Neue Hoffnung für Betroffene Gel-Implantat für kaputte Bandscheiben

Gel-Implantate für die Wirbelsäule sollen Menschen, die Probleme mit den Bandscheiben haben, helfen. Wie die Implantate helfen und was Sie wissen sollten.

Gel-Implantat für kaputte Bandscheiben
Vor allem im Alter kann es schneller zu Bandscheibenvorfällen kommen. Eine neue Technologie soll helfen.

Neue Hoffnung für Bandscheiben-Patienten, denen Bewegungs- und Schmerztherapien über mehr als drei Monate keine Linderung bringen: Ihnen hilft möglicherweise ein sogenanntes Gel-Implantat. Es besteht aus einer Kontaktlinsen-ähnlichen Polymer-Substanz, die Feuchtigkeit bindet. Das Implantat wird in die Bandscheibe injiziert und sorgt dafür, dass die Bandscheibe ihre natürliche Elastizität und Pufferfunktion wiederbekommt.

 

Bandscheiben-Patienten haben häufig auch Schlafprobleme

Hier liegt das Problem: Mit zunehmendem Alter werden die Bandscheiben spröde. Sie lagern – wie der ganze Körper – etwas weniger Flüssigkeit ein und verlieren dadurch an Elastizität und Volumen. Eine Folge: Die anliegenden Wirbelgelenke werden stärker beansprucht. Dann entstehen Entzündungen und Rückenschmerzen, die auch im Liegen und in Ruhe nicht verschwinden. Betroffene leiden häufig zudem unter schlechtem Schlaf, da sie keine schmerzfreie Schlafposition finden.

Der Eingriff: In der Regel dauert es etwa 20 bis 30 Minuten, um das Gel-Implantat einzusetzen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten bei einer stationären Behandlung.

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