.

 

Kaffee löst Husten

Was soll ich tun?

70 g Instantkaffee-Granulat mit 500 g Honig verrühren. 3-mal täglich 1 EL in 1 Glas warmem Wasser auflösen und trinken.

Warum hilft es?

Dass es wirkt, ist belegt – warum, noch nicht. Vermutet wird, dass sich die Anti-Entzündungswirkstoffe in Kaffee und Honig im Duett verstärken.

 

Olive gegen Übelkeit

Was soll ich tun?

Bei einem mulmigen Gefühl im Magen einfach 2–3 entkernte grüne oder schwarze Oliven gut durchkauen.

Warum hilft es?

Bei Übelkeit produziert der Körper vermehrt Speichel. Die Gerbstoffe der Oliven unterbinden das und signalisieren dem Gehirn: alles okay!

 

Zahnspülung bei Herpes

Was soll ich tun?

Betroffene Stellen gleich beim ersten Kribbeln mit einer antiseptischen Zahnspülung betupfen, bereits bestehende Bläschen dreimal täglich behandeln.

Warum hilft es?

Die Spülung desinfiziert und macht Viren unschädlich, ihr Alkohol trocknet die Bläschen aus.

 

Pfeffer beseitigt Schluckauf

Was soll ich tun?

Eine kleine Prise Pfeffer durch die Nase einatmen.

Warum hilft es?

Das enthaltene Piperin reizt die Nervenenden in der Nase und verursacht so die Abwehrreaktion des Niesens. Damit lösen wir einen Reflex aus, der stärker ist als der Schluckauf.

 

Sekundenkleber für feine Schnittwunden

Was soll ich tun?

Die Schnittwunde zusammendrücken, etwas Kleber auftragen, einige Sekunden zusammenhalten.

Warum hilft es?

Sekundenkleber enthält ähnliche Wirkstoffe wie medizinischer Wundkleber, kann aber Hautreizungen verursachen – daher nur im Notfall!

Quelle: Bella

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