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Spitzensportlerin

Eiskunstläuferin Katarina Witt: So sehr litten ihre Eltern

Eiskunstläuferin Katarina Witt (54) gibt in ihrer neuen Dokumentation 'Katarina Witt - Weltstar aus der DDR' einen Einblick in ihr Leben in der ehemaligen 'Deutsch Demokratischen Republik'.

Eiskunstläuferin Katarina Witt
Olympiasiegerin Katarina Witt gewann zweimal Gold im Eiskunstlauf. Tristar Media / Kontributor / Getty Images

Eiskunstläuferin Katarina Witt (54) gilt als das"schönste Gesicht des Sozialismus" und machte als zweifache Olympiasiegerin, vierfache Weltmeisterin und sechsfache Europameisterin ihre ehemalige Heimat, die Deutsche Demokratische Republik weltweit berühmt. Zum 30. Jubiläum der 'Deutschen Wiedervereinigung' zeigt die 'ARD' und der 'MDR' eine neue Dokumentation über den Eislaufstar.

'Katarina Witt - Weltstar aus der DDR' (11. Oktober, mdr, 20:15 Uhr) gibt einen Einblick über das Leben der Olympiasiegerin von den Anfängen ihrer Karriere bis zu ihrem heutigen Leben. Welchen hohen Preis sie für ihre sportlichen Erfolge zahlen musste und welche emotionale Bindung sie an ihre alte Heimat hat, verriet sie in der Fernsehsendung 'Riverboat'.

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Eislaufstar Katarina Witt: Die DDR-Hymne geht ihr ans Herz

Dass sie das Eis für sich entdeckt habe, sei laut Katarina Witt reiner Zufall gewesen. Schon oft sei sie damals an der Eissporthalle ihrer ostdeutschen Heimatstadt Chemnitz vorbei gegangen, bis sie einiges Tages beim Training mitmachte. Ein Tag der das Leben des jungen Mädchens mit einem Mal völlig veränderte. Denn ab da ging alles ganz schnell. Das harte Training unter ihrer Trainierin und Eislauflegende Jutta Müller (91) sowie Ehrgeiz und Mut, verhalfen ihr auf die bedeutensten internationalen Siegertreppchen des Eislaufsports. In der Eishalle habe sie letztlich ihr ganzes Leben verbracht, erzählt sie in der neuen Dokumentation 'Katarina Witt - Weltstar aus der DDR'.

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Noch heute verbindet Eiskunstläuferin Katarina Witt diese Momente mit einem besonderen Gefühl gegenüber der DDR. "Natürlich habe ich eine emotionale Bindung zu unserer ehemaligen Nationalhymne. Das ist natürlich das Besondernste überhaupt, dass du ganz oben stehst und deine Hymne gespielt wird. (...) In dem Moment durchflutet einen eine große Dankbarkeit und man denkt an seine Familie, seine Freunde, an die Trainer, ans Team und ja, auch ans Land, an die Menschen, die einen unterstützt haben, das man am Ende da oben steht", erzählt sie in der Talkshow 'Riverboat'. Für sie sei es ein Privilig gewesen, ihr Land vertreten zu dürfen. Auch wenn dieses ihr nicht nur schöne Augenblicke im Leben bescherte.

Trainerin Jutta Müller und Eiskunstläuferin Katarina Witt.
Am 25. Februar 1994 nahm Eiskunstläuferin Katarina Witt bei den Olympischen Winterspielen in Norwegen teil. An ihrer Seite: Trainerin und Eiskunstläuferin Jutta Müller. David Madison / Kontributor / Getty Images

Eiskunstläuferin Katarina Witt betrachtet die DDR mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Die staatlichen Dokumente, die über sie in DDR-Zeiten angefertigt wurden, habe Eiskunstläuferin Katarina Witt bis heute nicht durchgelesen. Ihre sportliche Karriere in der DDR sei für sie ein Privileg, mit dem sie viele schöne Erinnerungen verbindet aber auch ein Stückchen Traurigkeit. Denn die meisten ihrer größten Erfolge wie zum Beispiel 1984 ihre erste Goldmedaille bei den Olympischenspielen in Sarajevo, konnte sie nicht an der Seite ihrer Eltern feiern.

Olympiasiegerin Kati Witt: Schwere Stunden für ihre Eltern

Statt im Publikum zu sitzen, durften ihre Eltern Käthe und Manfred Witt nicht aus der DDR in kapitalistische Länder ausreisen. "Im Grunde war das ja immer eure Perspektive, vorm Bildschirm", erinnert sich Katarina Witt in der Doku während sie mit ihrem Vater alte Wettkampffotos anschaut. "Vom Fernsehr abfotografiert", sagt sie traurig. "Wir hatten uns damit abgefunden, obwohl ich im Nachhinein sagen muss, es war traurig und schäbig, dass wir als Eltern zu den großen Wettkämpfen nicht mit konnten", ergänzt Manfred Witt mit Tränen in den Augen.

Dass das ihre Eltern damals so schwer getroffen hat, habe Kati erst später gemerkt. Eine Erinnerung an ihr Leben als gefeierter Weltstar, die ihr bis heute, trotz unvergesslicher Karriere, sehr nah gehe.

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