Ursachen und Behandlung Anämie: Was sich hinter Blutarmut verbirgt

Wenn das Blut über zu wenige rote Blutkörperchen oder zu wenig roten Blutfarbstoff verfügt, liegt eine Anämie, eine Blutarmut vor. 

Was genau ist Blutarmut?
Was genau ist Blutarmut?
Inhalt
  1. Welche Symptome deuten auf eine Anämie hin?
  2. Was kann Blutarmut verursachen?
  3. Wie wird Anämie behandelt?
  4. Wer ist von Blutarmut betroffen?
 

Welche Symptome deuten auf eine Anämie hin?

Blässe und Schwächegefühl können auf eine Anämie hindeuten. Wer unter Blutarmut leidet, ist häufig unkonzentriert, müde und weniger leistungsfähig. Die roten Blutkörperchen oder der Blutfarbstoff (Hämoglobin) sind für den Sauerstofftransport im Blut notwendig, bei Anämie ist beides jedoch nur verringert im Blut vorhanden. Somit ist der Sauerstofftransport gestört, den Zellen steht nicht mehr ausreichend Sauerstoff zu Verfügung um den Körper mit Energie zu versorgen.

 

Was kann Blutarmut verursachen?

Die häufigste Ursache von Blutarmut ist ein Eisenmangel. Der Körper ist bei Eisenmangel nicht in der Lage genügend Hämoglobin und deshalb auch nicht genügend rote Blutkörperchen zu bilden.
Ein Mangel an Folsäure- und Vitamin B12 kann ebenso für die Blutarmut verantwortich sein. Auch Erkrankungen wie eine Magenschleimhautentzündung oder entzündliche Darmkrankheiten und auch Hämorrhoiden können zu hohem Blutverlust und Anämie führen.

Ebenso kann sich hinter Blutarmut  eine  Krankheit verbergen. Tumore beispielsweise oder Nierenerkrankungen.
Bei einer Schilddrüsenerkrankung wird häufig Blutarmut diagnostiziert. Sowohl bei einer Schilddrüsenunterfunktion, als auch bei einer Überfunktion der Schilddrüse ist die Aufnahme aller Nährstoffe, einschließlich Eisen, verschlechtert.

Lesen Sie auch: Schilddrüsenerkrankung: Wissenswertes über die Schilddrüse

Unter dem Video geht der Artikel weiter.
 

 
 

Wie wird Anämie behandelt?

Wurde die Anämie durch starken Blutverlust ausgelöst, wird die Blutung gestillt und wenn dies nötig ist, wird eine Bluttransfusion gegeben. Die Umstellung der Ernährung kann hilfreich bei einer Eisenmangelanämie sein, um den Körper wieder mit ausreichend Eisen zu versorgen. Möglicherweise müssen zusätzlich Eisenpräparate eingenommen werden. Ähnlich wird vorgegangen, wenn ein Mangel an Folsäure- und Vitamin B12 besteht.
Je nach Ursache der Anämie geht der behandelnde Arzt vor. Wichtig ist in jedem Fall, bei dem Verdacht unter Blutarmut zu leiden, einen Mediziner aufzusuchen, damit dieser die Ursachen klären kann und der Patient entsprechend behandelt wird.

 

Wer ist von Blutarmut betroffen?

Frauen sind häufiger von Blutarmut betroffen als Männer. Im Alter steigt die Gefahr, unter Anämien zu leiden und ab 75 Jahren steigt die Anzahl der betroffenen Männer deutlich an.

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