Letzte Ruhe Friedhof plant gemeinsame Gräber für Mensch und Tier

Bis nach dem Tod vereint. Der Hamburger Friedhof Ohlsdorf plant gemeinsame Gräber für Menschen und ihre Haustiere.

Ein Hamburger Friedhof plant gemeinsame Gräber für Menschen und Tiere.
Inhalt
  1. Tierliebe bis ins Grab
  2. Bislang verbietet das Gesetz diese Form der Gemeinschaftsgräber
  3. Wie die gemeinsame Bestattung aussehen könnte
  4. Die Meinungen gehen weit auseinander
 

Tierliebe bis ins Grab

Für viele alleinstehende Menschen ist das geliebte Haustier ein wichtiger Gefährte. Gerade ältere Menschen retten sich mit einem Tier aus der Einsamkeit. Die bedingungslose Liebe des Vierbeiners gibt ihnen das Gefühl gebraucht zu werden.

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Natürlich haben viele Menschen Angst davor, nach ihrem Tod alleine begraben zu werden. Wer keine Familie hat, muss sich mit dem Gedanken abfinden. Oder möglicherweise doch nicht, denn der Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg plant gemeinsame Gräber für Mensch und Tier.

Unter dem Video geht der Artikel weiter. 
 

 
 

Bislang verbietet das Gesetz diese Form der Gemeinschaftsgräber

Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll es möglich werden, seine letzte Ruhe gemeinsam mit dem geliebten Haustier zu finden. Allerdings ist es aktuell nach dem Gesetze über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen aus dem Jahr 1988 noch verboten, Mensch und Tier gemeinsam zu bestatten. Dem Hamburger Abendblatt gegenüber erklärt Friedhofsleiter Rainer Wirz: "Es müssen nur noch die bestattungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Darüber entscheidet die Bürgerschaft."

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Wie die gemeinsame Bestattung aussehen könnte

Es soll verschiedene Möglichkeiten für Haustierbesitzer geben. Es könnte im Vorfeld eine Grabstätte gekauft werden. In dieser würde dann zuerst das Tier, später dann der Mensch beerdigt werden. Sollte der Besitzer vor seinem Vierbeiner aus dem Leben scheiden, könnte ein Platz neben ihm reserviert werden, an dem sein Haustier nach seinem Ableben ebenfalls die letzte Ruhe findet.

 

Die Meinungen gehen weit auseinander

Aktuell spalten sich zu dem Thema die Meinungen. Während Christiane Blömeke aus der Grünen-Bürgerschaftsfraktion die Idee befürwortet, hat sich ein Sprecher der CDU nicht positiv zu dem Thema geäußert. Ein Sprecher der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland hat ebenfalls Bedenken und ist um die Würde auf dem Ohlsdorfer Friedhof bestatteter Menschen besorgt.

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