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Er wurde als Kind berühmt

Ricky Schroder heute: So geht es dem 'Der kleine Lord'-Star

'Der kleine Lord' mit dem Jungen Cedric ist ein fester Bestandteil des Weihnachtsprogramms. Doch was macht der nun erwachsene Schauspieler Ricky Schroder (50) heute?

Der kleine Lord mit Schauspieler Ricky Schroder ist ein echter Weihnachtsklassiker.
Schauspieler Ricky Schroder wurde durch den Film 'Der kleine Lord' bekannt. Foto: Jeffrey Mayer / WireImage / Getty Images

Neben Filmen wie 'Drei Haselnüsse für Aschenbrödel', 'Sissi' oder 'Das Wunder von Manhattan' gehört auch 'Der kleine Lord' (1980) traditionell zum Fest dazu: Die Geschichte des jungen Cedric 'Ceddie' Errol (gespielt von Ricky Schroder) geht einfach immer wieder ans Herz. Er zieht mit seiner amerikanischen Mutter nach England, um dort im Schloss seines reichen, aber hartherzigen Großvaters, dem Earl of Dorincourt (gespielt von Sir Alec Guinness, † 86), zu wohnen - und als einziger Erbe den Titel Lord Fauntleroy zu erhalten. Dabei stellt er das Leben des Earls gehörig auf den Kopf ...

Erfahren Sie hier außerdem mehr über einen weiteren Weihnachtsklassiker (Artikel geht unten weiter):

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Ricky Schroders Karriere vor und nach 'Der kleine Lord'

Kein Wunder, dass Cedric nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch das seines Großvaters erweichen konnte - war der vom US-Amerikaner Ricky Schroder gespielte Junge damals doch wirklich zuckersüß! Vor dieser Rolle, die den Darsteller weltweit berühmt machte, hatte er bereits neben Jon Voight und Faye Dunaway im Film 'Der Champ' (1979) für Aufsehen gesorgt - und in so jungen Jahren schon einen Golden Globe gewonnen! Schroder, der heute auch als Produzent, Autor und Regisseur arbeitet, bleibt trotz weiterer Film- und Fernsehrollen aber vor allem als "kleiner Lord" in Erinnerung.

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Für Ricky Schroder hat seine Familie eine große Bedeutung

Darüber hinaus ist Ricky Schroder aber auch vierfacher Vater, denn er hat zwei Söhne und zwei Töchter. Die Ehe zu seiner Jugendliebe Andrea hat nicht gehalten: 2016 wurde bekannt, dass diese nach fast 24 Jahren Ehe die Scheidung eingereicht hatte. Zu seinen Kindern hat der gebürtige New Yorker aber offenbar eine sehr enge Bindung, wie er mit gemeinsamen Fotos bei Instagram zeigt.

Ein Bild, auf dem er mit seinen Töchtern Faith und Cambrie sowie Sohn Luke zu sehen ist, hat er zum Beispiel mit dem Satz versehen: "Drei von vier Gründen, warum ich niemals aufgebe."

Bereits 2016 teilte der Schauspieler Bilder von seinen Kids mit dem Text: "Das sind die wichtigsten Frauen in meinem Leben. Ihre Schönheit übertrifft alles."

Darum steht Ricky Schroder heute massiv in der Kritik

Leider fällt der einstige Lord Fauntleroy in letzter Zeit allerdings vor allem mit politischen Äußerungen in sozialen Netzwerken und der Unterstützung eines 17-jährigen mutmaßlichen Mörders auf. Dieser hatte im August auf Teilnehmer eines 'Black Lives Matter'-Protests gegen Rassismus und Polizeigewalt in Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin geschossen, bei dem zwei Menschen starben und eine Person schwer verletzt wurde. Der Junge musste sich im Anschluss wegen zweifachen Mordes, versuchten Mordes sowie unerlaubtem Waffenbesitz vor Gericht verantworten.

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So sieht Ricky Schroder heute aus.
Ricky Schroder im Januar 2020. Foto: imago images / MediaPunch

Schroder glaubt allerdings an dessen Unschuld, so lange das Gegenteil nicht bewiesen werde und da der 17-Jährige laut dessen Verteidigung aus Notwehr geschossen habe. Mit einer großzügigen Spende sorgte der Schauspieler deshalb maßgeblich dafür, dass die Kautionssumme von zwei Millionen Dollar für die Freilassung des Jungen aus der Untersuchungshaft zusammenkam.

Dieses Verhalten stößt weltweit auf Kritik, weshalb Rufe laut wurden, den Kultfilm 'Der kleine Lord' nicht mehr im Fernsehen zu zeigen. Auf Anfrage von t-online hat sich sogar Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto, zu Wort gemeldet und stellt klar: "Ricky Schroder hat mit seinen Solidaritätsbekundungen als Privatperson gehandelt. Sein Verhalten steht dabei in keinem Zusammenhang zu seiner Rolle in 'Der kleine Lord' oder zum Film als solchen." Es stehe deshalb außer Frage, dass 'Der kleine Lord' wie geplant auch in diesem Jahr im Ersten ausgestrahlt werde. Wie die ARD zu Schroders Aktivitäten und Aussagen steht, bleibt aber weiterhin unklar.