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Erfolgsgeschichte

Die Höhner: 5 Fakten über die Kölner Kultband

Seit 1972 feiert die Kölner Kultband Höhner überregionale Erfolge. Wir verraten die spannendsten Fakten über die Musiker.

Die Höhner feiern seit 1972 musikalische Erfolge.
Die Höhner feiern seit 1972 musikalische Erfolge. Foto: ZDF / Frank W. Hempel

Mit Karnevalsschlagern wie 'Schenk mir dein Herz', 'Ich bin ene Räuber' und 'Viva Colonia' sangen sich "Die Höhner" deutschlandweit in die Herzen der Menschen, spätestens seit ihrem Song 'Wenn nicht jetzt, wann dann?' zur Handball-WM im Jahr 2007 dürften auch überzeugte Karneval-Verweigerer die musikalische Truppe mit der Kölner Mundart kennen.

Wie der Bandname Höhner entstand

Peter Werner, Walter Pelzer, Rolf Lessenich und Janus Fröhlich gründeten 1972 die Band "Ne Höhnerhoff". Wer der kölschen Mundart nicht mächtig ist, Höhner bedeutet Hühner, der ursprüngliche Bandname ist also mit "Der Hühnerhof" zu übersetzen.

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Der Name war Programm, die Musiker traten anfangs im Hühnerkostüm auf und die Bühne glich nach dem Auftritt einem Hühnerhof, überall lagen Federn rum. Weil es in den Kostümen viel zu warm war und um weniger Chaos nach den Konzerten zu hinterlassen, legte die Musiktruppe das Federkleid ab und benannte sich 1975 in "De Höhner" um. Einige Jahre wurde der Name nochmals verändert, die Musikgruppe tritt seit 1987 nur noch unter dem Namen Höhner auf.

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So ungewöhnlich starteten die Musiker ihre Karriere

Nicht nur der Bandname und die Kostümierung war in den Anfangszeiten der Höhner ungewöhnlich. Die unterhaltsame Gruppe betrat in ihren ersten Jahren die Bühne fast immer mit den Worten "gack, gack, gack".

Das sind die aktuellen Bandmitglieder

Aktuell gehören zu den Höhnern Henning Krautmacher, der seit 1986 als Frontmann mit von der Partie ist. Hannes Schöner ist an der Bassgitarre seit 1990 dabei, will ab 2021 allerdings nicht mehr auftreten, sondern hinter den Kulissen am Erfolg der Höhner mitwirken. Jens Streifling an Gitarre, Mandoline und Saxophon seit 2003, am Keyboard steht Micki Schläger seit 2015, die Leadgitarre spielt Joost Vergoossen seit 2018 und zuletzt stieß Heiko Braun 2019 am Schlagzeug dazu.

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Die ehemaligen Höhner

Im Laufe der Jahre verließen natürlich einige Musiker die erfolgreiche Band aus Köln. Zu ihnen gehören Gründungsmitglied Rolf Lessenich, der die Höhner bereits 1977 verließ. Kurz ging Walter Pelzer, woraufhin aus dem Höhner-Quartett ein Quintett wurde. Peter Horn verließ die Truppe 1986 und im Jahr 1990 ging Günter Steinig, dafür wurde aus dem Quintett ab 1998 dauerhaft ein Sextett. Nach 43 Jahren verließen die GründungsmitgliederJanus Fröhlich und Peter Werner die Höhner im Jahr 2015.

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Zuletzt verließen F.M. Willizil, Pete Bauchwitz, Ralf Rudnik, John Parsons und Wolf Simon die Höhner und ab dem 1. Januar 2021 will Hannes Schöner nur noch im Hintergrund die Strippen ziehen.

Besondere Ehrung vom Kölner Bürgermeister

Nicht nur musikalisch zeigen die Höhner großes Engagement, auch die Stadt Köln liegt ihnen am Herzen. Darum wurden die Höhner vom Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters 2012 zu Wirtschaftsbotschaftern der Stadt Köln ernannt.