Darmerkrankung Die häufigsten Symptome einer Divertikulitis

Die häufigsten Symptome einer Divertikulitis
Bei einer Divertikulitis treten häufig Schmerzen im linken Unterbauch auf.
Inhalt
  1. Wie entstehen Divertikel?
  2. Symptome einer Divertikulitis
  3. Ist eine Divertikulose gefährlich?
  4. Wie wird eine Divertikulitis behandelt?

Wie macht sich eine Divertikulitis bemerkbar und wann wird es gefährlich? Wir geben Infos zu Symptomen und Behandlung.

 

Wie entstehen Divertikel?

Wenn im Dick- oder Dünndarm Ausstülpungen der Darmwand entstehen, werden diese als Divertikel bezeichnet. Haben sich mehrere Divertikel gebildet, wird diese Veränderung im Darm als Divertikulose bezeichnet.

Die Ausstülpungen lauern bei vielen Menschen komplett unbemerkt, da sie von sich aus keine oder kaum Beschwerden verursachen. Sie sind eine typische Alterserkrankung, treten also im Alter gehäuft auf. Laut dem Berufsverband Deutscher Internisten e.V. haben etwa dreißig Prozent der 60-Jährigen Divertikel. Bei 85-Jährigen sind es sogar 65 Prozent. Mittlerweile steigt die Anzahl der Betroffenen allerdings auch bei den Unter-40-Jährigen, wie die Pharmazeutische Zeitung mitteilt. Das liegt vor allem an den sich veränderten Lebensstilen in den letzten Jahrzehnten.

 

Symptome einer Divertikulitis

Sobald sich diese Divertikel entzünden, liegt eine Divertikulitis vor. Zu den häufigsten Symptomen zählen:

  • Drückende Schmerzen im linken Unterbauch
  • Verdauungsbeschwerden (wie Blähungen, Verstopfung, Durchfall)
  • Unregelmäßiger Stuhlgang
  • Schleim und Eiter im Stuhl
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
     

Lesen Sie auch: Was hilft gegen Durchfall?

 

Ist eine Divertikulose gefährlich?

Eine Divertikulose ohne Beschwerden wird von Ärzten häufig nicht therapiert, da diese Erkrankung erst einmal relativ harmlos ist. Erst wenn sich die Ausstülpungen entzünden oder zu bluten beginnen, also eine Divertikulitis besteht, sollten sich Betroffene unbedingt einer ärztlichen Behandlung unterziehen, um Komplikationen und Verschlimmerungen zu vermeiden.

Video: Diese Hausmittel helfen bei Verstopfungen (Artikel wird unter dem Video fortgeführt)

 
 

Wie wird eine Divertikulitis behandelt?

In einem Großteil der Fälle ist die Behandlung durch eine Ernährungsumstellung und der Einnahme von bestimmten Antibiotika ausreichend. Komplikationen können zu Bauchfellentzündungen oder Abszessen im Bauchraum führen. Wenn Divertikel immer größer werden, kann es im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss kommen.

Bei der Entzündung der Darmausstülpungen ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Ernährung sowohl bei der akuten Erkrankung, als auch zur Vorbeugung von einer Erkrankung (beziehungsweise einem Rückfall) besonders beobachten und unter Umständen umstellen. Alle Infos dazu finden Sie in unserem Artikel Divertikulitis - So wichtig ist die Ernährung

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