Schwerer Schicksalsschlag

Christine Neubauer spricht über den Tod ihres Vaters

Schauspielerin Christine Neubauer (57) trauert um ihren Vater Erwin († 84), der schon länger gesundheitliche Probleme hatte und nun verstorben ist.

Schauspielerin Christine Neubauer im Jahr 2007 mit Mutter Lydia und Vater Erwin.
Christine Neubauer bei einer Filmpremiere im Jahr 2007, zu der sie ihre Eltern - Mutter Lydia (links) und Vater Erwin (rechts) - begleitet hatten. Foto: Anita Bugge/WireImage via Getty Images

Wie schwer es ist, einem Elternteil für immer Lebewohl zu sagen, muss Darstellerin und Autorin Christine Neubauer gerade erfahren. Im Gespräch mit Bunte erzählte die 57-Jährige, dass ihr Vater Erwin Neubauer bereits Mitte Oktober im Kreis der Familie starb und sie ihm bis zuletzt beistand.

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Christine Neubauer hielt bis zum Schluss seine Hand

"Ich habe seine Hand gehalten und am Ende hörte sein Herz auf zu schlagen, aber zuvor hat er meiner Mutter noch einen letzten Kuss gegeben", erinnert sich Christine Neubauer in der aktuellen Bunte-Ausgabe. Schon seit "über einem Jahr" sei ihr Vater "immer wieder sehr krank" gewesen, 2018 hätte ihn eine Lungenentzündung beinahe das Leben gekostet. Er ging zur Reha in eine Lungenklinik, in der er sich so gut erholte, dass er seine Tochter sogar bei den Karl-May-Spielen besuchen konnte.

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Schwerer gesundheitlicher Rückschlag für ihren Vater

In diesem Sommer habe er dann allerdings eine beidseitige Lungenentzündung erlitten, die durch die Legionärskrankheit (ausgelöst durch Bakterien namens Legionellen) hervorgerufen worden sei. Wie sich Erwin Neubauer mit Legionellen infiziert hatte, ist unklar.

"Nachdem die Lunge meines Vaters bereits angegriffen war, wurde es dann doppelt schlimm für ihn", so die Schauspielerin traurig. Er sei über Monate hinweg immer wieder im Krankenhaus gewesen und zuletzt sogar mit eigentlich guten Werten entlassen worden, doch seine Lunge habe sich nie wieder richtig erholt. Kurz vor seinem Tod habe Erwin dann einen Zusammenbruch erlitten und sei mit dem Notarzt wieder eingeliefert worden. Er habe das Bewusstsein verloren, sei aber noch mal so weit zu sich gekommen, dass sich die Familie intensiv von ihm verabschieden konnte. Sein Tod sei für ihn auch eine Erlösung gewesen: "Für ihn war es Zeit zu gehen", so Christine Neubauer.

Der Schmerz sitzt bei Christine Neubauer noch tief

Die Beerdigung, bei der Tochter Christine auf Wunsch des Vaters hin die Trauerrede hielt, fand bereits statt. Der Schmerz sitzt bei der Schauspielerin aber weiterhin tief: "Ich fühle mich immer noch ganz ausgehebelt, aus den Angeln gerissen. Es gibt dafür nicht das richtige Wort. Man kann dieses Gefühl nicht beschreiben", so der Fernsehstar zu BILD. Trotzdem sagt Neubauer, sie sei für ihre Mutter da, wenn diese sie brauche und sie sei "dankbar" dafür, dass der Familie ein "persönliche[r] Abschied" vergönnt war.

Wir wünschen Christine Neubauer, ihrem Sohn Lambert Dinzinger Jr. sowie ihrer Mutter Lydia Neubauer viel Kraft in dieser schweren Zeit.

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