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Nie wieder ohne Hörgerät

Christoph M. Ohrt: So geht er mit seiner Schwerhörigkeit um

Jahrzehntelang wollte er nicht wahrhaben, dass er auf beiden Ohren schwerhörig ist - heute setzt sich Schauspieler Christoph M. Ohrt sogar dafür ein, dass andere Betroffene sich ihres Problems bewusst werden. Was er uns über sein Leben mit Hörgeräten verraten hat ...

Jahrzehntelang lebte Schauspieler Christoph M. Ohrt mit seiner Schwerhörigkeit, bis er schließlich doch auf die Hilfe von Hörgeräten zurückgriff.
Der 56-jährige Christoph M. Ohrt, der seit Jahrzehnten unter einer Hörminderung leidet, möchte heute nicht mehr auf Hörsysteme verzichten. Andreas Rentz / Getty Images

Ob er jemals wieder auf diese Hilfesysteme verzichten könnte? "Vorstellen kann man sich ja vieles, aber ich hätte einfach keine Lust darauf", erzählt Ohrt auf einer Pressekonferenz des Hörgeräteherstellers Widex.

Schon früh wurde die Hörschwäche diagnostiziert

Der unter anderem aus der Serie 'Edel & Starck' bekannte Darsteller ist seit Kurzem Kampagnengesicht dieses Unternehmens, deren Markenbotschafter auch schon der 86-jährige Mario Adorf ist. Ohrt allerdings wirbt in erster Linie für die moderne 'Widex Beyond'-Premiumtechnologie, die sich sogar mit dem iPhone verbinden lässt und die er selbst erst seit wenigen Wochen nutzt.

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"Viele der neuen Funktionen habe ich allerdings noch gar nicht ausprobiert", gesteht der 56-Jährige im Gespräch mit Liebenswert. Sein erstes Hörgerät bekam der Schauspieler vor etwa sieben Jahren, kurz nach seinem 50. Geburtstag - doch eigentlich wurde schon eine Hörminderung bei ihm diagnostiziert, als er gerade einmal Ende 20 war. Nach einem sonderbaren Fiepen auf dem Ohr habe er einen Routine-Hörtest machen lassen, der dieses Ergebnis zutage förderte.

Viele Jahre über verdrängte Ohrt sein Problem

Etwas dagegen zu tun, das kam dem aufstrebenden Schauspieler damals allerdings nicht in den Sinn: "Man denkt einfach nicht darüber nach. Zwanzig Jahre lang hab ich nicht darüber nachgedacht." Bis ihn schließlich ein Freund dazu gebracht habe, der gerade zum Hörgeräteakustiker ausgebildet wurde.

Denken Sie heute auch über viele Dinge anders? Dann finden Sie sich in diesem Video bestimmt wieder:

Als Einschränkung empfindet es Ohrt in keinem Fall, dass er nun auf Hilfssysteme angewiesen ist. Im Gegenteil: Er höre nun Töne, die er vorher noch nie gehört habe. Doch wie fühlt sich das an, wenn man plötzlich kein dumpfes Gefühl mehr im Ohr hat? "Das war für mich schon sehr aufregend", verrät uns Christoph M. Ohrt.

Hörminderung: Betroffene werden immer jünger

Auf das Thema Schwerhörigkeit aufmerksam zu machen ist deshalb nicht nur am Welttag des Hörens von großer Bedeutung, der jedes Jahr am 3. März begangen wird. Wie die Fördergemeinschaft Gutes Hören 2016 bekannt gab, leiden insgesamt 10 Millionen Deutsche an einer Hörminderung - davon allein zwölf Prozent der Unter-20-Jährigen sowie 26 Prozent der 21- bis 40-Jährigen. Die Betroffenen werden immer jünger und wenn Ohrt könnte, würde er heute auch nicht mehr so lange warten, bis er sich ein Hilfsgerät besorgt.

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Dafür ist er jetzt umso besser fürs Alter gerüstet. Auch, wenn dem zweifachen Vater das Älterwerden eigentlich gar nichts ausmacht. "Ich habe kein Problem damit", gesteht uns Christoph M. Ohrt. "Ich denke relativ selten über das Alter nach und habe mich schon immer auf die Zukunft gefreut - das mache ich auch jetzt, wo ich ein bisschen älter als 50 bin."

Schön, dass Christoph M. Ohrt so positiv nach vorne blicken kann!

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