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So geht es ihr heute

Dagmar Berghoff: "Ich wollte umziehen, solange ich noch fit bin"

Ein Umzug ist nicht nur stressig, sondern auch mit Emotionen verbunden. Die Hamburgerin Dagmar Berghoff (74) wagte jetzt diesen Schritt und zog nach 19 Jahren in eine neue Wohnung.

Dagmar Berghoff: So geht es ihr heute
Dagmar Berghoff moderierte als erste Frau die 'Tagesschau'. Marc Pfitzenreuter/Getty Images

Was war Ihnen bei Ihrem neuen Zuhause wichtig?

Ein Fahrstuhl! Ich hatte vor fünf, sechs Jahren einen Bandscheibenvorfall, den ich mit Physiotherapie in den Griff bekommen habe. Ich konnte in der Zeit zwar gut die Treppen in den dritten Stock raufgehen, aber nur schlecht runter. Da dachte ich: „Oha, wenn etwas mit mir ist, brauche ich einen Fahrstuhl!“ Toll finde ich auch die Tiefgarage. Schwere Einkäufe sind kein Problem. Ich fahre mit dem Auto rein und bin gleich am Fahrstuhl.

Mussten Sie sich von vielen Dingen trennen?

Die neue Wohnung ist genauso groß, aber anders geschnitten. Insofern habe ich mich rigoros von Bildern, Kleidung und Möbeln getrennt. Ich dachte mir einfach: „Das muss jetzt sein!“ Es beginnt nun ein neuer kleiner Lebensabschnitt. Darauf freue ich mich.

Vielen Menschen fällt ein Umzug sehr schwer …

Ich habe das große Glück, dass ich gesund bin. Aber es gibt genug Menschen in meinem Alter, die krank sind. Ich wollte diesen Umzug machen, solange ich noch fit bin. Ich kenne auch den anderen Fall: Eine Bekannte, deren Mann vor drei, vier Jahren starb, guckt überhaupt nicht nach vorne. Sie fragt immer: „Was soll es denn noch?“ Ich finde, man sollte sich ein Ehrenamt mit festen Terminen suchen, damit man nicht zu Hause sitzt und sich vergräbt.

Sie engagieren sich als Vorsitzende vom "Freundeskreis Israelitisches Krankenhaus". Haben Sie auch viele Freunde?

Wir sind nur noch zu viert, aus unserer Clique sind mittlerweile zehn Freunde verstorben – alle mit Anfang, Mitte 60. Da fing ich an zu überlegen, was im Alter mit mir ist. Aber darüber mache ich mir keine Gedanken mehr. Ich kann besser agieren, wenn die Situation vor mir steht.

Wer kümmert sich eines Tages um Sie?

Meine Schwester Marianne, also eigentlich meine Halbschwester. Sie ist reichlich jünger als ich und lebt auch in Hamburg.

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