Spritzig-süßer Genuss Federweißer: 7 Dinge, die Sie über den neuen Wein wissen sollten

Damit Federweißer zum echten Genuss wird, sollten Sie ein paar Dinge beachten.
Der trübe Federweißer, auch neuer Wein genannt, ist noch nicht vollständig gegoren und hat einen ganz eigenen Geschmack.
Inhalt
  1. Was genau ist Federweißer eigentlich?
  2. Von wann bis wann bekomme ich neuen Wein?
  3. Zu welchem Essen schmeckt Federweißer besonders gut?
  4. Warum darf der Most nur stehend gelagert werden?
  5. Wann ist Federweißer fertig?
  6. Wie sollte neuer Wein aufbewahrt werden?
  7. Wie viel Alkohol ist in Federweißem enthalten?

Wie wird Federweißer richtig gelagert? Wann gibt es ihn zu kaufen? Wie hoch ist sein Alkoholgehalt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum ersten Wein des Jahres, damit Sie ihn in vollen Zügen genießen können.

Endlich ist es wieder soweit: Die Federweißer-Saison hat begonnen! Das fruchtig-süße, leicht prickelnde Herbstgetränk hat seinen Weg in die deutschen Supermärkte gefunden und wird auf Weinfesten ausgeschenkt. Sie sollten am besten schnell zugreifen, denn das spritzige Vergnügen ist jedes Jahr nur von kurzer Dauer.

 

Was genau ist Federweißer eigentlich?

Ein aus weißen Rebsorten gepresster Traubenmost, der gerade erst begonnen hat, zu gären, wird in Deutschland als Federweißer verkauft - und regional auch Sturm, Bitzler, Rauscher oder Sauser genannt.

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Dieser unfertige, sogenannte neue Wein wird aus den ersten Trauben einer neuen Saison hergestellt und erinnert im Geschmack mehr an eine Traubenlimonade als an herberen Wein. Grundsätzlich werden alle Zwischenstufen vom Most bis hin zum fast durchgegorenen Weißwein als Federweißer bezeichnet.

 

Von wann bis wann bekomme ich neuen Wein?

Frischer Federweißer ist je nach Beginn der Weinlese meist ab Anfang September erhältlich und wird dann bis etwa Ende Oktober verkauft. Manche Winzer verlängern die Saison jedoch, indem sie geerntete Trauben gekühlt lagern und erst später verarbeiten - dann kann es sogar noch bis in den November oder Dezember hinein neuen Wein geben.

 

Zu welchem Essen schmeckt Federweißer besonders gut?

Traditionell wird der junge Wein gern zu herzhaften Speisen wie Flammkuchen, Quiche oder Zwiebelkuchen getrunken. Auch zu Laugengebäck ist er ein toller Begleiter.

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Am besten schmeckte er natürlich bei Oma, keine Frage. Trotzdem haben wir hier unser Lieblingsrezept für Sie zum Nachmachen.

 

Warum darf der Most nur stehend gelagert werden?

Wer beim Einkauf des Getränks den Fehler machen sollte, und die Flasche aufs Kassenband legt, der wird schnell feststellen, dass sie zu tropfen beginnt. Der Grund: Federweißer wird nicht luftdicht verschlossen, weil die Flasche sonst im schlimmsten Fall zerplatzen könnte. Die Gärung ist eben noch nicht abgeschlossen und deshalb ist es nötig, dass das ständig neu gebildete Kohlendioxid entweichen kann. Transportieren Sie den Most deshalb immer aufrecht und lagern Sie ihn auch Zuhause nur stehend.

 

Wann ist Federweißer fertig?

Ob Ihr Wein genussfertig ist oder nicht, entscheiden Sie selbst: Mögen Sie ihn lieber süßlich-spritzig, können Sie ihn schon recht schnell nach dem Kauf verzehren. Soll der Federweißer lieber noch weitergären und entsprechend reifen, bewahren Sie ihn bei Zimmertemperatur auf - eine Lagerung im Kühlschrank würde diesen Prozess verlangsamen.

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Lassen Sie den Most ungekühlt stehen, probieren Sie ihn am besten nach ein paar Stunden, um den für Sie idealen Geschmack nicht zu verpassen. Frisch gekaufter Federweißer erreicht schon nach etwa achtstündiger Lagerung bei Zimmertemperatur ein ideales Süße-Säure-Verhältnis. Stellen Sie das Getränk anschließend in den Kühlschrank, bis Sie ihn servieren möchten - das konserviert nicht nur den Geschmack, sondern kühlt den Saft auch schön durch.

 

Wie sollte neuer Wein aufbewahrt werden?

Generell sollten Sie die Flasche niemals luftdicht verschließen und zum Beispiel bei Schraubverschlüssen am besten noch ein kleines Loch in den Deckel stechen. Achten Sie aber darauf, dass sich Federweißer allgemein nicht sehr lange hält. Die Gärung schreitet schnell voran und das Getränk ist deshalb nicht sehr lange haltbar. Achten Sie deshalb darauf, es innerhalb weniger Tage aufzubrauchen.

Wie bereits oben erwähnt gilt darüber hinaus: Eine Lagerung bei Zimmertemperatur lässt den Geschmack reifen, gekühlt bleibt Federweißer süß - je nachdem, wie es Ihnen am besten schmeckt.

 

Wie viel Alkohol ist in Federweißem enthalten?

Im Laden hat neuer Wein einen Mindestalkoholgehalt von vier Prozent. Gärt er dann weiter, wandelt die in ihm enthaltenen Hefen den Zucker zum Großteil in Alkohol um und er erreicht einen Alkoholgehalt von etwa elf Prozent. Vorsicht: Ist Federweißer noch sehr frisch und enthält reichlich Zucker, kaschiert die Süße den Alkohol sehr starkt - er wird so recht unbemerkt vom Körper aufgenommen, die berauschende Wirkung tritt meist erst mit Verzögerung ein.

Federweißer kann deshalb ordentlich zu Kopf steigen - und in größeren Mengen durch seine Hefen und Kohlensäure außerdem den Darm in Aufruhr versetzen. Genießen Sie ihn deshalb behutsam.

Sehen Sie hier, wie Sie eine hervorragend zum Federweißen passende Quiche Lorraine zubereiten können:

 
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