Schauspielerin im Interview Diana Amft spricht über ihre Jugend

Diana Amft spielt in 'Meine Mutter spielt verrückt' eine erwachsene Tochter. Wie tickte die Schauspielerin eigentlich selbst als Jugendliche? Wir haben bei ihr nachgefragt.

Diana Amft: So tickte sie als Teenager
Schauspielerin Diana Amft ist seit 20 Jahren im Filmgeschäft.
Inhalt
  1. Diana Amft im Interview
  2. "Zur Liebe gehört Vertrauen"
  3. "Spielen finde ich echt gefährlich"

Egal wie alt man ist – Tochter bleibt man immer. Doch was passiert eigentlich, wenn plötzlich die Mutter die rosarote Brille aufhat und die Tochter die Stimme der Vernunft sein muss? In 'Meine Mutter spielt verrückt' (19.4., 20:15 Uhr in der ARD) geht es für das Mutter-Tochter-Gespann Heidi (Margarita Broich) und Toni (Diana Amft) zu einem Erholungsurlaub an die Ostsee. Dort wird aber mehr gezankt als entspannt. Bereits für den ersten Teil der Reihe 'Meine Mutter ist unmöglich' stand Diana Amft mit den anderen Hauptdarstellern Stephan Luca und Margarita Broich vor der Kamera. Wir haben mit Diana Amft über ihre Rolle Toni und ihre eigene Jugend gesprochen.  

 

Diana Amft im Interview

Frau Amft, Sie haben für die Fortsetzung der Reihe erneut mit Margarita Broich und Stephan Luca gespielt. Wie waren die Dreharbeiten? 

Wie schon erwartet, mal wieder ein Fest. Ich schätze beide Kollegen sehr, und das Schöne ist, dass wir auch neben den Dreharbeiten einen ähnlichen Humor teilen, und solche Begegnungen sind einfach ein Geschenk. Somit würde ich mal behaupten, dass sich unsere Spielfreude hoffentlich auch auf uns Zuschauer überträgt. 

In dem Film gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Mutter und Tochter. Wie würden Sie die Beziehung der beiden Frauen beschreiben? 

Lebhaft? (lacht). Zwischen den beiden gibt es natürlich ihre Konflikte, aber gerade das macht es auch unterhaltsam. Im wahren Leben wäre es mir vielleicht zu stressig, aber ich finde das macht es auch wieder interessant. Man schaut gerne zu und freut sich vielleicht insgeheim, dass es bei einem selbst zum Glück nicht ganz so chaotisch ist (lacht).

 

"Zur Liebe gehört Vertrauen"

Ihre Rolle Antonia sorgt sich um ihre Mutter Adelheid, die einen alten Freund finanziell unterstützen möchte. Wieso hinterfragt Tonis Mutter Ivos Motive nicht?

Weil sie verliebt ist und zur Liebe gehört Vertrauen. Es ist irgendwie auch nicht wirklich zu verurteilen, dass sie es nicht tut, es bedeutet, sie gibt ihrer Verliebtheit eine große Chance. Aber rational betrachtet, total naiv. Das beste Beispiel dafür, dass man, egal in welchem Alter, teenagermäßig der Gefahr ausgesetzt ist, blind zu vertrauen.

Begegnen Sie Menschen mit einem Grundvertrauen oder muss man sich Ihr Vertrauen erst "verdienen"?

Grundsätzlich versuche ich, niemanden zu beurteilen, sondern ihn so zu akzeptieren, wie er ist. Aber die Erfahrung trägt natürlich ihren Teil dazu bei, dass man gewisse Situationen genauer analysiert, bevor man "all in" geht.

Stephan Luca, Margarita Broich, Diana Amft in "Meine Mutter spielt verrückt"

Man hat beinahe das Gefühl, dass sich das Rollenverständnis von Antonia und ihrer Mutter umgekehrt hat. Toni passt auf ihre Mutter auf, die die Ratschläge zunächst aus Prinzip nicht annehmen möchte – wie ein bockiger Teenager. Wie tickten Sie als Teenager? 

Grenzen austesten war sicher Teil davon, aber ich bewerte das nicht wirklich negativ. Man muss sich doch auch finden und ich glaube, Konfrontationen gehören dazu. Ich war sicher kein einfacher Teenager, aber wer ist das schon? (lacht).

Über welche Themen gab es Diskussionen oder Streitereien in Ihrer Jugend?

Alles! Aber man muss das sicher auch austesten, beziehungsweise glaube ich, dass Eltern das kaum vermeiden können. Es gibt immer jemanden, der mehr Taschengeld bekommt oder nicht die Klamotten der Geschwister auftragen muss. So richtig verstehen kann man es erst - wenn überhaupt - als Erwachsener (lacht).

 

"Spielen finde ich echt gefährlich"

Antonia besucht ein Spielcasino und zockt am Pokertisch. Fordern Sie das Glück auch manchmal heraus?

Spielen finde ich echt gefährlich, erst recht, wenn man am Anfang gewinnt. Mein Papa hat mal gesagt, jeden Einsatz, den du nicht setzt, ist schon ein Gewinn, das finde ich einen ganz schönen Satz.

Die Filmreihe spielt in der Eifel, die für Toni und ihre Mutter Heimat ist. Was bedeutet Heimat für Sie?

Da zu sein, wo man glücklich ist. Wenn man Freunde um sich herum hat und zum Beispiel einfach mal gemeinsam kochen kann oder einen gemeinsamen Spieleabend erlebt, allerdings zuhause bei Freunden und nicht im Casino (lacht).

Sie sind auch Kinderbuchautorin. Ihr Kinderbuch 'Die kleine Spinne Widerlich' haben Sie 2011 veröffentlicht. Mittlerweile folgten weitere Bände. Woher nehmen Sie die Inspirationen für Ihre Geschichten? 

Von Kindern. Ich liebe Kinder und nehme sie ernst, sie sind meine größten Kritiker. Ich möchte Geschichten erzählen, die sie beschäftigen und davon gibt es viele.

Vielen Dank für das Interview!

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