Tierkrankheit Chronische Nierenerkrankung – So erkennen Sie, ob Ihre Katze betroffen sein könnte

Auf welche Anzeichen Sie bei Ihren Katzen besonders achten sollten.

Chronische Nierenerkrankung – So erkennen Sie, ob ihre Katze betroffen sein könnte

Die chronische Nierenerkrankung (CNE) gehört zu den häufigsten Alterserkrankungen bei Katzen. Rund 30 Prozent der Katzen über 15 Jahre leiden an der CNE (Geddes et al., 2013). Befindet sich Ihr Stubentiger im Seniorenalter, sollten Sie besonders auf erste Alarmsignale achten, die auf eine Nierenschwäche hinweisen könnten.

 

Woran erkennt man eine CNE?

Zu den häufigsten Anzeichen für eine chronische Nierenerkrankung gehören:

  • Vermehrtes Trinken und häufiger Harndrang 
     
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
     
  • Erbrechen 
     
  • Glanzloses, stumpfes und verfilztes Fell 
     
  • Katze zieht sich zurück, wirkt teilnahmslos und apathisch 
     
  • Mundgeruch oder Entzündungen der Mundschleimhaut 
     
  • Eingesunkene Augen
     
Ist Ihre Katze besonders durstig? Das könnte auf eine CNE hinweisen 

Die CNE kommt auf leisen Pfoten und Symptome zeigen sich oft erst, wenn die Erkrankung schon relativ weit fortgeschritten ist. Um die CNE frühzeitig zu erkennen, sollten Sie spätestens ab dem siebten Lebensjahr Nieren-Checks beim Tierarzt wahrnehmen, denn nur dieser kann eine genaue Diagnose stellen. Doch auch Sie können tätig werden: Führen Sie online einen Nieren-Check durch und nutzen Sie das Ergebnis als Basis für den nächsten Tierarztbesuch

 

Was kann man für seine Katze tun?

Eine chronische Nierenerkrankung ist nicht heilbar. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Katze noch länger ein gutes Leben führen kann. Neben der schulmedizinischen Therapie können biologische Tierarzneimittel eingesetzt werden. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, welche Maßnahmen für Ihre Katze sinnvoll sind.

Wichtig bei einer CNE ist auch eine Ernährungsumstellung auf spezielles Nieren-Diätfutter, das weniger Eiweiß und Phosphor beinhaltet. Um Ihrem Kätzchen die Wasseraufnahme zu erleichtern, können Sie auch auf Nassfutter umsteigen und mehrere Wassernäpfe oder Trinkbrunnen in verschiedenen Räumen aufstellen. 

 

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