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Schon gewusst?

„Da muss Luft dran!“ – 5 Mythen über Wundheilung

Bei kleinen Verletzungen wissen wir genau, was zu tun ist. Doch welche Alltagsweisheiten stimmen wirklich und welche sollten wir unbedingt vermeiden?

5 Mythen über Wundheilung
iStock / temmuzcan

Von Generation zu Generation werden sie weitergegeben: Hausmittel und Alltagsweisheiten, die uns gesund und glücklich durchs Leben bringen. Vor allem bei kleinen Schnitten, Schürfwunden oder Verbrennungen greifen wir auf das zurück, was wir aus unserer eigenen Kindheit kennen.

Doch welche Mythen stimmen wirklich und bringen wir unseren Kindern und Enkelkindern eigentlich das Richtige bei?

Mythos Nr. 1: Iod brennt auf der Haut

Stimmt so nicht! Sie erinnern sich an ein unangenehmes Brennen auf der Haut, wenn sie an Iod denken? Dann liegt es wahrscheinlich an den Iodtinkturen, die man noch von früher kennt. Die gute Nachricht: Das Iod ist gar nicht für das Brennen verantwortlich, sondern der in der Tinktur enthaltene Alkohol.

Heute kommen Antiseptika wie beispielsweise die Betaisodona® Salbe und Lösung ohne Alkohol aus und wirken mit dem Povidon-Iod-Komplex sanft und zuverlässig desinfizierend. Sie sind sogar so gut verträglich, dass sie zur antiseptischen Wundbehandlung für Kinder ab sechs Monaten geeignet sind. 

Mythos Nr. 2: Wunden heilen besser an der Luft

Ein Mythos, mit dem sicherlich viele von uns aufgewachsen sind. Doch frische Luft tut der Haut nicht so gut, wie wir immer gedacht haben. Wird die Wunde nicht durch Pflaster oder Verbände geschützt, können Viren und Bakterien leichter in die Wunde eintreten und so zu Entzündungen führen.

Aber wird das Pflaster nicht zur Brutstätte für Bakterien? Das würde für den Mythos sprechen, stimmt aber so nicht. Wird die Wunde gereinigt, sorgfältig mit einem Antiseptikum desinfiziert und das Pflaster sauber angebracht, ist die Verletzung optimal vor Infektionen geschützt. Das Pflaster sollte natürlich regelmäßig gewechselt werden.  

Mythos Nr. 3: Wenn man die Wunde richtig behandelt, gibt es keine Narben

Stimmt meistens! Narben entstehen, wenn sich die Wunde entzündet oder Verschorfungen immer wieder aufgekratzt werden.

Daher ist es ratsam, die Wunde zu Beginn schnellstmöglich zu desinfizieren, mit einem Pflaster oder Verband zu schützen und das Wundmilieu feucht zu halten. Das alles trägt dazu bei, dass die Verletzung gesund heilen kann und das Gewebe weniger geschädigt wird.

Je besser die Wundversorgung, desto eher kann man also Narben verhindern. Handelt es sich um eine große und tiefe Wunde, kann allerdings eine Narbe entstehen.

Alte Apothekengläser
Heute gibt es bessere Alternativen zur Wunddesinfektion als reiner Alkohol iStock / 5ugarless

Mythos Nr. 4: Mit Alkohol kann man desinfizieren

Besser nicht! Hier ist Vorsicht geboten. Alkohol kann in ausreichender Konzentration desinfizierend wirken. Allerdings brennt er (siehe Mythos 1), kann das Wundgewebe schädigen und auch die Wundheilung verzögern. Geeigneter sind alkoholfreie Produkte mit desinfizierender und antiseptischer Wirkung zum Beispiel von Betaisodona®, der Traditionsmarke aus der Apotheke. Dieses Antiseptikum dient der Desinfektion von akuten und chronischen Wunden, wirkt sofort, ist gut verträglich und kann eine Wundinfektion verhindern.

Kleiner Tipp: Die Betaisodona® Salbe passt praktisch in die Handtasche und ist der Wunden-Profi für unterwegs.

Sollten Sie kein Antiseptikum zur Hand haben, ist sauberes, lauwarmes Wasser aus dem Wasserhahn auf jeden Fall eine bessere Alternative als Ihr Spirituosenvorrat. 

Mythos Nr. 5: Schlecht heilende Wunden können auf ernste Krankheiten hinweisen

Dieser Mythos ist wahr! Wenn eine Wunde nach längerer Zeit schlecht oder gar nicht abheilt, kann dieses auf andere Erkrankungen hinweisen.

Der Grund: Werden die Heilungskräfte des Körpers an anderer Stelle gebraucht, reichen diese beispielsweise nicht mehr für die Wundheilung aus und es kann dabei zu einer Verzögerung kommen. Dahinter können Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus oder eine Herzschwäche stecken. Sollte die Wundheilung also ungewöhnlich lange andauern, statten Sie Ihrem Arzt einen Besuch ab und verschaffen Sie sich Sicherheit.

Pflichttext: Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod.

Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main, Stand 09/2018