Für neues Zuhause Tauber Dackel lernt im Tierheim den Umgang mit Zeichensprache

Auch mit Beeinträchtigungen können Hunde ein schönes Leben führen, wie der kleine Bob beweist: Der Dackel ist taub und lernte in einem Londoner Tierheim, auf Zeichensprache zu hören. Doch seine Geschichte hat auch traurige Seiten.

In seinen jungen Jahren musste der erst elf Monate alte Bob schon eine schwere Zurückweisung erfahren: Seine ursprünglichen Besitzer hatten den Welpen bereits nach kurzer Zeit zur Adoption freigegeben.

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Zusammen mit seinem Bruder hatten sie Bob zuvor aus Ungarn geholt, um beiden Hunden ein neues Zuhause in Großbritannien zu ermöglichen - doch zwei Vierbeiner waren ihnen wohl zu viel und Bobs Taubheit stellte sie vor ungeahnte Herausforderungen.

 

Gewusst wie: Lernen mit Zeichensprache

Auch mit den Gleichgewichtsschwierigkeiten, die auch noch Bobs Gang beeinträchtigten, konnten seine Besitzer auf Dauer wohl nicht umgehen. Ihn zu behalten wäre für sie offenbar eine zu große Belastung gewesen ... Doch zum Glück kümmerten sich die Mitarbeiter von The Mayhew Animal Home in London von Anfang an rührend um den kleinen Racker.

Im Tierheim brachte man Dackel Bob mit Zeichensprache einige Tricks bei.
Im Tierheim brachte man Bob mit Zeichensprache einige Tricks bei.

So scheuten sie sich auch nicht davor, ihm in stundenlangem Training einige Kommandos mit Hilfe von Körpersprache und Handsignalen beizubringen.

 

Ein neues Heim für den kleinen Racker

Damit sollte es einfacher werden, ein neues Zuhause für den Dackel zu finden und ihm ein erfülltes Leben zu bescheren. Das hat er sich auch absolut verdient: "Bob ist so ein witziger kleiner Kerl und sehr selbstbewusst - von seiner Taubheit und den Gleichgewichtsproblemen lässt er sich nicht beeinflussen", erzählte Adoptions-Leiterin Lisa Guiney gegenüber Brent & Kilburn Times.

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Umso schöner ist es zu hören, dass der kleine Bob nun tatsächlich eine neue Pflegefamilie gefunden hat! Zwar hat er nach wie vor Schwierigkeiten damit, Treppen zu steigen und auf unebenen Wegen zu gehen, doch es bleibt zu hoffen, dass seine jetzigen Besitzer sich auf seine besonderen Bedürfnisse einlassen und ihm gegenüber viel Geduld mitbringen.

Wir wünschen Bob von Herzen alles Gute!

 

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