6 Fragen Was hilft gegen Mückenstiche?

Was hilft gegen Mückenstiche?
Der Sommer könnte so schön sein ohne die lästigen kleinen Blutsauger. Wir beantworten Ihnen hier die wichtigsten Fragen rund um das Thema Mückenstiche.
Inhalt
  1. Wie kann man Mückenstiche vermeiden?
  2. Wieso jucken Mückenstiche?
  3. Was kann man gegen den Juckreiz tun?
  4. Welche Hausmittel helfen gegen Mückenstiche?
  5. Warum man an Mückenstichen nicht kratzen sollte
  6. Wie lange kann ein Mückenstich jucken?

Mückenstiche sind lästig. Kaum hat man einen, will man am liebsten dran herum kratzen. Wir verraten, warum Sie das gerade nicht tun sollten und was wirklich gegen Mückenstiche hilft.

Der Sommer beginnt und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen lassen Mücken auch nicht auf sich warten. Egal ob am Badesee, im Garten oder auf dem Balkon. Es fällt schwer sich draußen zu bewegen ohne den kleinen Blutsaugern zu begegnen. Damit Sie die Sommersonne aber auch ohne rote Quaddeln überstehen, klären wir hier die wichtigsten Fragen rund um den Mückenstich und was am besten gegen ihn hilft. 

 

Wie kann man Mückenstiche vermeiden?

Vor allem abends sollten Sie lange Kleidung tragen. Denn dann sollte es den Mücken schwerer fallen Sie zu stechen. Ein weiterer Tipp: Kerzen anzünden. Das beim Abbrennen entstehende Kohlendioxid lenkt die Mücken von ihren "Opfern" ab. Spezielle Duftkerzen gegen Mücken sind dafür besonders geeignet. Diese wehren Mücken ebenfalls ab. Und falls Sie geschwitzt haben, sollten Sie sofort unter die Dusche gehen, denn Mücken lieben Schweißgeruch, genauso wie den Duft von Parfums. Also sollten Sie abends am besten ganz auf ihr Duftwässerchen verzichten.

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Wieso jucken Mückenstiche?

Nur die weiblichen Tiere der Stechmücke trinken Blut. Aber nicht als Nahrung, sondern für die Bildung von Eiern nach der Befruchtung durch ein Männchen. Mit Hilfe von Zacken an ihrem Saugrüssel kann die Mücke winzige Schnitte in die Haut ritzen. Direkt nach dem Einstechen wird Speichel von der Mücke in die Wunde gegeben. Das sorgt dafür, dass das Blut flüssig bleibt und nicht gerinnt. Der menschliche Körper bekämpft die fremden Proteine, die aus dem Mückenspeichel kommen und so entsteht eine Art allergische Reaktion.

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Was kann man gegen den Juckreiz tun?

Zu aller erst: auf gar keinen Fall kratzen. Verwenden Sie lieber kühlende Gele. Hier haben sich Produkte mit Dimetindenmaleat bewährt. Der Wirkstoff blockiert jene Rezeptoren, an denen sich Histamin bindet – der Botenstoff kann dort nicht mehr andocken, und der Juckreiz wird abgeschwächt. Aber auch Gele mit wertvollen Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs wie Calendulaofficinalis-Extrakte, Urtica urens, Ledum palustre und Apis mellifica sowie Aloe vera und Echinacea spenden der Haut Feuchtigkeit. So lindern sie erfolgreich den unangenehmen Juckreiz, Rötungen und Quaddeln.

 

Welche Hausmittel helfen gegen Mückenstiche?

Ihr eigener Speichel ist die schnellste Erste-Hilfe-Maßnahme. Er enthält Schmerzstiller und kühlt außerdem die Haut. Sie können den Stich aber auch mit kaltem Wasser oder einem Eiswürfel kühlen. Eine Scheibe Zitrone oder Zwiebel, fünf Minuten auf die Hautstelle gelegt, verschafft ebenfalls Linderung. Oder Sie drücken nach dem Mückenstich sofort mit dem Fingernagel kräftig auf die Stelle. So gelangt das juckende Sekret in tiefere Hautschichten, wo es leichter abgebaut wird. Und falls Sie gerade beim Essen oder in der Küche sind, dann können Sie mit einem angefeuchteten Finger etwas Salz auf den Stich reiben. Das Salz bindet Gifte, wirkt desinfizierend und juckreizstillend.

Video: Sie sind wie die Mücken auch jedes Jahr wieder da: Zecken. Im Video erfahren Sie, wie Sie sich am besten gegen die Blutsauger wehren können. 

 
 

Warum man an Mückenstichen nicht kratzen sollte

Es ist die oberste Regel bei Mückenstichen und Sie sollten sie auf jeden Fall einhalten: nicht kratzen! Denn dadurch können Bakterien leichter in den Körper eindringen und Infektionen auslösen. Durch das Kratzen verteilt sich das Speichelsekret der Mücken im Körper. Die Folge: Die Abwehrreaktion wird verstärkt und noch mehr Histamin ausgeschüttet. Der Juckreiz verschlimmert sich, die Stichstelle schwillt an und wird rot.

 

Wie lange kann ein Mückenstich jucken?

Das hängt von zwei Faktoren ab. Zum einen ist entscheidend, ob die Mücke Zeit hatte, die volle Menge ihres Speichelsekrets beim Einstich abzusondern oder ob sie vorher verscheucht wurde. Zum anderen ist die Stärke der allergischen Reaktion von Mensch zu Mensch verschieden. Bei manchen reagiert die Haut besonders empfindlich und um die Einstichstelle herum bilden sich große Quaddeln. Solange Sie den Stich aber unberührt lassen, nicht kratzen und gut kühlen, ist er meistens schon am nächsten Tag fast nicht mehr zu sehen.

Autor: Karin Eckhold 

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