Entspannt aufwachen Bruxismus: 3-Stufen-Programm gegen nächtliches Zähneknirschen

Inhalt
  1. Wenn der Kiefer ständig knirscht
  2. Der Zahnarzt macht zunächst Schienen
  3. Manuelle Therapien bei Fehlfunktionen
  4. Langfristige Heilung durch Entspannung
  5. Übungen, die dentalen Stress sanft lindern

Nächtliches Zähneknirschen wird als Bruxismus bezeichnet. Mit diesem Drei-Stufen-Programm können Sie das Knirschen bekämpfen. 

 

Wenn der Kiefer ständig knirscht

Nächtliches Knirschen, Bruxismus genannt, belastet nicht nur die Zähne, es kann sogar Rückenschmerz auslösen. Doch sanfte Methoden sorgen für Entspannung
Es ist unangenehm und kann uns um erholsamen Schlaf bringen. Etwa 80 Prozent aller Zahnarzt-Patienten knirschen nachts mit den Zähnen. Die Folgen von sogenanntem dentalen Stress werden aber häufig unterschätzt. Denn solche Kaufunktions-Störungen belasten nicht nur den Kieferknochen und schädigen Zahnschmelz und -fleisch. Es können auch Haltungsschäden, Kopf- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Müdigkeit und Schilddrüsenerkankungen daraus entstehen.
Als grundlegend für eine erfolgreiche Therapie betont Dr. Schmitter deshalb: „Der Körper funktioniert als Ganzes und muss auch als Ganzes gesehen werden.“ Denn: Ein gestörter Zusammenbiss der Zähne führt dazu, dass der Organimus als System, das Kiefer, Skelett und Organe miteinander verbindet, nicht mehr richtig funktionieren kann.

 

Der Zahnarzt macht zunächst Schienen

Um schnelle Besserung herbeizuführen, ist eine Aufbiss-Schiene aus Kunststoff sinnvoll. Sie gilt als Standardtherapie. Die Schiene wird dem Ober- oder Unterkiefer angepasst und nachts getragen, um den Druck aus dem Gebiss zu nehmen und den Zahnschmelz vor Abreibung zu schützen. Betroffene merken meist eine sofortige Verbesserung des Schlafs.

 

Manuelle Therapien bei Fehlfunktionen

Außerdem ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Oft sind dies Haltungsschäden oder Fehlstellungen im Kieferbereich. Gleichzeitig führt das Knirschen selbst zu einer Verschiebung der Wirbel und einer Beeinträchtigung der Nerven und des Blutflusses. Hilfreich ist da eine manuelle Therapie wie Osteopathie. Sie sorgt dafür, dass das System entspannt und die Organe wieder besser versorgt werden. Das körperliche Gleichgewicht wird wiederhergestellt.
Innere Blockaden des Skelettsystems, die zu Verspannungen, Schmerzen und Funktionsstörungen führen, können darüber hinaus durch eine spezielle Mund-Akupunktur gelöst werden. Ausgebildete Zahnärzte und Heilpraktiker bieten diese Methode an.

 

Langfristige Heilung durch Entspannung

Zur Vorbeugung und zur langfristigen Selbsthilfe sind Entspannungsübungen wichtig. Sie lockern verkrampfte Muskeln, die häufig durch Stress verhärten. Diese können einfach zu Hause – am besten abends – durchgeführt werden. 

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

 
 

Übungen, die dentalen Stress sanft lindern

So aktivieren und stärken Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers selbst:

Den Kopf lockern.
Den Kopf acht bis zehn Minuten hängen lassen. So wird der Nacken gestreckt, die Nerven befreit und die Wirbelsäule entlastet.
Hoch- und runterschwingen.
Abwechselnd den Rücken fest nach unten und oben drücken. Das beseitigt den Nervendruck in der Wirbelsäule.

Quelle: Mach mal Pause

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