Heilmittel Wollwachs Was ist Heilwolle?

Heilwolle hat verschiedene positive Auswirkungen auf die Gesundheit.
Heilwolle wird aus Schafswolle gewonnen. Besonders wichtig ist das Wollwachs, das besonders pflegend ist.
Inhalt
  1. Was ist Heilwolle?
  2. Für was ist Heilwolle gut?
  3. Wie oft kann man Heilwolle anwenden?
  4. Wo kann ich Heilwolle kaufen?

Aus Wolle lassen sich nicht nur warme Strickpullover machen, wir können uns auch die heilenden Kräfte der Heilwolle zunutze machen. Wir erklären, was Heilwolle ist und wo es hilft.  

Bei vielen leichten Beschwerden wollen wir zunächst auf chemische Mittelchen verzichten. Glücklicherweise schenkt uns die Natur zahlreiche natürliche Heilmittel wie Pflanzen oder aber auch die Heilwolle. Dabei handelt es sich um naturbelassene Schafswolle.

 

Was ist Heilwolle?

Als Heilwolle bezeichnet man geschorene Schafwolle, die zu Heilzwecken eingesetzt wird. Die Wolle wird gereinigt und getrocknet und lange Zeit gekämmt. Die Heilwolle ähnelt von der Konsistenz her Watte und enthält Wollwachs, das Lanolin genannt wird. Das Wollwachs ist pflegend und entzündungshemmend. Insgesamt soll die Heilwolle die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb kommt sie bei verschiedenen Beschwerden zum Einsatz.

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Für was ist Heilwolle gut?

Da die Heilwolle besonders gut pflegt und Entzündungen hemmt, wird sie beispielsweise bei Hals-und Ohrenschmerzen angewandt. Dazu wird etwas von der Heilwolle abgezupft und direkt auf die schmerzenden Stellen gelegt und zum Beispiel mit einem Stirnband oder einem Schal fixiert. Beim Ohr sollte man darauf achten, dass man mit der Heilwolle nicht den Gehörgang verstopft und es später nicht mehr herausbekommt.

Weitere Anwendungsgebiete für Heilwolle sind Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen. Heilwolle fördert die Durchblutung und wird direkt auf die entsprechende Stelle aufgelegt. Außerdem soll das angenehme Gefühl der Wolle auf der Haut auch zur Entspannung beitragen.

Video: Übungen gegen Verspannungen (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)

 

Heilwolle ist ebenfalls bei frischgebackenen Müttern beliebt, da sie bei wundem Popo des Babys in die Windel gelegt werden kann. Auch stark beanspruchte Brustwarzen werden mit Heilwolle behandelt.

Da Heilwolle extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, wird sie teilweise auch für nässende Wunden eingesetzt. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass kleine Härchen in die Wunde geraten können. Deshalb die Wunde vorher mit einer Wundauflage (beispielsweise Gaze) abgedeckt wurde.  

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Wie oft kann man Heilwolle anwenden?

Wenn Heilwolle direkt auf Wunden, wie zum Beispiel einem Babypo, benutzt wird, sollte die Heilwolle nach jeder Benutzung ausgetauscht werden. Ein Reinigen der Heilwolle ist nicht möglich ohne das pflegende Wollwachs zu entfernen.  

 

Wo kann ich Heilwolle kaufen?

Heilwolle lässt sich in Apotheken, gut sortierten Reformhäusern, Online-Shops* und mittlerweile auch in Drogeriemärkten kaufen. Dort ist es bei Baby- und Kind-Produkten zu finden.

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