Störung des Wirbesl Der Atlaswirbel kann 30 verschiedene Beschwerden verursachen

Der Atlaswirbel ist der erste Halswirbel und das Bindeglied zwischen Kopf und Körper. Dieser immens wichtige Knochen kann uns das Leben schwer machen und bis zu 30 verschiedene Beschwerden verursachen.

Inhalt
  1. Wo befindet sich der Atlaswirbel
  2. Wie ist eine Fehlstellung des Atlaswirbels festzustellen?
  3. Warum gibt es so viele unterschiedliche Symptome bei einer Verschiebung des Atlaswirbels?
  4. Wer kann bei Problemen mit dem Atlaswirbel helfen?

 

Wo befindet sich der Atlaswirbel

Der Atlaswirbel verbindet Kopf und Körper. Der erste Halswirbel ist somit der wichtigste Knochen in unseren Körper. Leider kann uns der wichtige Wirbel  das Leben auch sehr schwer machen. Die Fehlstellung des Atlas-Wirbels kann Beschwerden wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Bluthochdruck, Schwindel oder gar einen Tinnitus auslösen. Auch Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, Probleme mit dem Gleichgewichtssinn, chronische Müdigkeit oder Herzrhythmusstörungen können auftreten. Oft werden die Beschwerden nicht mit dem Atlas-Wirbel in Verbindung gebracht und Betroffene ziehen von Arzt zu Arzt. Es ist nicht einfach, die korrekte Diagnose zu stellen, weil eine gestörte Funktion nur schwer nachzuweisen ist.

 

Wie ist eine Fehlstellung des Atlaswirbels festzustellen?

Oft tritt eine Störung nach einem Unfall oder Sturz, beispielsweise ein Schleudertrauma, auf. Ebenso können einseitige Belastungen im Alltag, eine Fehlhaltung des Kopfes, eine ungünstige Schlafposition oder eine schwache Muskulatur zu Störungen des Atlaswirbels führen und somit zu Beschwerden.

 

Warum gibt es so viele unterschiedliche Symptome bei einer Verschiebung des Atlaswirbels?

Die unterschiedlichen und vielfältigen Symptome schicken Betroffene und ihre Ärzte oft auf eine falsche Fährte. Der Orthopäde Dr. Morgenstern der sich seit übe 20 Jahren mit der Atlas-Therapie beschäftig, erklärt Praxis Vita gegenüber, warum die Symptome so vielfältig sind: „Zum einen, weil in der Region rund um den Atlaswirbel viele Nerven sitzen, die eine direkte Verbindung zum Gehirn haben. Zum anderen muss seine Fehlstellung von der kompletten Wirbelsäule abgefangen werden. Das kann Auswirkungen auf den gesamten Körper haben, weil zum Beispiel auch einige Organe an Wirbeln aufgehängt sind.2

 

Wer kann bei Problemen mit dem Atlaswirbel helfen?

Wie bereits erwähnt ist eine Diagnose nicht ganz einfach. Es empfiehlt sich mit dem Arzt über den Verdacht zu sprechen, dass möglicherweise der Atlaswirbel für die Beschwerden verantwortlich ist. Es gibt Mediziner, die sich auf den Atlaswirbel spezialisiert haben und mit speziellen Therapien helfen können.  

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