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Einfache Tipps

Entzündungen bei Alltagswunden: So einfach lassen sie sich vermeiden

Im Haushalt, bei der Gartenarbeit oder beim Kochen – die meisten Unfälle passieren zu Hause. Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei Alltagsverletzungen achten sollten und wie Sie Entzündungen verhindern können. 

Bügeleisen
iStock / vadimguzhva

Verletzungsgefahren im Alltag

Es ist schnell passiert: Ein unaufmerksamer Moment und schon hat man sich am Bügeleisen verbrannt oder ist im Garten auf unebenem Boden gestürzt. Kleine Schnittverletzungen beim Gemüse schneiden oder leichte Verbrennungen durch den Lockenstab? Das kommt häufiger vor, als man denkt.

Besonders unangenehm sind kleine Entzündungen zum Beispiel an den Ohrlöchern. Ja, auch das ist möglich. So etwas passiert, wenn man nach längerer Zeit zu einem Geburtstag oder Jubiläum mal wieder Ohrringe trägt, aber nicht damit gerechnet hat, dass die Ohrlöcher mit der Zeit ein wenig zugewachsen sind. Beim Aufstechen kann leicht eine kleine Wunde entstehen, die Tür und Tor für Bakterien und Keime öffnet.

Anekdoten wie diese kennen Sie bestimmt zu Genüge und man kann eines mit Sicherheit sagen: Kleine Verletzungen im Alltag gehören dazu und lassen sich selbst bei aller Vorsicht nicht immer vermeiden. Was allerdings verhindert werden kann, ist eine Entzündung der Wunden. Und die entwickelt sich meist schneller als gedacht.

Frau schneidet Rosen im Garten
Bei der Gartenarbeit besteht ein hohes Verletzungsrisiko iStock / OlgaPonomarenko

Warum sind Entzündungen so gefährlich?

Eine Schürfwunde, ein kleiner Schnitt oder eine Brandverletzung: Jede dieser kleinen Alltagsverletzungen braucht Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, denn mit einmal unter Wasser halten und an der Luft trocknen lassen, ist es nicht getan.

Laut einer aktuellen forsa-Studie1 beschränken 66 Prozent der Deutschen die Versorgung kleinerer Wunden auf das Auflegen eines Pflasters oder Verbands und nur 39 Prozent desinfizieren die Wunde oder reinigen sie mit klarem Wasser. Sechs Prozent ergreifen sogar keine Maßnahme.

Wird die Wunde nicht sorgfältig desinfiziert, befindet sich vielleicht noch Schmutz in der Wunde. Oder wird sie nicht durch ein Pflaster oder Verband geschützt, können Keime auf leichtem Wege in den Blutkreislauf und damit in unseren Körper gelangen.

Diese Symptome deuten auf eine entzündete Wunde hin:
  • Brennen

  • Rötung und Schwellung

  • Erwärmung des Wundbereiches

  • Pochen und Schmerzen, die über mehrere Tage anhalten

  • Bewegungseinschränkungen

  • Nässen oder Eitern der Wunde

  • Fieber, Übelkeit oder Erbrechen

Die Gefahr: Kann unser Immunsystem die Eindringlinge nicht mehr bekämpfen, kommt es zu einer Immunabwehrreaktion, besser bekannt als Entzündung. Im schlimmsten Fall kann die entzündete Wunde zu einer Blutvergiftung oder einem septischen Schock führen, bei dem lebenswichtige Organe angegriffen werden können. Doch eine Wundinfektion und die fatalen Folgen lassen sich mit diesen einfachen Tipps verhindern.

Verband wird angelegt
Ein Verband schützt die Wunde vor Keimen iStock / DragonImages

So einfach lassen sich Entzündungen vermeiden

Mit der richtigen Erstversorgung tragen Sie am besten zu einer gesunden Wundheilung bei. Zuerst sollte man die betroffene Stelle mit sauberem Wasser reinigen und Fremdkörper wie Splitter oder Steine vorsichtig mit einer sterilen Pinzette entfernen.

Danach sollte die Wunde gründlich desinfiziert werden, damit Bakterien, Viren und Pilze keine Chance haben, in die offene Wunde einzudringen. Dafür eignet sich besonders ein gut verträgliches Antiseptikum ohne Alkohol wie Betaisodona®, das mit dem Wirkstoff Povidon-Iod 99,9 Prozent der relevanten Keime2 bekämpft, ohne die Haut dabei zu reizen oder auszutrocknen. Ein wichtiger Schritt für eine Wundheilung ohne Komplikationen.

Ist die Wunde gereinigt und desinfiziert, dient ein Pflaster oder Verband zum weiteren Schutz. Mit dieser Erstversorgung können Sie das Risiko einer Entzündung so gering wie möglich halten und eine Narbenbildung verhindern.

1"Meinungen zu Verletzungen und Wunden", repräsentative Umfrage der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, August 2019 im Auftrag von HERMES ARZNEIMITTEL

2Humanpathogene Erreger wie Staphylococcus areus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans.

Pflichttext: Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod. 

Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main, Stand 09/2018