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Erhöhter Bedarf

Coronavirus lässt Nachfrage nach Grippeimpfungen steigen

Wegen des Coronavirus besteht eine erhöhte Nachfrage nach Grippeimpfungen. Es musste bereits Impfstoff nachbestellt werden.

Frau bekommt eine Spritze in den Oberarm.
Bedingt durch das Coronavirus verlangen in diesem Jahr mehr Menschen nach einer Grippeimpfung. Foto: ~User7565abab_575 / iStock

Experten empfehlen Risikogruppen wegen Coronavirus die Grippeimpfung

Alle Jahre wieder empfehlen Mediziner die Grippeimpfung für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Dazu gehören Schwangere, chronisch Kranke und Senioren. So ist es auch in diesem Jahr zu Zeiten des Coronavirus.

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Für 2020 hat das Gesundheitsministerium 25 Millionen Impfstoffdosen bestellt, das sind etwa zehn Millionen Dosen mehr, als sonst. Damit soll die Versorgung weit über die Risikogruppen hinaus gesichert sein, trotzdem besteht bereits ein Mangel am Grippeimpfstoff. Dabei haben sich in den letzten Jahren lediglich 35 Prozent der Menschen aus Risikogruppen impfen lassen.

Die Nachfrage nach der Grippeimpfung ist enorm, der Impfstoff in vielen Bundesländern derzeit nicht mehr vorrätig.

Lesen Sie bei unseren "praxisvita.de"-Kollegen folgenden Artikel: Wie sicher schützt die Grippeimpfung?

Grippeimpfstoffe wurden bereits nachbestellt

Die erhöhte Nachfrage bestätigt auch Jens Wagenknecht, stellvertretende Landesvorsitzende des Hausärzteverbandes "DAZ online" gegenüber. Doch neue Chargen Grippeimpfstoff wurden bereits bestellt wie ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung erklärt: "Wer jetzt keine Impfung bekommt, sollte sich etwas gedulden – wir rechnen mit Nachschub."

Das Tragen einer Mund- und Nasenmaske kann helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen:

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Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass Menschen aus Risikogruppen oder Personen, die viel Kontakt mit anderen Menschen haben, beispielsweise Angestellte in Krankenhäusern oder Pflegeheimen, zuerst gegen die Grippe zu impfen.

Eine starke Grippewelle wird nicht erwartet

Wer keiner Risikogruppe angehört, muss sich nicht zwangsläufig gegen die Grippe impfen lassen. Wer die Corona-Maßnahmen gewissenhaft einhält, kann sich gleichzeitig vor der Grippe schützen. Eine starke Grippewelle ist eher unwahrscheinlich. In Australien beispielsweise ist die Grippesaison bereits beendet. Dort gab es im Gegensatz zu den vergangenen Jahren deutlich weniger Grippeerkrankungen, was wohl auf das Einhalten der Corona-Maßnahmen zurückzuführen ist.