Erholung 10 Gründe, warum ein Waldspaziergang so gesund ist

10 Gründe: Warum ein Waldspaziergang so gesund ist
Egal ob als ausgedehnte Wanderung oder als kurzer Spaziergang: Wir zeigen, wie sich der Wald positiv auf die Gesundheit auswirkt.
Inhalt
  1. Ein Spaziergang im Wald bietet Erfrischung im Sommer
  2. Im Wald spazieren erholt die Lunge
  3. Waldspaziergänge aktivieren das Gehirn
  4. Die Gelenke werden beim Spazieren im Wald geschont
  5. Spazieren im Wald entlastet das Gehör
  6. Ein Waldspaziergang um die Schmerzen zu dämpfen
  7. Der Wald hilft bei Erkältungen
  8. Spazieren in heilender Luft
  9. Ein Waldspaziergang gegen Herzkrankheiten
  10. Waldspaziergang für zu Hause

Bereits wenige Schritte in der grüne Oase sorgen dafür, dass die Anspannung sinkt und der Körper von der Heilkraft der Bäume profitieren kann.

Die einzigartige Mischung aus Bäumen, der erdigen Luft und dem Spiel aus Licht und Schatten tun Körper und Seele gleichermaßen gut. So fanden japanische Forscher etwa heraus, dass der Stresshormon-Pegel bei Menschen, die den Wald betrachten, bereits deutlich sinkt. Wer einen ausgiebigen Spaziergang zwischen Tannen, Buchen & Co. macht, kann außerdem seine Augen entspannen.

 

Ein Spaziergang im Wald bietet Erfrischung im Sommer

Wenn Sie etwas Abkühlung von den warmen Frühsommer-Tagen suchen, ist der Wald ein idealer Ort dafür. Denn die Bäume spenden nicht nur Schatten, sie geben auch kontinuierlich Wasser ab. Durch diese Verdunstung sinken die Temperaturen und es ist um einige Grad kühler als außerhalb.

 

Im Wald spazieren erholt die Lunge

Zudem ist die Luft hier so rein wie am Meer. Der Anteil der lungenbelastenden Staubteilchen ist bis zu 90 Prozent geringer als in der Stadt, und das ist Balsam für unsere Bronchien. Die Wirkung: Bei einem Wald-Spaziergang nimmt die Lungen-Kapazität zu, der Blutdruck sinkt und die Elastizität der Blutgefäße verbessert sich.

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Waldspaziergänge aktivieren das Gehirn

Halten Sie nach Blüten und Beeren oder nach Pilzen Ausschau. Denn das Suchen nach einem bestimmten Gegenstand löst im Gehirn ein Feuerwerk der Nervenzellen aus: Sie konzentrieren sich vollkommen darauf, unter den vielen Farben, Formen und Strukturen das gesuchte Objekt, zu finden und regen dadurch viele Hirn-Areale an.

 

Die Gelenke werden beim Spazieren im Wald geschont

Der weiche Waldboden mit seinen Blättern und Nadeln hat eine ganz besondere Beschaffenheit. Bei einem Spaziergang wird daher die Stoßbelastung auf Fuß-, Knie- und Hüftgelenke sowie die Wirbelsäule gut gedämpft. Er ist somit ein idealer Untergrund für Menschen, die unter Rückenschmerzen oder Gelenkproblemen leiden.

 

Spazieren im Wald entlastet das Gehör

Der Wald bietet zudem eine einzigartige Geräuschkulisse: Vögel singen, Bäche murmeln und der Wind lässt die Blätter rauschen. Das ist nicht nur wohltuend, sondern auch bedeutend leiser als in Großstädten. Denn schon 100 Meter in den Wald hineinzugehen, senkt den Lärmpegel um acht Dezibel – das entspricht fast der Hälfte unserer täglichen Geräuschkulisse. Außerdem ist Ihr Körper nach einem Waldspaziergang mit so viel Sauerstoff gesättigt, dass der Stoffwechsel optimal laufen kann. So kommen Sie zur Ruhe – und schlafen abends tief und fest.

 

Ein Waldspaziergang um die Schmerzen zu dämpfen

Doch am meisten staunen Wissenschaftler über die Erkenntnisse einer US-Studie. Das Ergebnis: Patienten, die operiert wurden, verlangten bei ihrer Genesung deutlich weniger Schmerzmittel und konnten schneller wieder entlassen werden, wenn sie durch ihr Klinik-Fenster auf einen Wald blicken konnten.

 

Der Wald hilft bei Erkältungen

Tannennadeln enthalten wirksame ätherische Öle. Diese helfen bei Erkältungen, Schleim aus den Bronchien zu lösen. Tipp: Bereiten Sie einen Badezusatz aus 200 Gramm frischen Nadeln, die Sie fünf Minuten in einem Liter Wasser kochen. Den Sud in ins Badewasser geben, zehn Minuten baden.

Video: Wenn der Tannenadelsud noch nicht geholfen hat, dann hilft Ihnen vielleicht unser Video weiter. Hier zeigen wir Ihnen nocch mehr Hausmittel gegen Erkältung. 

 
 

Spazieren in heilender Luft

In der Luft befinden sich sogenannte Terpene – das sind Substanzen, die Pflanzen zum Schutz vor Schädlingen bilden. Atmen Sie diese ein oder nehmen Sie sie über die Haut auf, produziert Ihr Immunsystem deutlich mehr Killerzellen. Somit können Viren und Bakterien besser abgewehrt und abgetötet werden.

 

Ein Waldspaziergang gegen Herzkrankheiten

Japanische Studien zeigen, dass die Terpene auch die Nebenniere dazu anregen, mehr von der Herzschutz-Substanz DHEA zu produzieren. Das schützt Sie vor der koronaren Herzkrankheit – einer der Hauptursachen für einen Herzinfarkt. Außerdem wird durch die besondere Atmosphäre der Ruhenerv (Parasympathikus) aktiviert – das wirkt sich positiv auf Blutdruck und -zucker aus.

 

Waldspaziergang für zu Hause

Bereits Fotos von Bäumen, Videos oder Audioaufnahmen entsprechender Landschaften wirken sich positiv auf Ihren Körper und die Seele aus. Das fanden Wissenschaftler heraus. Ein guter Grund, die Wohnung etwa mit einem Bild von einer Waldlichtung zu schmücken.

Quelle: Das Neue Blatt

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