Fünf Millionen Erkrankte in Deutschland Weshalb Sie chronischen Husten ernst nehmen sollten

Beim chronischen Husten ist die Lunge ist chronisch erkrankt, weil die Atemwege entzündet und dauerhaft verengt sind – das Organ altert schneller.
Sie können sich auf chronischen Husten testen lassen.

Für viele Raucher ist es normal, morgens mit Hustenreiz aufzuwachen. Aber „normalen Raucherhusten“ gibt es nicht - und auch Nichtraucher können unter chronischem Husten leiden. Wir sagen Ihnen, woher dieser kommt und was Sie dagegen tun können.

Atemnot beim Treppensteigen oder Auswurf beim Husten sind erste Warnzeichen für chronischen Husten. Mediziner nennen dies „AHA“: Atemnot, Husten, Auswurf. Dahinter steckt die größtenteils unbekannte Krankheit COPD. Diese Abkürzung steht für die englische Bezeichnung „chronic obstructive pulmonary disease“, zu Deutsch „Chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Die Lunge ist chronisch erkrankt, weil die Atemwege entzündet und dauerhaft verengt sind – das Organ altert schneller.

Vor allem Raucher sind betroffen, aber auch Passivraucher oder Menschen, die regelmäßig Luftschadstoffen ausgesetzt sind.

Weil im Alltag nur etwa zehn Prozent des großen Lungenvolumens genutzt werden, kann sich ihre Funktion über Jahre verschlechtern, ohne dass es zu großen Beschwerden kommt. Das bedeutet: Die Menschen gehen mit ihrem chronischen Husten viel zu spät zum Arzt. Aber was kaputt ist, bleibt kaputt. Lediglich das Fortschreiten des chronischen Hustens kann verlangsamt werden. Unbehandelt werden nach und nach die feinen Wände der Lungenbläschen zerstört. Es bilden sich immer größere Blasen, was die Oberfläche insgesamt verkleinert. Die Lunge überbläht – und zu wenig Sauerstoff gelangt ins Blut. Dann leiden auch andere Organe, allen voran das Herz.

 

Mit einem Lungenfunktionstest auf chronischen Husten testen lassen

Raucher sollten deshalb beim routinemäßigen Hausarzt-Check-up auch um einen Lungenfunktionstest bitten. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine Überweisung an einen Lungenfacharzt. Um die Atemnot zu lindern und die Krankheit zu stoppen, gibt es mehrere Ansätze:

  • Mit dem Rauchen aufhören, höchstens paffen statt inhalieren.
  • Medikamente zum Inhalieren nehmen. Diese weiten die Bronchien.
  • Gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Die Impfungen schützen vor Infekten, die bei COPD viel stärker verlaufen.
  • Schulungen oder Reha-Kuren besuchen. Dort lernen Patienten, wie sie mit der COPD umgehen können.
  • In Lungensportgruppen mittrainieren. Trainer helfen Ihnen, Ihre Atmung zu verbessern und wieder Muskelkraft aufzubauen.

Sollten Sie unter einem normalen, nicht chronischen, Husten leiden, können Ihnen auch schon Hausmittel weiterhelfen. Hier gibt es die Tipps: 

 
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