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Klassiker mit Kirschen

Donauwelle: Omas Rezept und Tipps zum Backen des Kuchens

Klassisch, einfach und geschmackvoll: Die Donauwelle. Wir klären die wichtigsten Fragen zum Kuchen und zeigen, wie Omas Rezept garantiert gelingt.

Donauwelle nach Omas Rezept backen - so geht's!
Dank ihrer Mischung aus Schokolade, Kirschen und Buttercreme schmeckt die Donauwelle einfach fantastisch. imago images / Panthermedia

Obwohl Oma sie wahrscheinlich am besten macht, spricht nichts dagegen, sich einmal selbst an der Donauwelle zu probieren. Wir verraten das traditionelle Rezept und klären die wichtigsten Fragen rund um den Blechkuchen. Um dem Schneebesen den richtigen Schwung zu verleihen, können Sie nebenbei am besten noch dem Donauwellen-Walzer von Iosif Ivanovici lauschen. Viel Spaß dabei!

Rezept: Donauwelle wie bei Oma

Zutaten (für ein Blech):

Für den Boden

  • 700 g Sauerkirschen (Abtropfgewicht)

  • 350 g weiche Butter

  • 250 g Zucker

  • 7 Eier

  • 1 Pck. Backpulver

  • 450 g Mehl

  • 3 EL Puderzucker

  • 3 EL Kakao

Für die Buttercreme

  • 500 ml Milch

  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver

  • 225 g Butter

  • 5 EL Puderzucker

Für den Guss

  • 200 g Zartbitterkuvertüre

  • 2 EL Pflanzenöl (geschmacksneutral)

Sehen Sie hier, welche Klassiker Sie ebenfalls ganz nach Omas Art backen können (Artikel geht unten weiter):

Zubereitung

  1. Backofen auf 175 Grad vorheizen, dann das

    Backblech mit Butter einfetten.

  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.

    Mehl mit Backpulver mischen und unter den Teig heben.

  3. Teilen Sie den Teig in zwei Hälften:

    Eine Teighälfte in die Form streichen, dann

    Kakao und Puderzucker unter die zweite Teighälfte rühren.

    Den braunen Teig in Klecksen auf den hellen geben und verstreichen.

  4. Kirschen abtropfen lassen, gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

    Das Ganze 30 Minuten im Ofen backen lassen und danach auskühlen.

  5. Für die Buttercreme Vanillepudding mit Milch und Zucker nach der Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen.

  6. Butter und Zucker schaumig schlagen, den Pudding esslöffelweise dazugeben.

    Die Creme gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und 30 Minuten kaltstellen.

  7. Kuvertüre mit Pflanzenöl in einem Wasserbad schmelzen.

    Die Mischung auf den Kuchen geben und mit einem Löffel verstreichen.

    Das Ganze kaltstellen, bis die Schokolade fest geworden ist.

Back-Tipps für die perfekte Donauwelle

Saftiger Boden

Damit der Boden richtig saftig wird, geben Sie die Eier nacheinander in den Teig. Jedes Ei wird dabei mindestens eine Minute eingerührt. Dadurch vergrößert sich das Volumen der Eier und sie verbinden sich besser mit der Teigmasse. Wem das noch nicht genügt, der kann ein bisschen von dem Kirschwasser - von den Kirschen aus dem Glas - dazugeben.

Gleichmäßiger Guss

Der letzte Schritt, den Schokoguss auf dem Kuchen zu verteilen, ist oft der schwierigste. Einen gleichmäßigen Guss auf die Creme zu bekommen und diese beiden Komponenten nicht miteinander zu vermischen, ist nicht so leicht. Damit sich die Glasur leichter verstreichen lässt, mischen Sie 100 Gramm Kuvertüre mit einem Esslöffel neutralem Pflanzenöl. Die Schokolade ist dann flüssiger und lässt sich leichter verstreichen.

Anschnitt wie vom Profi

Damit die Donauwelle beim Anschnitt nicht in tausend Teile zerbricht, gibt es einen einfachen Trick: Halten Sie das Messer vor dem Anschneiden eine Minute in heißes Wasser. Danach gleitet das Messer wie von selbst durch die Schokolade und alles bleibt ganz.

Kirschen-Ersatz

Sie mögen keine Kirschen? Sie können diese ganz einfach mit einem anderen Obst ersetzen, zum Beispiel mit Äpfeln, Himbeeren, Brombeeren oder Rhabarber. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und probieren Sie es einfach aus.

Mehr zum Thema:

Wie lange ist Donauwelle haltbar?

Auf dem Blech sind doch mehr Stücken übrig geblieben als Sie dachten? Kein Problem. Donauwelle ist relativ lange haltbar. Im Kühlschrank können Sie die Stücke bis zu drei Tage aufbewahren. Noch besser ist aber einfrieren. Schneiden Sie die restliche Donauwelle in Stücke, packen Sie diese in Gefrierbeutel und legen Sie sie in den Gefrierschrank. Dort kann man den Kuchen bis zu drei Monate lagern. So haben Sie gleich Nachschub für den nächsten Kaffeeklatsch. Die Beutel mit der Donauwelle einfach aus der Tiefkühltruhe holen und im Kühlschrank langsam auftauen lassen.

Woher kommt der Name Donauwelle und wo liegt ihr Ursprung?

Um den Namen und die Herkunft der Donauwelle ranken sich einige Geschichten und Deutungsversuche. Eine Erklärung besagt, dass der helle und der dunkle Teig den Wellengang der Donau andeuten könnten, andere gehen davon aus, dass der Kuchen tatsächlich in einer Stadt mit Anbindung an die Donau entstand.

So oder so, es muss eine sehr kluge Bäckerin oder ein Bäcker gewesen sein, die auf die leckere Kombination aus Schokolade, Kirschen und Buttercreme kam.

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Sind Donauwelle und Schneewittchenkuchen dasselbe?

Ja, Donauwelle und Schneewittchenkuchen sind dasselbe, doch der Name Schneewittchenkuchen wurde vor allem in der ehemaligen DDR gebraucht. Hier fällt es auch wesentlich einfacher, den Bezug des Namens zum Kuchen zu klären: Er ist auf das Märchen Schneewittchen der Gebrüder Grimm zurückzuführen. Die Königin stach sich beim Nähen in den Finger und ein Tropfen Blut fiel in den Schnee auf dem Fensterrahmen. Da wünschte sie sich ein Kind: So weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz. Diese drei Farben finden sich auch im Kuchen wieder: im Teig, den Kirschen und der Schokolade.

Wie entstehen die Wellen der Donauwelle?

Das wohl namensgebende Merkmal der Donauwelle sind ihre Wellen im Teig. Die Entstehung der Hügel ist simpler, als das Ganze vermuten lässt. Die Kirschen sorgen für die Wirbel im Teig. Durch das eindrücken der Kirschen in den dunklen und hellen Teig entstehen die Wellen und das typische Muster des Kuchens.

Autor: Karin Eckhold

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