Die richtige Behandlung Verstopfungen: Welche Hausmittel das Verdauungsproblem lösen

Inhalt
  1. Was kann zu Verstopfungen führen?
  2. Hausmittel gegen Verstopfungen: Trockenobst
  3. Mit Apfelessig Verdauungsprobleme lindern
  4. Wasser auf nüchternen Magen trinken
  5. Wirksame Hilfe: Flohsamenschalen
  6. Mit Leinsamen gegen Verstopfungen vorgehen
  7. Bewegung und Massagen kurbeln die Verdauung an

Eine erschwerte Stuhlentleerung ist unangenehm und oft schmerzhaft. Wir verraten, welche Hausmittel Ihre Darmtätigkeit anregen und Verstopfungen beheben können.

Nur alle zwei oder drei Tage Stuhlgang zu haben ist für viele Menschen völlig normal - doch spätestens wenn Sie auch dann nicht richtig zur Toilette gehen können und Ihr Stuhl sehr hart ist, sollten Sie dem entgegenwirken.

 

Was kann zu Verstopfungen führen?

Die Ursachen für dieses Verdauungsproblem können vielfältig sein: So können seelischer Stress, längeres Liegen, genereller Bewegungsmangel oder aber die Einnahme bestimmter Medikamente (unter anderem Antidepressiva und bestimmte Blutdrucksenker) eine Rolle spielen. Vor allem auch eine falsche, ballaststoffarme Ernährung und zu wenig Flüssigkeit im Körper tragen zur Einschränkung der Darmgesundheit bei.

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Weitere Faktoren, die Verstopfungen begünstigen, sind der bei Frauen sinkende Östrogen-Spiegel in den Wechseljahren oder aber ungewohnte Kost bei Reisen in eine andere Klimazone. Das kann dazu führen, dass der Darm langsamer arbeitet und das Verdauungssystem belastet wird.

 

Hausmittel gegen Verstopfungen: Trockenobst

Sie verspüren ein quälendes Drücken im Bauch und Sie belastet ein unangenehmes Völlegefühl? Das muss nicht sein: Setzen Sie auf Trockenobst, wie zum Beispiel Backpflaumen, getrocknete Feigen oder Aprikosen, die Ihren Darm wieder in Schwung bringen. Sie sind gute Ballaststofflieferanten und wirken auf sanfte Weise leicht abführend. Weichen Sie dazu zwei bis drei getrocknete Früchte zugedeckt über Nacht in kaltem Wasser ein und essen diese morgens zum Frühstück.

Um Ihre Darmtätigkeit dauerhaft zu unterstützen und eine gesunde Darmflora aufrecht zu erhalten sollten Sie aber generell auf Ihre Ernährung achten. Essen Sie zucker- und fettarm und setzen Sie stattdessen auf Ballaststoffe aus frischem Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Müsli. Diese Stoffe nehmen auf ihrem Weg durch den Dickdarm Wasser auf und quellen, wodurch die Darmbewegungen angeregt und unsere Verdauung beschleunigt werden.

Experten empfehlen eine Tagesmenge von 30 bis 50 Gramm Ballaststoffen pro Tag und einer gleichzeitigen hohen Flüssigkeitsaufnahme.

 

Mit Apfelessig Verdauungsprobleme lindern

Geben Sie einen Esslöffel Apfelessig auf ein Glas Wasser und trinken Sie es langsam vor den Mahlzeiten aus - die im Essig enthaltenen Säurebakterien führen dann dazu, dass der Stoffwechsel und die Verdauung angeregt werden.

Mehr über die Nützlichkeit von Apfelessig: Wie Haare, Haut und Verdauung von Apfelessig profitieren

 

Wasser auf nüchternen Magen trinken

Generell hilft ausreichendes Trinken (etwa 1,5 Liter Wasser, Tee oder Schorlen pro Tag) dabei, die Verdauung auf Trab zu halten. Doch bei akuten Verstopfungen kann folgender Tipp zusätzlich helfen: Nehmen Sie morgens auf nüchternen Magen ein großes Glas angewärmtes Wasser zu sich.

 

Wirksame Hilfe: Flohsamenschalen

Um Verstopfungen zu lindern, können Sie auch auf Flohsamenschalen (aus der Apotheke) setzen. Rühren Sie dreimal täglich einen Teelöffel davon in 100 Milliliter Wasser und lassen Sie sie vorquellen, bevor Sie das geschmacksneutrale Wasser trinken. Anschließend sollten Sie noch ein bis zwei weitere Gläser pures Wasser zu sich nehmen.

Alternativ können Sie die Schalen auch erst pulverisieren, bevor Sie sie ins Wasser geben. Wichtig: Beachten Sie, dass Flohsamen die Aufnahme von anderen Arzneimitteln behindern können. Diese sollten Sie deshalb nicht direkt zusammen mit den Samen einnehmen.

 

Mit Leinsamen gegen Verstopfungen vorgehen

Nehmen Sie zwei- bis dreimal täglich einen Esslöffel unzerkleinerte Leinsamen mit 150 Millilitern Wasser ein. Die im Körper aufquellenden, leicht abführend wirkenden Samen helfen ebenfalls bei Verdauungsstörungen. Wie bei den Flohsamen gilt allerdings: Bis eine Wirkung eintritt, können zwei bis drei Tage vergehen.

 

Bewegung und Massagen kurbeln die Verdauung an

Tägliche Spaziergänge (etwa 20 Minuten lang), am besten nach dem Essen, bringen Ihren Darm auf Trab. Zusätzlich können Sie außerdem mehrmals täglich für etwa zehn Minuten Ihren Bauch im Uhrzeigersinn massieren.

Können diese Hausmittel Ihre Verstopfung nicht lindern oder haben Sie starke Schmerzen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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