Mit Natron und Co. Fugen reinigen: Diese Hausmittel helfen gegen Schmutz im Bad

Gerade in der Dusche verdrecken die Fugen mit der Zeit und sie verfärben sich. Wir verraten, mit welchen Mitteln Sie sie auf natürliche Weise reinigen können.

Inhalt
  1. Reinigung mit Backpulver, Natron oder Soda
  2. Welche Mittel Ihren Fugen eher schaden
  3. Das sollten Sie bei Silikonfugen beachten

Im Handel gibt es allerlei Chemiekeulen, die verschmutzten und verfärbten Fugen den Kampf ansagen. Doch solange diese noch keinen Schimmelbefall aufweisen, reichen sanfte Hausmittel vollkommen aus. Prüfen Sie deshalb vor der Reinigung, um welche Art der Verschmutzung es sich handelt: Sind schwarze Flecken auf den Fugen zu erkennen oder haben sie einen rostroten, trockenen Belag, handelt es sich um Schimmel. Beseitigen Sie am besten schnellstmöglich mit dafür vorgesehen Spezialreinigern.

Um Fugen von normalem Schmutz zu befreien helfen folgende Hausmittel.

 

Reinigung mit Backpulver, Natron oder Soda

Sicher wissen Sie schon, wie vielseitig Backpulver im Haushalt anwendbar ist: Es reinigt nicht nur Ihr Ceranfeld und sorgt dafür, dass Gardinen wieder weiß werden, sondern es erweist sich noch in zahlreichen weiteren Einsatzbereichen als sehr nützliches Hilfsmittel.

Lesen Sie hier, wie Sie Backbleche mit Backpulver reinigen:

Ein schmutziges Backblech lässt sich mit wenigen Hausmitteln schnell reinigen.
Putztipps für den Ofen So reinigen Sie Backbleche richtig

Eingebrannte Essensreste und Fettflecken entfernen Sie mit den richtigen Tricks mühelos.

So können Sie also auch Ihren dreckigen Fugen mit Backpulver zu Leibe rücken. Verrühren Sie ein Tütchen des Backtriebmittels mit etwas lauwarmem Wasser und tragen Sie die Paste dann auf die Fugen auf. Verteilen Sie sie am besten mit einer alten Zahnbürste - Sie können sich dafür sogar einer elektrischen Bürste bedienen, um den Schmutz noch effektiver zu entfernen. Tragen Sie den Mix allerdings nicht ganz ab, sondern lassen Sie ihn zwei bis drei Stunden einwirken.

Anschließend die Überreste mit einem feuchten Lappen wegwischen oder mit etwas Wasser abspülen und schon sollten Ihre Fugen wieder deutlich heller sein.

 

Mit NatronSoda und sogar Waschpulver lassen sich Fugen übrigens auf die gleiche Weise reinigen.

Lesen Sie auch: Was Waschpulver im Haushalt noch alles kann

 

Welche Mittel Ihren Fugen eher schaden

Häufig wird auch empfohlen, Fugen mit Hilfe von Essigessenz zu reinigen - dieser Rat ist allerdings insbesondere bei Zementfugen mit Vorsicht zu genießen, da sie von der Essigsäure angegriffen werden. Die Fugen können dadurch porös und auch schneller wieder schmutzig werden.

Verzichten sollten Sie ebenfalls auf Scheuermilch: Auch diese lässt die Fugen bröckelig werden und macht sie wasserdurchlässiger. Generell testen Sie Haushaltsmittel deshalb lieber an einer unauffälligen Stelle, bevor Sie großflächig damit reinigen.

 

Das sollten Sie bei Silikonfugen beachten

Sind Ihre Silikonfugen im Bad verdreckt, lassen sich diese meist nur schwer mit handelsüblichen Mitteln reinigen. Hat sich der Schmutz bereits festgesetzt und weisen Ihre Fugen vielleicht sogar schon Risse auf, sollten Sie diese deshalb besser austauschen. Schneiden Sie mit einem Teppichmesser das alte Silikon heraus, reinigen Sie den Fugenspalt und füllen Sie die Fugen dann mit neuem Silikon.

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