Filmstar ganz nah Suzanne von Borsody spricht über ihre verstorbene Mutter

Suzanne von Borsody spricht über ihre tote Mutter.
Suzanne von Borsody am 24. April 2015 in Rust. Jetzt sprach sie über ihre verstorbene Mutter.

Suzanne von Borsody verlor ihre Mutter 2013. In „Alles für die Frau“ sprach die Grande Dame des deutschen Fernsehens, über diese Zeit und warum sie an die Macht des Universums glaubt.

Suzanne von Borsody (59) ist eine Frau mit vielen Gesichtern – ob auf der Bühne oder vor der Kamera. Privat ist die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, die ihre Karriere am Theater begann, mit dem elf Jahre jüngeren Jens Schniedenharn (47) verheiratet – und sehr glücklich.

 

Kindheit

„Meine Mutter (TV-Star Rosemarie Fendel, Anm. der Red.) war immer für mich da, auch beruflich. Kindern muss man Freiheiten geben, aber auch gleichzeitig ein Auge auf sie haben. Sowohl Eltern als auch Kinder müssen versuchen, erwachsen zu werden und sich in eine Welt ohne den anderen trauen.“

 

Mutter

„Sie starb 2013 im Alter von 85 Jahren. Ich weiß, dass es meiner Mutter gut geht, da wo sie jetzt ist. So traurig es ist, wenn ein geliebter Mensch geht – so beruhigend ist es auch, ihn gut aufgehoben zu wissen. Meine Mutter ist heimgekehrt und irgendwann werde ich ihr folgen. Das ist der Lauf der Dinge.“

 

Neuanfang

„Äußere Umstände zwingen zu einem Neuanfang. Man braucht keinen Mut, obwohl es damit oft leichter geht – eher benötigt man Haltung. Manchmal braucht es aber sehr viel Mut, die Dinge unverändert zu lassen und auszuharren.“

 

Älterwerden

„Die besten Jahre im Leben einer Frau sind zwischen 30 und 50. Ich erweitere das jetzt: Die Jahre zwischen 30 und 60 sind die besten. Ich freu mich schon, das Ganze bald noch mal um zehn Jahre zu erhöhen.“

 

Erfolg

„Mein Erfolg wurde mir nicht geschenkt. Ich musste beruflich und an mir arbeiten, Entscheidungen treffen und lernen, was wichtig ist und was nicht. Ein Leitsatz meiner Familie lautet: ‚Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache immer die Hauptsache bleibt.‘ Schwierig ist es nur, die Hauptsache zu finden.“

 

Ehe

„Es ist schön, verheiratet zu sein, sagen zu können: ‚Das ist mein Mann.‘ Das Leben ist schöner zu zweit.“

 

Zeit füreinander

„Ein Vorteil des Berufs ist, dass man nicht das ganze Jahr durcharbeitet. Wir schaffen es zwar nicht, uns 365 Tage im Jahr zu sehen – aber wir haben dennoch genug Zeit für uns. Bei Film-Dreharbeiten hat mein Mann mich zum Beispiel kürzlich in Miami und Puerto Rico besucht.“

 

Lebensgefühl

„Den Zustand, dass es mir gut geht, nehme ich nicht als selbstverständlich. Ich bin sehr dankbar für alles. Über die Jahre stellt man fest, dass das Leben in Wellen verläuft. Rückschläge kann man so leichter verkraften. Wichtig ist, dass man neugierig auf die Menschen und das Leben bleibt. Man muss miteinander reden und voneinander lernen.“

 

Wünsche

„Ich glaube an die Macht des Universums. Daran, dass Wünsche sich erfüllen, wenn man sich lange und ausführlich mit ihnen beschäftigt. Man muss sie sehr präzise formulieren. Ich hab mir z. B. eine Rolle als Zauberin in einem ‚Harry Potter‘-Film gewünscht. Leider waren alle Parts schon besetzt. Ich hatte den Wunsch unpräzise formuliert. Aber ich bekam die Rolle einer Zauberin in ‚Rapunzel‘ und die der Internatslehrerin in ‚Hanni und Nanni‘ – zwei verschiedene Filme statt eines einzelnen Auftritts.“

 

Lebensmotto …

„Manchmal braucht es Mut, die Dinge unverändert zu lassen“

 

Karriere …

„Es war viel Arbeit, um dorthin zu gelangen, wo ich heute bin“

 

Liebe …

„Trotz der vielen Drehs haben wir genug Zeit für uns“

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