Kneipp & Co. Wassereinlagerungen: Das können Sie dagegen tun

Wassereinlagerungen: Das können Sie tun
Besonders im Sommer neigen viele Frauen zu Wassereinlagerungen. Oft kann man selbst gut behandeln.
Inhalt
  1. Die häufigsten Ursachen für Wassereinlagerungen
  2. Auf natürliche Art entwässern
  3. Die richtige Bewegung und Ernährung bei Wassereinlagerungen
  4. Wenn keine Besserung eintritt
  5. So vermeiden Sie Wassereinlagerungen auf Reisen

Geschwollene Beine – im Sommer keine Seltenheit und ganz schön lästig. Das können Sie gegen Wassereinlagerungen tun!

So sehr wir den Sommer auch lieben – je wärmer es ist, umso mehr Wasser lagert Ihr Körper ein. Geschwollene Finger und Beine, Tränensäcke und ein aufgeschwemmtes Gesicht sind typische Symptome, mit denen vor allem Frauen wegen ihres weicheren Bindegewebes jetzt wieder vermehrt zu kämpfen haben. Die sogenannten Ödeme sind nicht nur unschön, sondern spannen und schmerzen häufig auch. In den meisten Fällen sind die Schwellungen zwar harmlos, werden sie aber zum Dauerproblem, sollte ein Arzt aufgesucht werden, vor allem wenn sie am Bauch auftreten. Denn in diesen Fällen könnte eine behandlungsbedürftige Erkrankung hinter den Wassereinlagerungen stecken.

 

Die häufigsten Ursachen für Wassereinlagerungen

Stundenlanges Stehen und Sitzen, aber auch hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass Wasser aus dem Lymph- oder Blutsystem austritt und sich in anderen Körperbereichen sammelt. Am häufigsten betroffen sind die Beine, Knöchel und Füße. Sie können selbst überprüfen, ob Sie Wassereinlagerungen haben: Drücken Sie den Finger auf die gespannte Stelle. Bleibt eine sichtbare Delle, handelt es sich um ein Ödem.

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Auf natürliche Art entwässern

Betroffene müssen nicht gleich zu chemischen Mitteln greifen. Viel besser verträglich und häufig ebenso effektiv sind pflanzliche Entwässerungskuren mit Extrakten aus Birkenblättern. Sie regen den Wasserkreislauf im Körper an, indem sie die Ausscheidungsfunktion der Niere unterstützen und den Lymphfluss aktivieren. Auch Brennnessel und Petersilie helfen als Tee beim Entwässern. Zubereitung: zwei Teelöffel zerkleinerte Petersilie (oder frische Brennnessel-Blätter) mit 250 Milliliter heißem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, zwei bis drei Tassen täglich davon trinken.

Was noch guttut: Der kalte Knieguss nach Kneipp. Einfach den kalten Duschstrahl von der rechten kleinen Zehe des rechten Beins außen bis einen Handbreit über die Kniekehle führen und drei Sekunden verharren. Den Duschstrahl danach an der Innenseite nach unten bis zur Zehe führen. Am linken Bein wiederholen.

Wer mag, legt nach der Wasser-Anwendung noch einmal nach und massiert. Das hilft auch, Schmerzen zu lindern: Streichen Sie von den Zehen über den Fußrücken in Richtung Knöchel. Umfassen Sie dann den Vorfuß und schieben die Hände immer wieder bis zur Ferse. Diese Bewegungen regen den Lymphfluss an und lindern so Schwellungen an den Fesseln. Tipp: einige Tropfen Zypressen-Öl zur Massage verwenden. Die enthaltenen Pflanzenstoffe fördern die Durchblutung und verringern das Schweregefühl in den Beinen.

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Die richtige Bewegung und Ernährung bei Wassereinlagerungen

Um den Stoffwechsel anzuregen, sollten Sie viel trinken, mindestens zwei Liter pro Tag. Setzen Sie zusätzlich auf Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt wie Gurken, Wassermelonen, Salat, Tomaten oder Molke. Verringern Sie außerdem Ihren Salzkonsum und trinken Sie Alkohol nur in Maßen. Zusätzlich helfen Ausdauersportarten wie Walken oder Radfahren. Zwei- bis dreimal pro Woche jeweils 45 Minuten reichen bereits aus. Aber auch Yoga und Fußreflexzonenmassagen sind ideal. Sie aktivieren das Lymphsystem sowie die Entgiftungsorgane Leber und Niere. Was außerdem hilft: einfache Fuß-Übungen für zu Hause. Sie aktivieren die Wadenmuskulatur und bewirken so, dass die Wasseransammlung förmlich abgepumpt wird. So geht’s: Legen Sie ein Handtuch auf den Boden und stellen sich mit einem Fuß darauf. Versuchen Sie nun, es nur mithilfe der Zehen zu greifen und anzuheben. Die Übung für etwa 30 Sekunden pro Bein wiederholen.

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Wenn keine Besserung eintritt

Gehen die Schwellungen mit sanften Maßnahmen nicht deutlich zurück, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Teilen Sie ihm mit, ob Sie an Herz, -Nieren- oder Leberkrankheiten leiden. Durch verschiedene Untersuchungen wird der Arzt die Organe anschließend überprüfen. Denn: Ödeme können ein Hinweis auf Erkrankungen in diesen Bereichen sein. Neben einer Ultraschalluntersuchung kann eine Blutanalyse auf Leber- oder Nierenerkrankungen hindeuten. Bestimmte Entzündungswerte können zudem Aufschluss darüber geben, ob eine Infektion als Ursache für die Ödeme infrage kommt. Meist erfolgt dann noch eine Urin-Untersuchung. Sind die Eiweißwerte im Urin erhöht, kann dies auf eine Erkrankung der Niere hinweisen. Der Arzt leitet in diesen Fällen die jeweils geeignete Behandlung ein.

 

So vermeiden Sie Wassereinlagerungen auf Reisen

Wer mit Wassereinlagerungen in den Beinen zu kämpfen hat, sollte auf dem Weg in den Urlaub ein paar Dinge beachten: Legen Sie auf längeren Autofahrten unbedingt alle zwei Stunden eine Pause ein, in der Sie sich ausgiebig die Beine vertreten. Wählen Sie bei längeren Flug-, Bahn- oder Busreisen möglichst einen Sitzplatz am Gang. Kreisen Sie im Sitzen öfter mit den Füßen, wippen auf und ab und stehen regelmäßig auf und gehen etwas umher. Auch Stütz- oder Kompressionsstrümpfe sind hilfreich.

Quelle: Alles für die Frau

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