Kühles Nass Ein Wassereimer in der Wüste: Wer kommt und trinkt?

Was passiert, wenn man in der Wüste eine Kamera in einen Wassereimer legt
Hitze und Trockenheit in der Wüste von Texas - da kommt eine kleine Erfrischung gerade richtig.
Inhalt
  1. Ein Eimer Wasser für die tierischen Freunde
  2. Stargast: George, der Hase
  3. Glück durch ein einfaches Leben

Ein Farmer in der Wüste von Texas, USA, legt eine Kamera in einen Wassertrog und wartet. Das Ergebnis: Aufnahmen einer durstigen Artenvielfalt.

John Wells lebt in Terlingua im US-Bundesstaat Texas auf einer Ranch - zusammen mit allerlei tierischen Mitbewohnern. Dort ist das Leben simpel, die einzige große Sorge, die sowohl Wells als auch den Tieren zu schaffen machen kann, ist die Hitze. Bereits im Mai herrschen hier täglich bis zu 40 Grad Celsius bei kaum Niederschlag. Die Folge: Durst! Und den der Tiere zu stillen hat Wells sich zum Ziel gemacht.

 

Ein Eimer Wasser für die tierischen Freunde

Mit einem Videoprojekt will der Amerikaner die Einfachheit des Lebens auf der Farm zeigen und auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen wie Trinkwasser hinweisen. Dafür stellte er einen Eimer voll Wasser auf seinen Hof und versteckte darin eine wasserfeste Kamera. In der prallen Mittagshitze, wenn der Durst besonders groß ist, filmte er damit die Besucher der Trinkstelle und zeigt seine Beobachtungen in einem kurzen Video:

 

Stargast: George, der Hase

Viele große und ganz kleine Besucher kamen zum Eimer und erfreuten sich der Erfrischung. Weniger geeignet war die Wasserstelle zwar für Bienen, die John Wells laut eigener Aussage vor dem Ertrinken retten musste. Der Tierfreund machte aber auch eine überraschende Entdeckung. Hase George, den Wells schon häufiger in der Gegend gesehen hatte, stattete dem Wassertrog einen Besuch ab. Woran er George erkannt hat? "An der kleinen Kerbe in seinem Ohr", berichtet der Farmer auf seinem Blog. Das Wiedersehen hat ihm Freude bereitet: "Sein Auftritt war wirklich eine schöne Überraschung!"

Ben, der junge Ochse, hatte seinen ganz eigenen Kopf und stieß damit den Wassereimer fast um. "Man kann einen Ochsen zwar zum Wasser führen, aber zum Trinken lässt er sich nicht bringen", so der Farmer über die Dickköpfigkeit des Huftiers.

 

Glück durch ein einfaches Leben

Der gebürtige Chicagoer John Wells lebte bis vor kurzem in New York - bis er beschloss, sein Leben auf den Kopf zu stellen und in die Wüste von Texas zu ziehen. Sein Ziel: einem extrem nachhaltigen Lebensstil nachkommen. Dafür baute er für nur 1.600 Dollar (rund 1.500 Euro) ein Haus mit Solaranlage und Kompostiersystem. Nach eigener Aussage führt nun ein einfacheres, aber auch glücklicheres Leben. Bei den tierischen Mitbewohnern ist das nicht verwunderlich!

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John Wells trägt dazu bei, dass es den Tieren vor Ort besser geht, doch dass durch Menschenhand auch einige Tierarten vom Aussterben bedroht sind, ist kein Geheimnis. Welche Tiere gefährdet sind:

 

 

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